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Autor Thema: Bin verzweifelt, weiß nicht mehr weiter. Magen- Darmprobleme..  (Gelesen 3327 mal)
Blubbermausi
Beginner
*
Beiträge: 4


« am: 14. September 2009, 11:26:11 »

Hallo,

hoffentlich kann mir hier jemand helfen!  Weinen

Ich möchte mich erst einmal vorstellen.
Ich bin fast 18 Jahre alt und gehe noch knappe zwei Jahre zur Schule, bis ich dann mein Abi habe.
Anschließend möchte ich Medizin studieren. Ich bin mir da aber im Moment nicht mehr ganz so sicher, weil ich in den letzten Jahren von den Ärzten sehr enttäuscht wurde. Ich habe das Gefühl, dass viele Ärzte oft selbst keine Ahnung haben, wie sie ihren Patienten helfen sollen.

Nun erst einmal zu meinem Problem: Seit April/Mai 2007, also schon über zwei Jahren habe ich immer wieder starke Darmprobleme, d.h. häufig Durchfall, Blähungen und mal mehr mal weniger starke Bauchschmerzen. Zwischendrin kommen dazu immer mal wieder Magenprobleme (Übelkeit und Schmerzen). Auch vor 2007 hatte ich häufiger als andere mit Durchfällen zu kämpfen, zu der Zeit war es allerdings noch seltener.

Im Sommer 2007 wurden dann alle möglichen Zucker-Intoleranztests gemacht, die jedoch alle unauffällig waren. Im November 2007 hatte ich an einem Abend starke Kreislaufstörungen (Übelkeit, heftiger Schwindel, sog. "Sternchen vor den Augen", Schüttelfrost und Kaltschweißigkeit), den Rest der Nacht ungeheuer starke Bauchschmerzen. Am nächsten Morgen hatte ich blutigen Durchfall, woraufhin meine Mutter mit mir ins Krankenhaus gefahren ist. Dort wurde ich stationär aufgenommen und mein Stuhl (der ab dann komischerweise kein Blut mehr enthielt) auf Parasiten oder Infektionen untersucht. Dies brachte jedoch keine Ergebnisse, weshalb dann eine Darmspiegelung vorgenommen wurde. Dabei wurde eine Entzündung unklarer Ursache im Colon descendens (absteigender Darmtrakt) festgestellt, die Untersuchungen bezüglich Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa waren jedoch unauffällig. Daraufhin haben die Ärzte mir Sulfasalazin verschrieben, was ich ca. ein halbes Jahr genommen habe. Irgendwie hat mich meine Ärztin nie gefragt, ob es besser wird oder sonstiges. Sie hat mir immer wieder nur das Medikament verschrieben.

Nach einigen Monaten habe ich ihr dann gesagt, dass es besser geworden ist und ich durfte das Medikament langsam absetzen. Für ein Weilchen hatte ich Ruhe, doch die alten Symptome kamen wieder. Dazu kamen häufigere Magenbeschwerden, hauptsächlich Schmerzen. Weil die Magenschmerzen so schlimm wurden, wurde im April 2009 eine Magenspiegelung gemacht, welche nicht besonders auffällig war – es war eine Rötung zu erkennen, welche angeblich jedoch bei vielen Patienten zu sehen sei. Also bekam ich ein Magensäurehemmendes Mittel verschrieben, welches auch ganz gut half. Dies nahm ich einige Wochen, anschließend kamen die Schmerzen wieder.
Tolle Sache. :-( Und zusätzlich die Darmprobleme. Meine Ärztin habe ich gewechselt, weil sie mir immer nur Symptomreduzierende Medikamente gab, jedoch zur Ursachenaufklärung nicht beitrug. Weil ich zu Schulbeginn direkt nach den Sommerferien so starke Durchfalll und Bauchschmerzprobleme hatte, hat sie mir die Sulfasalazintabletten vor einigen Wochen wieder verschrieben, ich habe dann zu einem Facharzt für innere Medizin gewechselt, der auch als Hausarzt tätig ist, und auf seine Anweisung reduziere ich das Sulfasalazin nun wieder, und soll es dann in 1-2 Wochen auch absetzen. Geholfen hat es diesmal leider nicht. Für die weitere Vorgehensweise „müssen wir mal gucken.“ Erst mal abwarten, was sich dann tut, so mein Arzt. Das wäre ja alles schön und gut, wenn mein Leben durch diesen nervigen ständigen Durchfall und durch die Schmerzen nicht so verdammt eingeschränkt wäre! Ich gehe schließlich noch zur Schule, und so kurz vor dem Abi ist es nicht sonderlich förderlich, den Unterricht zu verpassen, was sich jedoch nicht vermeiden lässt, wenn man stundenlang auf dem Klo sitzt und einem speiübel ist. Ich bin mittlerweile viel zu Hause, weil ich vor vielen Unternehmungen schon fast Angst habe, da ich immer befürchten muss, unterwegs plötzlich Durchfall zu kriegen. Das schränkt mich total ein! Oft gebe ich mir einen Ruck und versuche, nicht darüber nachzudenken, was passieren könnte, wenn ich mal kein Klo zur Verfügung habe. Aber so einfach ist das leider nicht. Die Angst begleitet mich ständig. :’-(
Ich verpasse ständig den Unterricht, weil ich wegen Durchfall zu Hause bleiben muss. Das sind nicht so sonderlich tolle Aussichten fürs Abi.

Ich habe nicht dauerhaft Durchfall, sondern nur an manchen Tagen. Meine Ernährung ist in Ordnung, daran sollte es also normalerweise nicht liegen.
Zusätzlich bin ich anfällig für Infektionen. Dieses Jahr lag ich zwei Wochen lang mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber im Bett und noch zweimal jeweils eine weitere Woche wegen grippaler Infekte im Bett, ich habe in der Schule also schon einiges verpasst.
Diese Anfälligkeit für Infektionen habe ich aber erst seit September 2003, als mir der entzündete Blinddarm herausoperiert wurde. Vor dieser Operation war ich fast nie krank, danach jedoch ständig. Kann das zusammenhängen?

Da die Ärzte anscheinend auch alle nicht wissen, was ich habe, fange ich nun an, darüber nachzudenken, ob das alles vielleicht eine psychosomatische Sache ist. Das wäre gut denkbar.
Denn ich habe schon ein recht stressiges Leben. Nicht stressig im negativen Sinne, sondern bin allgemein einfach ziemlich viel beschäftigt.
Wie schon gesagt, ist da die Schule, von der ich immer erst um ca. 15.30h nach Hause komme, dazu kommen dann noch Hausaufgaben, das Vorbereiten von Referaten und Lernen für Klausuren. Zusätzlich habe ich im April eine Ausbildung zur Einsatzsanitäterin gemacht, und strebe nun eine „nebenberufliche Ausbildung“ zur Rettungssanitäterin an. Daher mache ich an den Wochenenden immer wieder Praktika auf dem Rettungswagen einer Rettungswache hier in der Nähe. Diese Arbeit gefällt mir total gut, es macht Spaß und ich freue mich immer wieder darauf. Andererseits bin ich deswegen auch immer sehr angespannt, denn diese Arbeit hat durchaus auch unangenehme und belastende Seiten. Als Vorbereitung auf mein Medizinstudium ist es außerdem gut, schon Erfahrungen zu sammeln. Schon seit ich denken kann will ich Medizin studieren. Aber momentan bin ich mir nicht so ganz sicher.

Dann hatte ich bis zum Juli 2009 vier Jahre lang ein eigenes Pferd. Habe also mit 13 mein erstes eigenes Pferd gekauft, was ich mir durch Zeitungen austragen, Nachhilfe und Babysitten größtenteils selbst finanziert habe (auch die monatlichen Kosten). Meine Eltern haben mich immer ein wenig unterstützt, den größeren Teil habe ich aber selbst gezahlt.
Das war für mich schon eine sehr große Belastung, denn so ein Tier ist ja auch mal krank und man macht sich Sorgen und kommt in Geldnöte.
In diesem Sommer hatte ich jedoch irgendwie die Schnauze voll. Dann hat meine Mutter das Pferd übernommen, denn sie hatte sich in den letzten Jahren auch viel darum gekümmert. Und ich war von einer riesigen Last befreit. Andererseits hat mir das Reiten sehr gefehlt, sodass ich meiner Mutter nun monatlich von meinem weiterhin selbst erarbeiteten Geld einen Betrag zahle, und dafür zweimal in der Woche weiterhin reiten darf.

