Home | Forum
Samstag, 26. Mai 2012
Sorry das die Seite nicht erreichbar war. Es gab angeblich ein paar "Urheberrechtsprobleme". News wird es in Zukunft keine mehr geben, das Forum besteht weiterhin.
Angstnetz Forum
26. Mai 2012, 01:38:57 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Maieusiophobie  (Gelesen 1531 mal)
CrazyDaisy
Beginner
*
Beiträge: 2


« am: 28. November 2009, 13:10:36 »

Ich hab panische Angst vor Geburten und inzwischen auch vor Schwangeren Frauen.. vor allem was damit zu tun hat.. die Schmerzen, der Gedanke es ist ein fremder Mensch in einem drin, die ganzen Nebenwirkungen.. die Geburt selbst ist für mich n Horror..
Ich krieg teilweise richtige Anfälle.. wenn was im Fernsehen kommt oder ich irgendwas lese, von einer die schwanger ist oder bei so Info Seiten für Schwangere und so.. teilweise auch, weil ich viele Videos von Geburten gesehen habe und vieles gelesen habe.. Also ich krieg dann Panikattacken, fang an zu heulen, verkrampe, krieg schlecht Luft, bin wie gelähmt und einmal hätte ich fast meine Fernbedienung zerdrückt.. Manchmal habe ich auch so Gedanken, dass ich mir gerne ein Messer in den Unterleib rammen würde, um alles zu vernichten, was frau an  Organen dort hat und wodurch ein Kind entsteht..
Das ist sehr belastend.. ich arbeite im Supermarkt und hab fast täglich mindestens eine Schwangere Frau vor mir und es fällt mir schwer mich zusammen zu reißen.. Meinen Freund belastet das natürlich auch, weil er nicht weiß was er tun kann.. er sagt zwar er liebt mich immer egal ob wir mal Kinder haben oder nicht.. Aber ich weiß, dass er gerne welche hätte und es ihn unglücklich macht..

Ich hoffe, irgendwer liest das hier und vielleicht geht es noch jemandem so, weil ich verzweifle wirklich.. Ich habe niemanden mit dem ich reden kann.. Ich war auch schonmal bei einer Therapeutin, allerdings nur 3 Sitzungen lang, weil sie mir nicht wirklich geholfen hat.. sie hat von allem geredet nur nicht vom dem Problem weswegen ich da war.. und ich möchte erstmal versuchen auch ohne Therapie das irgendwie in den Griff zu kriegen..
Gespeichert
JEM
Stammposter
****
Beiträge: 809


« Antworten #1 am: 30. November 2009, 17:31:28 »

Hallo CrazyDaisy,
erst einmal herzlich willkommen hier im Forum!
Es war sicher nicht leicht für Dich, hier so offen zu reden...
Mit drei Sitzungen hast Du Deiner Therapeutin wenig Chancen gegeben, Dir zu helfen, sie muss Dich doch erst kennenlernen.

Entschuldige die offene Sprache, aber geht es bei Deiner Ablehnung nicht primär um die Schwangerschaft und die Geburt, sondern um das, wodurch sie entsteht?
Es wäre gut, wenn Du diese Frage mit Dir abklären würdest...

Das was Du schreibst, deutet eigentlich auf ein Trauma hin, schon alleine deshalb wäre es sinnvoll, wenn Du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen würdest. Du bist noch jung, und je schneller ein Trauma behandelt wird, desto schneller kann es kompensiert werden.

Ich wünsche Dir gute Gedanken und Kraft!

Jürgen
« Letzte Änderung: 30. November 2009, 17:33:01 von JEM » Gespeichert

Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
[Konrad Lorenz]
CrazyDaisy
Beginner
*
Beiträge: 2


« Antworten #2 am: 01. Dezember 2009, 00:25:18 »

Also mein primäres Problem ist nicht der Sex.. Das kann ich schonmal aus der Welt schaffen!
Und ich habe auch keine schlechten oder schlimmen Erfahrungen gemacht (keine Schwangerschaft, Fehlgeburt, Vergewaltigung, Abtreibung oder sonstiges).

Mein Problem ist wirklich "einfach nur", dass ich panische Angst davor habe. Vor einer Schwangerschaft und vor der Geburt. Dazu kommt der Ekel vor einem Lebewesen in meinem Körper und die Deformierung meines Körpers. Ich kriege Panikattacken und fange an zu weinen und teilweise werd ich sogar sauer und aggressiv, weil ich es ungerecht finde, dass Frauen das ertragen müssen.
Gespeichert
JEM
Stammposter
****
Beiträge: 809


« Antworten #3 am: 01. Dezember 2009, 15:13:14 »

Hallo CrazyDaisy,
wenn Du wirkliche jede traumatische Kindheitserfahrung in diesem Zusammenhang sicher ausschließen kannst, dann wäre es eine "reine" Angststörung.
Auch diese braucht unbedingt eine gute professionelle Behandlung, denn unbehandelt geht diese mit der Zeit in die generalisierte Angststörung über (Stichwort: Angst vor der Angst - oder - um Deinen Nick zu verwenden: Du bist nicht crazy, aber es wird Dich immer wieder mehr und mehr crazy machen und Dir Lebensfreude nehmen, daher kommen auch die Panikattacken...)
Versuche es doch bitte noch einmal mit einem Psychiater, erzähle es genauso wie hier, sie (er) wird Dich ernst nehmen und Dir Hilfe anbieten. Du versuchst es doch selbst schon länger alleine in den Griff zu kriegen, aber ich denke Du brauchst Hilfe dabei.
Ich wünsche Dir Gutes!
Jürgen
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2009, 15:14:18 von JEM » Gespeichert

Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
[Konrad Lorenz]
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.14 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS