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Angstnetz Forum
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Autor Thema: neu hier Kann nicht mehr...werd ich verrückt  (Gelesen 1640 mal)
Schmetterlingkk
Beginner
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Beiträge: 2


« am: 15. März 2010, 19:03:15 »

Guten Tag

ih leide nun seit einigen Monaten an wie die Ärzte sagen Angst und panickattacken.
Ich hatte das mal kurz vor vier Jahren,da entdeckdte man bi mir eine hashimoto thyreoiditis (schildrusenerkrankung),ging aber wieder weg.
Dann wurde ich im letzten Jahr mit endometriose operier und kunstlich über vier Monate in die Wechseljahre Geschick mit 24 Jahren.Da fing es wieder an mit panickattacken.
Dann wurde ich nach Belgien zu einem
endocrinologen geschickt wo ich einfach auf Symptome hin hydrocortison und astonin bekam zwecks bis jetzt unabgeklartem morbus Addison.
Seit Januar ist es aber extrem geworden.wurde vor zwei Wochen ins Krankenhaus gebracht mit 160 Puls,man überwies mich zum Psychiater,wurde hyperventilieren.doch eigentlih war ich mir sicher niht hyperventiliert zu haben...

Dann kommt es manchmal vor,dass ich erwache und kurze Zeit wie gelahmt,erstarrt bin.
Ganz komisch?

Selbst bin ich seit zwei Jahren in psychiatrischer Behandlung wegen familiärer Probleme.
Meine Ärztin meint angstorung sowie hormonelle Probleme.
Sie hat nun zu einer Kurklinik geraten.
Un zur Unterstützung zwi antidepressiva aufgeschrieben.da das xanax ihrer Meinung nach nicht gut ist.

Leider schaffe ich es nicht die medis zu nehmen.
Das eine hab ich 5 Tage genommen und es war irgendwie schlimmer.musste jeden Tag bereits morgens daran denken ob nehmen ja oder nein....

Im kommt lieg ich gerade im Krankenhaus wegen hormontests ...hab Riesen Angst davor.wollte etwas schlafen und dann hatte ich wieder so ein Schwindel und unwirklichkeitsgefuhl.aus Scham
hab ich nichts gesagt

ich glaube langsam wirklich dass ich verrückt werde....
Es ist einfach schrecklich...und fühle mih so unvertanden.
Seit  6 Wochen schaffe och es auch nicht zu arbeiten.
Hab ständig Symptome:hohen Puls bei kleiner Anstrengung, Benommenheit,Schwindel,immer dran denken,schluckbeschwerden,müde,schlafprobleme,.......


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Liebe Grüße
Fridolin
Stammposter
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Beiträge: 568



« Antworten #1 am: 16. März 2010, 07:30:06 »

Hi Schmetterlingkk
Erstmal willkommen
Einen Gedankenaustausch über dieses Forum mit Gleichgesinnte habe ich immer als große Erleichterung und Trost empfunden. Ich glaube, daß andere ähnlich denken.
Diagnose und Heilung von Organische Krankheiten müssen einem Arzt überlassen werden. Daß die Schildrüse bei Angst und Panikatacken mitspielt, kann ich mir sehr gut vorstellen.
Medikamente, die  die Psyche ändern sollen, entfalten ihre Wirkung erst nach 2 - 3 Wochen.
Angst und Panikatacken spuren sich im Gehirn ein. Es entsteht zusätzlich Angst vor der Angst.
Wenn es gelingt, die Denkstruktur zu ändern, werden sich auch die Ängste ändern. Ängste für immer auschalten, wäre schön abe nicht real. Durch die Änderung des Denkens sind die Attacken kleiner und weniger tragisch. Außerdem wäre interessant, ob eine Vorfall in der Kindheit, in der Herkunftsfamilie oder ob die Attacken durch eine organische Krankheit ausgelöst werden. Auf jeden Fall sind die Attacken eine schreckliche Sache. Durch die Attacken hat sich ein Teufelskreis aufgetan und man denkt, ich bin/werde verrückt.
Viel Kraft und Energie , Geduld und keine Angst- und Panikattacken mehr
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Fridolin Steinpalme
eisfee
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Beiträge: 47


« Antworten #2 am: 16. März 2010, 20:39:05 »

Hallo und herzlich willkommen!

Das mit den Hormonstörungen kenne ich auch nur zu gut! Habe das aber nie richtig abklären lassen. Leide zusätzlich noch unter dem PMS-Syndrom. Habe jetzt über längere Zeit verschiedene Antibabypillen und versch. Einnahmezyklen probiert, so das es nun einigermaßen geht.
Aber da Du das jetzt alles unbedingt abklären lassen, halte durch. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen das die Ärzte eine gute Lösung für Deine Probleme finden. Und vorallem den Auslöser.

LG eisfee
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Schmetterlingkk
Beginner
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Beiträge: 2


« Antworten #3 am: 17. März 2010, 12:34:18 »

Guten Tag
erstmal danke für die antworten
wegen den hormonellen Problemen hab ich schon einige endokrinologen hinter mir
wurde gestern dann stationär entlassen,Tests beendet
der endocrinologe meinte wieder nein Schwindel und Angst herzrasen kamen nicht von den Hormonen
soll nun das hydrocortisol absetzen was mir etwas Angst bereitet weil dies im letzten Jahr in einer Katastrophe endete.
Die schildruse weist Knoten auf. Dann ist Testosteron und prolaktin erhöht...wieso keine Ahnung Arzt meint trh Test und Hypophyse sein in Ordnung.
Den Rest erhalte ich erst in10 Tagen
ist alles zimlich nerven raubend da ich selbst sehr interessante Bücher der hormonhilfe gelesen hab, in denen Angst und so doch auf bezugmit Hormon Problemen erläutert werden :-(

irgendwie ist mein vertrauen zu den Ärzten weg...

Das antidepressivum hab ich nicht weiter nehmen können, da ich jeden Tag dran denken musste ja odernein

kann es mir den wirklich so schlecht gehn und alles ist nur die Psyche??
Müde, herzrasen, schluckbeschwerden,schwitzen, Schwindel,Angst...

Weiss nicht mehr was tun
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Liebe Grüße
eisfee
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Beiträge: 47


« Antworten #4 am: 18. März 2010, 14:38:45 »

Hallo! Ja das mit den Testergebnissen würde mir auch auf die Nerven gehen, aber ich drück Dir die Daumen das wenigstens der Rest in Ordnung ist.
Und ja, die Psyche kann so ziehmlich alles was Du Dir vorstellen kannst. Ich habe da auch so meine Erfahrungen machen müssen. Ein Beispiel ist, als mein Mann sich einer OP (nix großes, nur ambulant) unterziehen mußte, spielte meine Psyche eine Nacht zuvor total Achterbahn mit mir. Ich wachte auf und mir war total schlecht. Als ich dann zum Fenster ging um frische Luft zu schnappen wurde mir dann auch noch heftig schwindelig. Ich dachte ich müsse mich übergeben. Nach ca. einer halben Stunde war der Spuck vorbei. Später wurde mir erst klar das es eine wunderschöne Panikattacke war. Jetzt erlebe ich sowas auch hin und wieder mal, mal sehr heftig, mal nicht so schlimm. Wie man es abstellen kann weiß ich leider auch nicht. Es macht mich nur nicht mehr so fertig seit dem ich weiß was es ist.
Warst Du schon mal beim Psychologen?
LG eisfee
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rianon
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Beiträge: 8


« Antworten #5 am: 22. März 2010, 19:55:25 »

hallo iohr beiden,
bin auch neu hier, habe mir das gerade durchgelesen
lb. schmetterling, lass dich nicht entmutigen,
bis so ergebnisse kommen sitzt wie in  der warteschleife die nie endet
drücke dir jedenfalls die daumen,
das mit dem gedanken  psychologische unterstützung mal auszuprobieren
finde ich gut  was eisfee da anregt.
kann nur von mir selbst sprechen, mir helfen die gespräche  um die ursache zu
finden.
so nun erst mal alles liebe für dich
lb. gr. rianon   
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Fridolin
Stammposter
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Beiträge: 568



« Antworten #6 am: 24. März 2010, 09:28:04 »

Hi Schmetterling
Ich wundere mich immer wieder, welche Macht die Psyche hat. Oft habe ich das Gefühl, ich bin verrückt oder auf dem besten Wege dazu. Dazu Angst, die mich sehr hindert, meinen Alltagsprobleme zu überwinden. Ich bin mir auch sicher, daß die Depression/Angst oder was die Depression auslöst, dahintersteckt. Es sind Nervenverbindungen im Gehirn, die sich fehlerhaft im Gehirn zusammenschalten. Vielen Menschen, die gleich oder ähnlich fühlen müssen, stellen ähnliche Probleme fest. Außerdem werden "Gesunde" Menschen diesen Leidensdruck nicht verstehen und mit Forderungen wie "Reiß dich zusammen, ...mit dir kann man es ja nicht mehr aushalten oder wenn du nur wirklich willst...und ähnliches"  versuchen sie positiv auf den Kranken einzuwirken. Vor allem das Gefühl "Ich werde verrückt" läßt einem immer wieder an sich selber zweifeln. Ein Ein-und Ausschalter wäre schön, gibt es aber nur in der Phantasie, real leider nicht.
Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
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