Ich habe auch seit einem knappen Jahr wieder einen Freund, der jedoch ca. 50km entfernt wohnt, das heißt ich kann ihn vor allem nur an den Wochenenden und manchmal auch an einem Abend unter der Woche sehen. Das ist auch schon blöd, da er mir den Rest der Woche sehr fehlt. Belastend ist auch, dass mein Vater nicht mit ihm klar kommt (was allerdings nicht an meinem Freund, sondern an meinem Vater liegt, denn der kommt mit kaum jemandem zurecht). Und dann ist es auch so, dass ich innerlich immer wieder zerrissen bin, weil ich das Wochenende gerne mit ihm verbringen würde, gleichzeitig aber auch gerne Rettungswagen fahren will (denn das geht auch nur an den Wochenenden). Da habe ich dann immer wieder innere Konflikte. Auch die Ausbildung für den Rettungssanitäter, wie soll ich die neben der Schule eigentlich schaffen? Die Umfasst 160 Stunden Theorie, 160 Stunden Praktikum im Krankenhaus, 160 Stunden auf der Rettungswache und 40 Stunden Abschlusslehrgang.
Wenn ich daran denke, könnte mir schon wieder schlecht werden.  Aber ich will es doch so gerne machen!

Ach ja, dann spiele ich auch noch Klavier, da habe ich einmal in der Woche eine halbe Stunde Unterricht. Aber das ist noch nicht alles: Damit mein Lehrer zufrieden ist, muss ich eigentlich jeden Tag noch eine halbe Stunde dafür üben! Aber wie soll ich das denn noch anstellen? Dafür habe ich einfach keine Zeit! Ich komme so schon erst sehr spät ins Bett und bin dauerhaft übermüdet. Ich finde keine Motivation, morgens aufzustehen. Nur am Wochenende stehe ich morgens gerne auf, denn nur dann habe ich wirklich Spaß am Leben, wenn mein Freund hier ist, oder ich dort bin.
Die ganze Woche über quäle ich mich rum, nur fürs Wochenende. Und da bin ich meistens so kaputt, dass man mit mir nicht mehr viel anfangen kann.

Ich weiß, ich habe hier verdammt viel geschrieben, und das ist noch lange nicht alles.
Auch heute Morgen hatte ich wieder Durchfall und mir war total schlecht. Daher bin ich zu Hause geblieben. Dabei war mein Wochenende so wunderschön mit meinem Schatz. Es war seit Monaten das erste Wochenende, an dem ich überhaupt keine Bauchschmerzen oder Durchfall hatte. Und heute Morgen ging alles wieder von vorne los. :’-(

Ich weiß einfach nicht weiter. Meine Darmprobleme werden anstatt besser immer nur schlimmer, und alles andere ist irgendwie auch nicht gerade optimal. Wer kann mir helfen?

Liebe Grüße
Blubbermausi

















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eisfee
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Beiträge: 47


« Antworten #1 am: 14. September 2009, 13:43:56 »

Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum!

Ich denke mal Du solltest unbedingt einmal die Wichtigkeit Deiner Tätigkeiten überprüfen! Schule, Pferd, Klavier, Ausbildung und dann auch noch Dein Freund? Meinst Du nicht selbst das das ein bisschen viel ist? Mein Magen würde da auch rebellieren! Das Du Medizin studieren willst finde ich große klasse, vielleicht wirst Du eine bessere Ärztin als die, die Du kritisierst! Also nicht gleich aufgeben!
Aber Du solltest es unbedingt etwas langsamer angehen. Werde Dir klar darüber was im Moment am wichtigsten für Dich ist, dann wird sich auch Dein Magen/Darm warscheinlich wieder erholen!

Viel Glück! LG eisfee
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Blubbermausi
Beginner
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Beiträge: 4


« Antworten #2 am: 14. September 2009, 14:18:05 »

Hallo Eisfee,

vielen Dank für deine nette Antwort. Smiley
Ich habe auch schon oft darüber nachgedacht, ob das alles nicht zu viel ist.
Ich war auch schon früher immer ein sehr vielbeschäftigter Mensch und war damit auch lange Zeit sehr glücklich. Ich langweile mich schnell, wenn ich nichts zu tun habe. Mal einen Tag lang nur rumliegen finde ich toll, aber dann wirds mir auch zu blöd und ich muss wieder was tun.
Es ist nur sehr schwierig, herauszufinden, was ich wirklich will. Alle diese Dinge machen mir eigentlich total viel Spaß, solange mein Körper mitspielt. Aber wenn ich dann so kaputt bin wie im Moment, dann würde ich am liebsten alles hinschmeißen.
Von der Last, die ganze Verantwortung für mein Pferd zu tragen, habe ich mich ja auch schon befreit. Momentan kümmere ich mich ja nur noch zwei mal wöchentlich darum, und das ist auch gut so, denn das würde mir verdammt doll fehlen. Es ist mein Sport, es ist eine Entspannung und auch Freundschaft mit dem Pferd.
Das kann ich also auf keinen Fall abschaffen.
Meine Mutter wird jedoch nächstes Jahr aus beruflichen Gründen wieder vier Monate lang kaum zu Hause sein, daher werde ich dann wohl wieder viel Pferdekram übernehmen müssen. Das wäre, wie gesagt, wenn mein Körper mitspielt, auch kein Problem. Aber allein die Schule ist schon extrem nervig. Der erste Gedanke, wenn ich morgens aufwache, ist: "Wann kann ich wieder ins Bett?"... Das ist eigentlich nicht sonderlich schön. Vermutlich liegt es daran, dass ich jeden Tag so viele Verpflichtungen habe, dass ich keinen Ausweg sehe, keine Verschnaufpause. Traurig

Es ist aber auch so, dass ich ohne Verpflichtungen zeimlich unglücklich und unausgelastet wäre. Das hat man gesehen, als ich mein Pfeiffersches Drüsenfieber hatte. Da war ich ja unausstehlich. Durfte ja nicht ausm Bett und wenn, dann nur ganz ruhig, bloß nicht anstrengen, damit die Milz oder Leber keinen Schaden nehmen usw.

Das Klavier spielen werde ich auch zum Ende des Jahres aufgeben müssen, da die "Geldquelle" nun nicht mehr zahlen wird. Schade, denn ich habe erst vor knapp 2 Jahren damit angefangen, und es macht viel Spaß (wenn da nicht immer der Druck wäre, dass man ein bestimmtes Stück zur nächsten Klavierstunde ordentlich spielen können müsste...).

Wir haben auch einen Hund, der jeden Tag raus muss.  Meine Eltern gehen ja meistens mit ihm, aber dennoch bin ich manchmal dran (generell 1-2mal am Tag). Das nervt auch. Vor allem, wenn man sowieos schon so viel zu tun hat.

Was mich besonders nervt ist die Schule. Wenn man erst um 15.30h nach Hause kommt, ist man nach 8 Stunden schon kaputt. Und dann noch 3 Stunden Hausaufgaben, dazu noch Vor- und Nachbereiten des Unterrichts und Lernen für Klausuren, Referate machen etc. Wenn ich wirklich alles immer ordentlich machen würde, dann wäre ich nachmittags allein für die Schule nochmals 4-5 Stunden beaschäftigt. Und was kann man dann mit so einem verdammt kurzen Abend noch anfangen?
Ich würde ja sagen, es wäre vernünftig, alle Hobbies und Verpflichtungern abzuschaffen und sich erst mal auf die Schule zu konzentrieren. Aber dann hätte ich ja gar keinen Spaß am Leben mehr! :#(

Sowas doofes. Das allein reicht schon. Da ist immer der Leistungsdruck...man muss gut sein in der Schule und alles perfekt machen, aber das geht nur wenn man alles andere kllinks liegen lässt. Und dann ist man dafür aber unglücklich. Na toll. Traurig
Was macht man also? Man macht die Schule nur halbherzig, man macht die Hobbies nur halbherzig, was zu Unzufriedenheit und Enttäuschung führt.

Es ist so zwecklos! Man. Warum ist denn nur alles so kompliziert?

Weinen
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Fridolin
Stammposter
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Beiträge: 568



« Antworten #3 am: 15. September 2009, 06:59:21 »

Hi Blubbermausi
Erstmal herzlich willkommen
Zu deinem Problem möchte ich diesen Denkanstoß mitteilen. Wenn keine organische Krankheit festgestellt werden kann, könnte es sich um ein psychsomatisches Problem handeln. Ich habe Bekannte, die mit einem Reizmagen/Darm als Symptom einer Depression erkrankt sind. Bei einer Depression fühlt man Ängste, Unruhe, Verspannungen verschiedenster Art und Symptome ohne organische Erkrankung. Meist liegen die Probleme in den Beziehungen oder in der Herkunftsfamilie/Gegenwartsfamilie.
Nur ein Denkanstoß, du wirst selber erkennen, ob`s für dich in Frage kommt.
Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
Blubbermausi
Beginner
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Beiträge: 4


« Antworten #4 am: 15. September 2009, 19:45:54 »

Hallo Fridolin,

vielen Dank für den Denkanstoß.
Ich hoffe, ich werde zu einem Ergebnis kommen.
Ja, ich vermute auch eine Psychosomatische Krankheit.  Huch

Liebe Grüße
Blubbermausi
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lysander
Beginner
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Beiträge: 4


« Antworten #5 am: 14. April 2010, 18:53:44 »

Hallo Blubbermausi,
ist vielleicht shon ein bisschen spaet, aber ich kann mich sehr mit dem identifizieren, was Du schreibst (bis hin zu eigenem Pferd, Klavierspielen und Vater der mit niemandem klarkommt).
Bei mir wurden die Bauchschmerzen schlagartig besser, nachdem ich 6 Wochen lang Fluoxetin genommen habe. Ohne kommt es allerdings gerade eben wieder und vor allem muss ich den Kontakt zu meiner Familie minimal gestalten, ansonsten bricht das sehr ein.
Leider besteht die Gefahr, dass die Bauch und Darmschmerzen auch in der Uni sich fortsetzen werden, deshalb wuerde ich wirklich lieber so schnell wie moeglich einen Psychater/aerztlichen Psychotherapeuten zur Rate ziehen und dann von Studienanfang an eine Therapie machen. Die Haelfte meines Studiums (also vor Fluoxetin) habe ich naemlich leider doch taeglich mit Bauchschmerzen verbracht, obwohl ich mein Fach (ganz im Gegensatz zur Schule) geliebt habe.

Viel Erfolg
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Trutchen87
Juniormember
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Beiträge: 6



« Antworten #6 am: 15. April 2010, 23:23:24 »

Guten Abend,

ich kann sich sehr gut verstehen, ich bin jetzt 22Jahre alt und habe dieses leiden seit 3Jahren. habe auch schon sämtliche untersuchungen test und spiegelungen mrt etc alles was es gibt durch bei mir ist es zu 1000% psychosomatisch bedingt. Also irgendein Organ spinnt immer sei es der Darm,Magen oder Galle. War gestern erst wieder bei meinem Psychotherapeut der mit nun einen statinären Aufenhalt in einer Psychosomatischen Klinik vorgeschlagen hat. Was ich dankend angenommen habe, werde in den nächsten Tagen einen Anruf von ihm erhalten um den Termin in der Klinik zu bekommen. bzw das ich da erstmal zum erstgespräch gehe und ich mich ersteinmal dort umschauen kann und beraten werde, was die beste Therapiemöglichkeit für mich ist.

Liebe Grüße
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Blubbermausi
Beginner
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Beiträge: 4


« Antworten #7 am: 15. Mai 2010, 20:27:31 »

So... mein letzter Beitrag ist nun schon eine Weile her... und ich muss leider sagen, dass meine Probleme nicht besser, sondern in den letzten Monaten immer nur noch schlimmer geworden sind...
Mittlerweile weiß ich echt nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich habe nun einen Termin mit einem Arzt für Psychosomatische Medizin ausgemacht, und auch mit einer Ärztin für Innere Medizin, Fachbereich Magen/Darm. Mal sehen, was dabei rauskommt. Ich bin wirklich gespannt.
Jedenfalls macht mich mein Bauch echt kaputt.
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