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Autor Thema: Angst.... was kommt nach der Rente?  (Gelesen 3064 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
sumsum
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Beiträge: 12


« am: 07. Dezember 2009, 05:41:51 »

Hallo,
ich bekomme die volle Erwerbsminderungsrente bist 03 2011.... und ich habe jetzt schon angst was danach kommt. Ich bin jetzt seit 06 2006 daheim (schwere Essstörung, Borderline, Angststörung) und ich habe jetzt die Verlängerung bekommen halt bis 2011. Ich frage mich aber jetzt schon, was passiert danach? Wenn die rente nicht verlängert wird. Mich will doch dann niemand mehr auf dem Arbeitsmarkt....... hilft die DRV irgendwie bei der Eingliederung?
Kann mir hierzu jemand was sagen?
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A-J
Juniormember
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7



« Antworten #1 am: 07. Dezember 2009, 09:05:13 »

............ Mich will doch dann niemand mehr auf dem Arbeitsmarkt.......

Es gibt auch EU-Renten wegen verschlossenem Arbeitsmarkt.  Blinzeln


Hallo Sumsum,

deine Frage, was nach 2011 kommt, ist für mich sehr nachvollziehbar.
Ich bekomme zwar die EU-Rente max. bis zum Eintritt in die Altersrente, aber ich lauere auch jeden Tag, ob nicht Post von der DRV im Kasten ist, dass ich zur Begutachtung muss.

Alles Gute von mir, ich kann dich so sehr verstehen!!!

LG

A-J




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sitta
Juniormember
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Beiträge: 21


« Antworten #2 am: 07. Dezember 2009, 15:52:18 »

............ 

Es gibt auch EU-Renten wegen verschlossenem Arbeitsmarkt.  Blinzeln



Hi A-J,

was heißt das genau?

lg
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A-J
Juniormember
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7



« Antworten #3 am: 07. Dezember 2009, 17:21:36 »

Hallo Sitta,

Das bedeutet, wenn es keinen Job für den Antragsteller gibt (verschlossener Arbeitsmarkt).

Ich muss mich Korrigieren. Die Art von Rente gilt nur für die EM-Rente und nicht für die EU-Rente.

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=93983

LG

A-J
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sumsum
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 12


« Antworten #4 am: 07. Dezember 2009, 18:14:16 »

naja, ich komme ja normalerweise aus dem Büro....also würde es die Rente wahrscheinlich nicht geben....
Ich meinte eigentlich ob die DRV mir dann hilft nach so langer Zeit wieder in den Beruf zu finden z. B. mit irgendwelchen Maßnahmen? - ich wäre dann ja in etwa 5 Jahre daheim - da will mich doch niemand mehr - wie soll ich das denn z. B. einen Arbeitgeber erklären?
Zumal ich nicht glaube, das in einem Jahr ein Knall kommt und ich wieder arbeiten kann so wie vorher......
Bei weiterer Verlängerung müsste ich ja wahrscheinlich zum Gutachter, oder? Diesmal brauchte ich nicht hin.....
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Rhini
Stammposter
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Beiträge: 833


« Antworten #5 am: 08. Dezember 2009, 12:11:17 »

Hallo Sumsum,
Es gibt mehrere Möglichkeiten. Dabei kommt es auf deinen Gesundheitszustand an.
Erstens ist eine Verlängerung möglich
Zweitens der Versuch der Eingliederung; entweder zB durch eine Tagesklinik von der Rentenkasse,  oder durch die Arge mit einem Eingliederungsprogramm.
Drittens die Möglichkeit einer teilweisen Erwerbswiederherstellung und somit zB einen Halbtagsjob zuzüglich einer Teilerwerbsminderungsrente.

Eigentlich möchte man ja gesund werden und ein Jahr ist eine ziemliche Zeit, in der man noch alles Mögliche ausprobieren kann. Frage ist eigentlich viel mehr, wie motiviert du bist. Dazu kommt ebenso die Frage, ob du mit deiner Rente hinkommst und was du vorher gemacht hast.

Letztlich spielt doch die größte Rolle, was wir selbst wollen und ableisten können um vorwärts zu kommen oder auf einem bestimmten Level stehen zu bleiben. Ich denke, dich quälen deine Störungen und du hättest sie lieber nicht und du bist auch viel zu jung, den Rest deines Lebens so zu leiden... Ich wünsche dir viel Kraft und nicht die große Panick: es geht immer weiter!
LG
Rhini
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wiesel12
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« Antworten #6 am: 17. Dezember 2009, 14:09:52 »

Hi sumsum.

na bis 2011 haste ja noch eine Weile hin.
Aber so schlimm wird es schon nicht werden, deine Rente wurde ja schon einmal verlängert.
Hast du überhaupt einen Schwerbehindertenausweis Huch Dieser kann sehr hilfreich sein und kann unkompliziert bei deiner Gemeinde beantragt werden.

Ich beziehe auch Rente seit 2005, und habe einen GdB von 100% mit Merkzeichen B, RF und G ebenfalls auf Grundlage einer Angsterkrankung. Ich habe damals das Gutachten der DRV vorgelegt das reichte.

Beantrage mal einen Schwerbehindertenausweis.

Rente wegen Verschlossenheit des Arbeitsmarktes gibt es auch wenn du z.b. den Arbeitsplatz nicht erreichen kannst (Wegeunfähigkeit). Dies ist sehr oft bei Angsterkrankungen wenn z.b. der Betroffene das Haus nicht mehr allein verlassen kann.

Ob du bei der weiteren Verlängerung zum Gutachter musst, liegt im Ermessen der DRV das kann dir keiner vorhersagen. Meine Rente wurde ohne Gutachter verlängert.

Aber wie gesagt bis 2011 sind noch 2 Jahre hin, schieb die negativen Gedanken beiseite und konzentriere ich auf das JETZT, das tut dir und deiner Erkrankung besser.

Falls du noch Hilfe benötitgts, dann mail mir einfach.

Bis denn mal
wiesel
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matthes
Juniormember
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 22


« Antworten #7 am: 30. Januar 2010, 18:49:24 »

Ein Freund hatte auch befristet Rente ist dann mal wieder ins Krankenhaus weil er wieder Krank wurde und dann beim nächsten Rentenantrag haben die es unbegrenzt bis zur normalen Rente verlängert.
Was sein kann das die Rentenversicherung dich in eine Medizinische Reha steckt und dann wen es halbwegs geht in eine berufliche Reha. Reha ist easy. Das entscheiden dann  die Ärzte dort  wie es mir dir weiter geht.

Gruss Matthes
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joy
Beginner
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Beiträge: 2



« Antworten #8 am: 06. März 2010, 13:36:31 »

hallo sumsum!

ich kann deine angst gut verstehen. habe selber auch viel angst vor dem was die zukunft bringt, sage mir dann immer, es wird schon irgendwie weitergehen und das stimmt im endeffekt dann auch.

ich bin nach 18 monaten krankengeldbezug ausgesteuert worden und schlag mich nun mit arbeitsamt, sozialamt, wohngeldstelle usw. rum...
hab jetzt endlich eine psychosomatische Reha genehmigt und warte zur zeit auf den klinik platz (4 monate wartezeit). habe für dannach schon mal vorsorglich eine massnahme zu beruflichen wiedereingliederung bei der rentenkasse beantragt.
habe leider zuwenig eingezahlt um die rente zu beantragen, sonst hätt ich das auch getan, der amtsarzt vom arbeitsamt fragte mich als erstes, warum ich das nicht mache, aber ich möchte nicht für den rest meines lebens vom sozialamt arm gehalten werden.

am ende ist es ganz egal, was die anderen wollen und wer dich auf dem arbeitsmarkt will, nur was du selbst vom leben noch möchtest und was du dir als job vorstellen kannst spielt wirklich eine rolle.

und wenn du dir momentan nichts vorstellen kannst, dann ist es vielleicht noch an der zeit, nur an dich zu denken und daran, wie du dein leben besser geniessen kannst. es kann ja auch alles besser werden in der zukunft!

ich bin froh, dass ich nicht mehr im rollstuhl sitze und will auch wieder mal reisen und möchte nicht mehr nur geschenkte klamotten tragen, sondern mir selbst was kaufen können. mir fehlen psychisch auch die erfolgserlebnisse durch die arbeit, ganz schön anstrangend, sich immer ganz alleine am eigenen schopf aus dem psychischen schlamassel zu ziehen. Ich will daher meine psycho-emotionalen probleme soweit bearbeiten, dass ich wieder arbeiten kann.

ich hab mir auch schon viel zu viel sorgen um die zukunft gemacht, aber das bringt nix, sondern macht mich nur mehr krank. versuche nun meinen glauben an eine gute zukunft zu stärken und mich abzulenken, wenn nichts läuft. Ich bin ja nicht umsonst schon so lange krankgeschrieben, ich muss nicht wissen, wie es weitergeht, ich muss zuerst einmal wieder gesund werden.

viel kraft und glück und durchhaltevermögen und einen lieben gruss
anja

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