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Per Somnium
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« am: 22. November 2009, 17:29:41 » |
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Nun ich weiß gar nicht recht unter welcher Rubrik ich meinen letzten Schicksalschlag schreiben kann, welcher sich wie auf einer Kette aufreiht. Dieser Schicksalschlag heißt für mich Krebs obwohl ich versuchte immer dieses Wort zu vermeiden. Über meine Vorgeschichte gibt es ja schon einiges zu lesen, das ich oft Probleme habe welche von der Ärtzeschaft meist als sensible Wahrnehmungen eines psychisch erkrankten abgetan wurden, nur das ich eben Dinge wahrnehme und fühle die andere noch nicht registrieren passt halt nicht ins Bild der Schulmedizin. Vor einem Jahr durfte ich endlich nach langen Klagen zur Darmspiegelung ... und es wurde ein Polyp entfernt der den Code zum Krebs in sich trug, angeblich durfte der Polyp nicht weh tun ... doch ich hatte Schmerzen, hatte Probleme bis über die Grenze einer leichten Inkontinenz ... mein sensibles fühlen rettet mir wieder einmal das Leben. Vor gut einem Jahr hatte ich einen Traum, in einem Steinbruch der unter Wasser steht, sah ich wie sich das Sonnenlicht unter Wasser an den Felsen brach,und ganz tief unten stand ein ovaler Tisch mit vier Stühlen ... ich schrack aus dem Traum hoch und merkte das in meiner Blasengegend etwas nicht stimmte, ein Etwas was mir Angst machte ... doch über Wochen verblasste der Traum bis ich zur Vorsorge beim Urologen war ... und der Tumormarker zu hoch war, da ich aber zur gleichen Zeit eine Prostatitis hatte bekam ich Antibiotika und es besserte sich für kurze Zeit, doch Schmerzen und Schwellungen kamen wieder ... es wurde mit Tabletten behandelt, meine Bedenken wurden abgeschmettert .. "Sie wissen ja ihre Psyche" ... kurz darauf musste binnen sechs Wochen zweimal ins Krankenhaus wegen einer Divertikuliltis und einer Fieberhaften Infektion welche zwar auch den Darm ging aber deren Ursache nicht geklärte werden konnte. Aus dem Krankenhaus entlassen machten sich wieder meine Probleme in Blase und dem Urobereich bemerkbar ... wieder bekam ich Antibiotika und Medikamente zum abschwellen meiner Prostata ... ja ich zog in meiner Verzweiflung einen anderen Urologen zu rate ... den man aber vergessen konnte. Schmerzen, im Rücken, Schmerzen beim Pippi machen, in den Nieren, an der Prostata brachten mich dazu das ich meine Allgemeinärztin dazu überredete mich ins Krankenhaus zu überweisen. Die wollten erst gar nichts machen und mich am liebsten zum Urologen zurückschicken, weil ich aber jammerte und klagte wurde ich dann doch aufgenommen und eine Blasenspiegelung und eine Biopsie der Prostata gemacht, die Blase war in Ordnung wenn auch etwas klein, vorgestern der Schock die Biopsie der Prostata brachte das Ergebnis eines Tumors, welcher aber so die Aussage des Arztes noch heilbar sein wird .... wenn ich mich vor raus sichtlich im Januar operieren lasse und die gesamte Prostata entfernt wird. Wieder hat mir wohl mein Feingefühl das Leben gerettet, der Arzt im Krankenhaus meinte das er das nicht gedacht hätte. Ich bin eigentlich immer noch nicht in der Lage richtige Worte zu finden, dazu sitzt der Schock noch zu tief und ich muss mich erst einmal daran gewöhnen Krebspatient zu sein ... die Sache mit dem Traum ist mir wichtig Euch mitzuteilen ... das wir solchen Sachen sehr aufmerksam folgen sollten ... auch wenn die Ärzte vielleicht drüber lachen.
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen Per Somnium
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Fridolin
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« Antworten #1 am: 23. November 2009, 07:27:28 » |
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Hi Per Somnium Die Diagnose Krebs schockt immer. Die Diagnose selber und der Weg, bis die Diagnose fest steht. Tests, körperliche Schmerzen, seelische Ängste, dazu das Gefühl, nicht richtig verstanden zu werden. Die Ärzte nehmen sich sehr wenig Zeit, sensible Menschen mit ihren Ängsten und Befürchtungen ernst zu nehmen. Daß der Tumor heilbar ist, daß er operativ entfern werden kann, ist der positive Teil dieser Geschichte. Ich möchte dir als Trost noch folgende Weisheit schreiben: Wer krank ist, erkennt den Wert der Gesundheit. (Gilt für alle Menschen!) Viel Kraft und Energie und laß dich nicht unterkriegen! Schreib mal, wenn deine OP vorrüber ist.
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Fridolin Steinpalme
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Fossy
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« Antworten #2 am: 23. November 2009, 19:41:14 » |
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Hallo Per Somnium,
es tut mir leid das du so schlimm erkrankt bist. Was soll ich auch sagen .... Nur soviel, mein Mann hatte vor 5 Jahren eine Krebserkrankung mit einem Rezidiv innerhalb von 8 Monaten. Er/Wir haben alles gut überstanden.
Hast du eine Frau oder sonst einen nahen Verwandten der dir beistehen kann ?! Ich wünsche es dir. Es gibt auch Foren in denen du dich austauschen kannst, die dir mit Rat und Tat helfen können (ich bin immer noch in einem Forum für Patienten, Angehörige......).
Dir schicke ich ganz viel Kraft für die kommenden Wochen. Melde dich doch nochmal, wie es weiter geht.
Ganz viele liebe Grüße von Fossy
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Per Somnium
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« Antworten #3 am: 23. November 2009, 20:48:01 » |
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Danke Fossy, natürlich steht mir meine Frau bei , aber sie macht sich natürlich auch Sorgen, ich weiß nicht vielleicht mehr als nötig?!!? Mein Krebs soll noch Verhältnismäßig heilbar sein, natürlich gibt kein Arzt eine Garantie. Was mir Sorgen macht, mein festgestellter Krebs sollte eigentlich nicht so große Beschwerden machen wie ich habe, aber vielleicht ist es auch nur meine Sensibilität. Leider habe ich in diesem Jahr auch die schlimmsten Erfahrungen mit Ärzten gemacht, die sich immer davon täuschen lassen das meine Gesicht sooo gesund aussieht und somit immer wieder kommen das dies meine Psyche sei Aussagen wie " ich kann bei ihnen nichts finden und für sie nichts erfinden" deprimieren. Wenn dann aber die Kacke am dampfen ist, kommt immer nur " also das hätte ich jetzt nicht gedacht" ... letztmalig hörte ich dies bei meiner Befunderöffnung. Die gehen immer wieder davon aus das wir psychisch erkrankten uns unsere Krankheiten aus den Fingern saugen und nun, nun stehe ich wie vor einem neuen Lebensabschnitt und der wird wohl heißen leben mit Krebs, den einmal Krebs heißt ja das man immer wieder damit rechnen muss. Ich bin auch noch so verwirrt vom Befund, dazu oft schlaflose Nächte durch den ständigen Drang zur Toilette zu müssen ( ungefähr jede Stunde Tag wie Nacht), Tags über gehe ich dazu über Wege und Tätigkeiten nach meinem Harndrang zu richten, Büsche, Bäume und Toilletten in meine Wege einzuplanen und auch vor einem "Versagen" nicht gefeit zu sein. Wie dies nach der OP aussehen wird weiß ich noch nicht, aber das ist alles egal ... ich will noch leben, wenn es geht ein wenig lieben ... nein ich möchte nicht scheitern, aber ich möchte ... ach mensch ich habe den Kanal voll 
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen Per Somnium
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Fossy
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« Antworten #4 am: 24. November 2009, 11:07:57 » |
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Hallo Per Somnium,
das du den Kanal voll hast, glaube ich dir gerne.
Einmal Krebs immer Krebs, nee nee, das kann man dann nun wirklich nicht sagen. Heute gibt es so gute Chemotherapien, da gehst du als geheilt heraus. Mein Mann *müßte* sich die Radieschen schon längst von unten ansehen, aber seine Chemotherapie war so gut für ihn speziell ausgerichtet, das er immer noch rum läuft :-) Jedesmal wenn er zur Nachsorge geht, schaut der Arzt ihn immer aufs neue an und schüttelt sein Haupt. Er kann einfach nicht glauben, das er nach der Diagnose immer noch unter uns ist. Und ja das kenn' ich, "Sie sehen doch gut aus, was fehlt Ihnen denn". Das habe ich auch soooo satt !! Das deine Frau sich mehr Sorgen macht als du, jepp das glaube ich auch. Sage ihr liebe Grüße von mir. Ich kann mich gut ihn sie hineinversetzen. Und dir Per Somnium, drücke ich ganz fest die Daumen. Laß' wieder von dir hören.
Ganz lieben Gruß Fossy
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Per Somnium
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« Antworten #5 am: 24. November 2009, 15:14:08 » |
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Ich komme mir vor wie auf dem Meer, war heute beim Urologen, aus seiner Sicht ist das entfernen der Prostata der beste Weg, aber es ist auch ein kleiner Tumor von dem er sprach das wenn er nicht entdeckt worden wäre vielleicht nicht gewachsen wäre und das es auch einen hohen Prozentsatz gibt wo die OP eine Fehlentscheidung war. Ich habe meinen Termin fürs neue Jahr festgemacht, gleich erste Woche, doch nun plagen mich Zweifel ob ich vorschnell gehandelt habe, ob es doch noch Alternativen gibt, den das der Rest der mir von Sexualität geblieben ist dann auch noch erstirbt und ein Inkontinenz nicht ausgeschlossen wird zerrt mich an den Rand neuer Depressionen, ich glaube mit einer leichten Inkontinenz könnte ich leben aber die Fähigkeit wenn auch nur zu begrenzter Zweisamkeit gänzlich zu verlieren kann ich mir derzeit nicht vorstellen, besonders weil ich eben viele Jahre brauchte um einen kleinen Splien in meiner Sexualität als lustige Begleiterscheinung anzunehemen. Ich bin so verzweifelt, ich versuche mir in den nächsten Tagen auch psychologischen Beistand zu holen ... obwohl gerade jetzt dort durch interne Umstände die Absolute Person meines Vertrauens nicht vor Ort ist und durch Krankheit anderer der Zeitramen sehr sehr eng ist.
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JEM
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« Antworten #6 am: 24. November 2009, 19:43:31 » |
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Hallo Per Somnium, letztlich müssen Betroffene immer alleine entscheiden was sie mit sich "machen lassen", sie werden dabei "alleine gelassen". Deshalb ist es wichtig sich gut zu informieren und Gespräche zu suchen, um diese Entscheidung auf eine möglichst solide Basis zu stellen. Für sich selbst muss man dann die Bilanz aufstellen, was wird (sicher) besser, was könnte (eventuell) an Komplikationen auftreten. Du zählst einige Einschränkungen auf, die Dich jetzt schon körperlich einengen. Dazu kommt jetzt die Tumordiagnose als zusätzliche psychische Belastung. Also verschaffe Dir jeden Beistand, den Du bekommen kannst! Ich wünsche Dir Gutes! Liebe Grüße Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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Per Somnium
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« Antworten #7 am: 24. November 2009, 22:15:18 » |
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Ja JEM das tue ich auf jeden Fall ... schon morgen früh. Die Ärztin welche eigentlich Ärztlicherseits für meine Psyche zuständig ist ja da, leider aber nicht meine Psychoth`n und ein weitere Kollegin ist auch ausgefallen so das dieses Unterfangen schwer wird, aber da ich ja schön über 10 Jahre .... neeeee halt 11 Jahre dort ein und ausgehe habe ich vielleicht eine kleine Chance ... muss natürlich auch die mir bekannten günstigen Uhrzeiten nutzen. Einige kennen mich ja schon aus den letzten Jahren und es ist ja ohnehin nicht ausgeschlossen das dieser Krebs auf dem Boden der Psychosomatik einen guten Nährboden fand ... ich erinnere hier nur an meine Zeit als "gebranntes Kind" mit Problemen im Schlepptau. Mit meiner Frau habe ich schon über die Probleme im Sexbereich und der Inkontinenz gesprochen, bei Sex gab es ja ohnehin seid Jahren durch eine erektile Dysfunktion ohnehin nur Brötchen statt Torte ... aber auch ein Brötchen kam man schön garnieren  Was ich hoffe ist das ich nach der OP nicht wieder schlimme Depressionen abrutsche und vieles mir aus den Händen gleitet was mir aufgebaut habe ... kurzzeitige Arbeitsgelegenheiten im Handel, also Werbung mal was in nem Laden umstellen, Warensicherung etc, das sind viele da die einen dann sofort rausdrängen.
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JEM
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« Antworten #8 am: 27. November 2009, 21:58:57 » |
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Hallo Per Somnium, heute war in meiner Tageszeitung ein Beitrag mit der Überschrift "Männer sind Verdränger". Der Aufhänger war ein Buch der Zwillingsbrüder Michael Roth (Handball-Bundesliga-Trainer) und Uli Roth (Manager der Popgruppe "Pur"). Beide wurden mit 47 Jahren am Prostatakrebs operiert. Das Buch heißt: Unser Leben, unsere Krankheit, Verlag Zabert und Sandmann, 19,95 €. Ich möchte nicht für etwas werben, was ich selbst nicht kenne, aber vielleicht ist es für Dich lesenswert. Es waren auch noch medizinische Hinweise in dem Beitrag: - Ohne familäre Vorbelastung soll man (Mann) ab 50 regelmäßig beim Urologen die Prostata rektal untersuchen lassen (zahlt die Krankenversicherung) und den PSA-Wert bestimmen lassen (private Abrechnung ca. 50 €) - Bei familärer Vorbelastung sollte das schon ab 40 erfolgen. - Entscheidend beim PSA-Wert ist die Entwicklung, nicht der absolute Wert. - Wenn die rektale Untersuchung und der PSA-Wert unauffällig sind, reichen diese Untersuchungen aus. - Wenn nicht lässt sich durch eine (rektale) Ultraschalluntersuchung das Volumen der Prostata bestimmen (private Abrechnung ca. 60 €). - Noch sicherer ist der sog. PCA3-Test auf Harntumormarker, der kostet dann mit privater Abrechnung ca. 300 €.
Ich wünsche Dir gute Gedanken und eine gute Begleitung! Liebe Grüße Jürgen
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« Letzte Änderung: 27. November 2009, 22:00:23 von JEM »
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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Per Somnium
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« Antworten #9 am: 23. Februar 2010, 18:54:58 » |
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Nun wieder einmal ein paar Zeilen von mir, in Kürze der neueste Stand. Am 6. Januar wurde eine radikalen Prostatektomie bei mir durchgeführt ... nicht nervenschonend was bedeutet das MAN/N nun nicht mehr kann, aber der Krebs ist wohl besiegt zum Preis immer währender erektiler Dysfunktion und und Impotenz, dafür aber einer sich noch lange andauernder Inkontinenz. In den letzten Tagen ging meine AHB in Bad Elster zu Ende, so Gott will und das Schicksal mir gnädig ist werden dieser AHB noch eine evl dritte Reha im Jahresabstand folgen. Psychisch bin ich total durch die Esse, habe Probleme in meinen Alltag zurück zu finden, dazu liegt nun auch wieder nach vier oder fünf Jahren Pause der Fragebogen zu meiner Rente auf dem Tisch ... warum kommt das alles nun mit einem mal? ... es macht mir gleich wieder Angst.
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