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Autor Thema: ein liebes hallo...  (Gelesen 1204 mal)
darkangel77
Juniormember
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Beiträge: 6



« am: 28. Dezember 2009, 18:07:21 »

hallo liebe leidensgenossen,
habe mich soeben hier angemeldet und möchte mich kurz vorstellen.
mein name ist sandra, bin 32 und leide seit meinem 18. lj unter panikattacken und depressionen. viele jahre hatte ich wenig probleme damit und hatte meine ängste gut im griff aber seit ca. 2 jahren geht es immer mehr bergab. es fing alles mit dem tod meines geliebten hundes an (neufundländer 75kg mein bär;-)) und gesundheitlich ging es mir auch immer schlechter. ich leide zusätzlich an einigen autoimmunerkrankungen wie: hashimoto (schilddrüsenunterfunktion), rheuma (arthritis psoriatica), chr. darmentzündung und diabethes. mitte diesen jahres habe ich mich dann dazu entschieden in eine stationäre therapie zu gehen und hoffte sehr, dass mir dort geholfen weden kann. ich habe mich sehr bemüht aber die umstände dort waren nicht gerade günstig und schlußendlich zu viel für mich. mir ging es dort immer schlechter. ich muß dazu sagen ich habe in den 8 wochen ca. 10 kg abgenommen, musste mich von einem tag auf den anderen entscheinden mich opperrieren zu lassen (habe eine knie-op lange vor mir her geschoben, weil ich als kind sehr schlechte erfahrungen in krankenhäusern gemacht habe und sehr lange dort verbringen musste) und das für mich schlimmste war, ich hatte eine zimmergenossin, mit der ich absolut nicht zurecht kam. sie hatte starke probleme, das erste was sie mir erzählte war, dass sie dort sei, weil sie daran gedacht habe ihren mann und ihre kinder umzubringen und sie habe agressionen gegen behinderte menschen, weil sie früher im pflegedienst gearbeitet habe. ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass es nicht einfach war mit so einer frau seine zeit zu verbringen. auch jeglicher versuch der klärung oder das zimmer zu wechseln schlug fehl. ich habe dort mehr oder weniger meine zeit mit zähne zusammenbeißen überstanden und selbst jetzt fällt es mir noch schwer darüber zu berichten. ich habe eine richtige angst vor therapieen bekommen.
nach dem ganzen stand die knie-op mit anschließender reha an. das ist jetzt fast 5 monate her und ich kann immernoch nicht richtig gehen...wird aber langsam. jedenfalls hat mich das ganze ganz schön geschlaucht und ich weiß nicht so richtig, wie ich aus meinem loch wieder herauskommen kann. ich habe schon über antidepressieva nachgedacht (hatte ich noch nie) aber ich habe bedenken wegen den ganzen nebenwirkungen, weil ich auch so schon genug medis nehmen muß.
wie waren so eure erfahrungen? hattet ihr auch schon eine stationäre therapie und ging es euch danach besser?
würde mich über antworten sehr freuen.

lieben gruß

sandra
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JEM
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Beiträge: 809


« Antworten #1 am: 28. Dezember 2009, 19:58:43 »

Hallo Sandra,
herzlich willkommen hier im Forum, ich hoffe Du kannst hier Anregungen mitnehmen und auch Deine Ängste ein wenig abbauen.
Deine Erfahrungen mit stationärer Therapie sind jetzt natürlich negativ belegt, leider ist es so, dass auch deutlich neurotische Patienten mit auf den psychosomatischen Stationen sind, es hängt eigentlich von der Klinik ab, das zu trennen, dazu gibt es ein Aufnahmegespräch.
Meine Frau war in den letzten 15 Jahren immer wieder in psychosomatischen Kliniken, sowohl in REHA, wie auch akut stationär. In REHA hat sie auf Anweisung ihrer Psychiater immer ein Einzelzimmer bekommen, akut stationär hatte sie auch problematische Zimmergenossinnen (aber nicht so extrem neurotisch wie die Deine). Du solltest also Deine erste negative Erfahrung nicht als allgemein gültig betrachten.
Meiner Frau ging es nach den stationären Aufenthalten eigentlich immer besser. Einmal hatte sie auf eigenen Wunsch ihr Antidepressiva abgesetzt (abgesprochen mit ihrem damaligen Psychiater), das ging ein paar Monate gut, dann kam der absolute Absturz. Es hat fast ein Jahr und vier Klinikaufenthalte in dieser Zeit gedauert bist sie aus diesem Loch herausgekommen ist.
Jetzt hat sie eine gute Psychiaterin, die schon seit Jahren liebevoll und professionell für sie sorgt.
Alle AD's haben verschiedene Wirkungen (und Nebenwirkungen), deshalb muss es für jeden Patienten sorgfältig ausgesucht werden. Meine Frau hat schon oft gewechselt, wegen wenig Wirkung, wegen Nebenwirkungen.
Deshalb ist es wichtig einen guten Psychiater zu haben, der das gut begleitet.
Bei Kliniken würde ich nur solche wählen, die ein Vorgespräch führen, den diese können auch bei der Zimmerbelegung schon einigermassen "passende" Patienten zusammenlegen.
Ich wünsche Dir Gutes!
Liebe Grüße
Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
[Konrad Lorenz]
Sharina
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« Antworten #2 am: 28. Dezember 2009, 20:55:06 »

Hallo Sandra, auch von mir ein liebes, herzliches Willkommen hier in der lieben Runde. Für dich ist dann vielleicht doch eine Einzeltherapie besser, gibt es denn einen Psychotherapeuten/in in deiner Nähe. Und das mit der überaus starken Tierliebe und die Trennung des geliebten Tieres, kenne ich nur zu gut. Als ich vor Jahren, mich von meinen beiden Katzen verabschieden mußte, wollte ich mich im Alkohol ertränken. Meine jetzigen Katzen würden es dann aber vielleicht nicht so gut haben und das gibt mir immer den Mut zu Leben. Ich kann dadurch bestimmt noch einigen Tieren etwas gutes geben, Liebe und Futter. Meine Lieblinge sind nicht zu ersetzen, sie sind in meinem Herzen immer bei mir, ich gebe einfach meine Liebe weiter, an meine jetzigen Süßen. Ich wünsche Dir einen guten Rutsch ins Jahr 2010 und viel Kraft. Gruß von Sharina
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darkangel77
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Beiträge: 6



« Antworten #3 am: 30. Dezember 2009, 22:50:20 »

danke für eue liebe begrüßung
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Dennes
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Beiträge: 98


« Antworten #4 am: 14. Dezember 2010, 01:03:42 »

Hallo liebe sandra ich ich heiße dennes und wahr schon in therapie mit hat es sehr geholfen mann kann entspannen hat nicht immer denn druck im nacken und kann einfach mal um sich kümmern und die seele baumeln lassen ich nehme auch medikamte gegen angstneurosen usw und therapie und medi ist eine gute sache ich kann mann mir denken das du angst hast weil du schlechte erfahrung gemacht hast nur mut mir geht es auch schon viel besser wahr ein gute sachen hatte auch erst bedenken aber es hat geklappt mfg dennes
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