Home | Forum
Samstag, 26. Mai 2012
Sorry das die Seite nicht erreichbar war. Es gab angeblich ein paar "Urheberrechtsprobleme". News wird es in Zukunft keine mehr geben, das Forum besteht weiterhin.
Angstnetz Forum
26. Mai 2012, 01:01:08 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Hallo, was hab ich?  (Gelesen 1523 mal)
Das Unwissen
Beginner
*
Beiträge: 2



« am: 25. August 2009, 15:31:00 »

Hallo, ich bin neu hier (Männlich 35 Jahre alt) und ich hoffe das mir hier jemand helfen kann.
Nun zu meinen Problemen, abgesehen davon das ich mich über die Jahre immer schwächer und ausgelaugter fühlte ist ende Februar diesen Jahren eine Art Stauchung/Druck (gefühlt) der Wirbelsäule aufgetreten, aus Stauchung und Druck wurde dann leichter Schmerz in Lendenwirbel und Halswirbel, Gelenken der Füße und Hände. Dann kam eine Art Benommenheit (wie Betrunken oder als hätte ich nicht geschlafen) dazu, diese Benommenheit habe ich seit 6Monaten. Dann kamen Muskelfaszikulationen in den Waden dazu, die ununterbrochen vorhanden waren. Das Muskelzucken ging ca. nach 2Monaten wieder weg und kam dann nach einem Monat wieder, nur jetzt hatte es sich auf die ganzen Beine und zum Teil auch in den Oberkörper verlagert. Hatte auch noch andere Beschwerden wie Enge im Brustbein, Angst kein Luft zu bekommen, Schweißausbrüche immer verstopfte Nase.
Ich glaube ich war schon bei allen Ärzten, Hausarzt, Pulmologe, Cardiologe, HNO,Orthopäde, Neurologe und hatte zwei Sitzungen bei einer Psyhologin. Mittlerweile bin ich so neben der Spur das ich Arbeitsunfähig bin. Ich lauf den ganzen Tag wie in Trance herum und dieses Muskelzucken belastet mich noch zusätzlich (kann davon schlecht Schlafen) Ich war bei drei verschiedene Neurologen weil es anscheinend ein Neurologische Gebiet ist. Der erst hat mich im März Körperlich untersucht d.h. Reflexe testen und hat noch eine Nervenleitbahnmessung gemacht und noch mir diese Stricknadel in die Muskel gestochen um meine Muskel zu testen. Befund=keine Neurologische Erkrankung. Auf jeden Fall war mir der man suspekt (sein Praxis war so verwahrlost, war aber der erst möglichste Termin den ich bekommen konnte) , als ich dann ca. eine Woche später diese Muskelzucken bekommen habe, hab ich mich entschieden eine weitere Meinung dazu zu ziehen und hab mir eine größere Neurologische Gemeinschaftspraxis gesucht. Die haben mir dann eine Hirnmessung (Haube auf dem Kopf) gemacht, wo auch alles okay war. In der Zwischenzeit hat ein Freundin erfahren das es mir nicht gut geht und da sie eine Freundin bei einem guten Neurologen in der Innenstadt (Hamburg) hat, hat sie mir mir innerhalb von 2Tagen einen Termin bei ihm verschafft wo ich dann hin bin. Mittlerweile hatte ich schon ein MRT von LWS/HWS und ein CT von Kopf die ich dem Neurologen mitgebracht habe. Er hat sich das alles an geguckt und hat auch noch mal mit kleineren Nadel an je einem Arm und Bein was gemessen und meinte .... keine Neurologische Erkrankung fest zu stellen. Auf meine Frage warum ich kontinuierlich Muskelzuckungen habe, zuckte er mit den Schultern und sagte das es auch physisch sein kann. Ich habe ja schon gehört das Menschen psychisch erkrankt sind, aber das sie Depressionen oder Essstörungen haben usw. Ich habe mittlerweile Angst das ich doch was erstes hab aber es übersehen wurde oder schleichend ist so das man es am Anfang nicht erkennen kann (so dumm sich das auch anhört da ich ja bei 3Neurologen war). Ich fühl mich so schwach als hätte mir jemand meine Lebenskraft um 60% reduziert, bin zitterig auf den Beine bei Belastung. Beim MRT haben sie mehrere alten (keine Ahnung ob das normal ist) Banscheibenvorfälle und einen frischen im Lendenwirbelbereich gefunden. Blut wurde mir schon zich mal abgenommen . Erhöhte Leberwert, Harnsäure, mein Triglyzeride sind drei mal so hoch wie normal 600. Die Ärzte meinten das sie nichts bei mir finden könnten, ach ja ich hab auch noch hohen Blutdruck bekommen. Die Ärzte sind mit ihrem Latein am ende und ich ehrlich gesagt auch. Bin jetzt auf der Warteliste für ein Psychosomatisches Krankenhaus die Tiefenpsyhologie machen.
Ich fühle mich hilflos und ausgeliefert nur kann mir keiner wirklich helfen und ich weiß auch nicht was ich machen kann, ich war immer gesund und kenne so etwas nicht.
   

« Letzte Änderung: 25. August 2009, 15:32:31 von Das Unwissen » Gespeichert
Weserblick
Stammposter
****
Beiträge: 119


« Antworten #1 am: 25. August 2009, 15:57:33 »

Hallo "Das Unwissen"
und willkommen hier im Forum.

Leider dauert es manchmal sehr lange, bis eine Erkrankung genau diagnostiziert werden kann. Da es bei mir damals auch ca. 2 Jahre gedauert hat, bis ich endlich meine Diagnose bekam, kann ich gut nachempfinden, wie es Dir jetzt geht. Diese Unsicherheit ist nur schwer zu ertragen.

Du hast ja wirklich alles getan, um der Sache auf den Grund zu gehen. Vielleicht wäre ein stationärer Aufenthalt (evtl. in der Uniklinik Eppendorf - dort hat man mir damals auch sehr geholfen) ja noch eine Möglichkeit.

Was ich ja nicht verstehe, ist, dass die Ärzte sagen, dass sie bei Dir nichts finden können, obwohl ja die Blutwerte nicht ganz in Ordnung sind, Du diese Bandscheibenvorfälle hattest und hast und dann ja auch noch der Blutdruck nicht ok ist. Da müsste man doch eigentlich erwarten, dass die Ärzte zumindest an Fachleute überweisen. Aber das hat bei mir damals auch schon nicht geklappt. Letzten Endes bin ich nur durch Eigeninitiative zu dem Spezialisten gekommen.

Der Aufenthalt in einem psychosomatischen Krankenhaus ist bestimmt eine gute Idee. Hoffentlich musst Du nicht ganz so lange auf den Termin warten. Vielleicht klärt sich dort ja Einiges für Dich.

Tut mir leid, einen richtig guten Tip hab ich leider nicht für Dich. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und verliere nicht die Geduld.

Alles Gute für Dich und viele Grüße
Weserblick
Gespeichert
Das Unwissen
Beginner
*
Beiträge: 2



« Antworten #2 am: 25. August 2009, 16:35:39 »

Hallo @Weserblick und danke für die Antwort, hast du denn schon mal solche Symptome wie meine gehört und kannst mir sich somit beruhingen das es nichts ernsthafteres ist. Kann wenn es psychosomatisch ist eventuell davon wenn man diesen Stressherd nicht abstellt schwere Erkrankungen entstehen? Zu welchen Spezialisten könnte man mich denn noch schicken, ich dachte ich war schon bei den Spezialisten wie Neurologen usw?
Gespeichert
Weserblick
Stammposter
****
Beiträge: 119


« Antworten #3 am: 25. August 2009, 17:47:25 »

Hallo "Das Unwissen",

soweit ich weiß, können sich psychosomatische Beschwerden in vielfacher Form äußern. Hier im Forum auf der Startseite ist auch ein sehr interessanter Beitrag dazu. Leider kann ich im Moment - weiß nicht wieso - nicht darauf zugreifen. Ich schicke Dir aber noch eine PN, in der ich Dir nochmal genau erkläre, welchen Beitrag ich meine.

Hm - ob es noch weitere Ärzte gibt, die sich speziell mit Deinen Beschwerden auskennen, weiß ich leider auch nicht. Aber auch hierzu schicke ich Dir noch einen Link. Vielleicht findest Du ja noch entsprechende Fachärzte.

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass Du nun vor allem erst einmal irgendwie die Ruhe bewahrst. Ich wünsche Dir sehr, dass man Dir in dem psychosomatischem Krankenhaus weiterhelfen kann. Vielleicht ist es auch wichtig, dass Du mal raus kommst aus allem Stress und Zeit hast für Dich.

Vielleicht melden sich ja auch noch andere hier aus dem Forum, die mehr Erfahrung mit Deinem Krankheitsbild haben.

Alles Gute für Dich und gute Besserung

Weserblick
Gespeichert
Fridolin
Stammposter
****
Beiträge: 568



« Antworten #4 am: 30. August 2009, 04:59:38 »

Hi, das Unwissen
Erstmal herzlich willkommen.
Deine Probleme erinnern mich an die Zustände in einer depressiven Phase. Unerklärliche Leistungslöcher.
Antriebsstörungen, Denk- und Konzentrationsstörungen. Einer Depression geht immer ein mehrmaliges Aufsuchen von Ärzten voraus, denn man glaubt an eine organische Krankheit. So vergehen meist ein paar Jahre, bis man erkennt, organisch ist alles in Ordnung, es muß eine andere Ursache geben. Eine Depression ist individuell, ein jeder betroffene Mensch spürt sie anders. So waren meine "Erfahrungen" mit dieser Krankheit. Heute bin ich in der Lage, mit meinen individuellen Rituale, meine depressiven Zeiten zu überwinden.
Viel Kraft und Energie
Gespeichert

Fridolin Steinpalme
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.14 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS