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Autor Thema: Erwerbsminderungsrente abgelehnt - Widerspruchsverfahren und dann ...  (Gelesen 3396 mal)
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Fragende
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2


« am: 30. März 2010, 10:19:02 »

Hallo Miteinander

Ich bin ganz neu hier und habe sozusagen aus Verzweiflung hierher gefunden.
Ich bin seit 28.01.2008 durchgehend krankgeschrieben und habe letztes Jahr die EM-Rente beantragt. Obwohl Hausarzt, Neurologe/Psychiater und Psychotherapeutin meinten ich soll die EM-Rente beantragen und zwei psychosomatische Kliniken meinten eine zeitlich befrístete EM-Rente wäre angesagt, habe ich einen Ablehnungsbescheid erhalten. Ich habe auf Anraten der Ärzte Widerspruch eingelegt. Nun wurden endlich Daten vom letzten Arbeitgeber und den drei Ärzten angefordert und ich wurde zum Gutachter geladen.
Ich habe alles gemacht, obwohl ich Panikattaken bekam. Irgendwie konnte ich mich beim Gutachter beherrschen, keine Ahnung wieso, ich habe meine Fassade aufrechterhalten und bin erst hinterher zusammengebrochen.
Der Gutachtertermin ist jetzt über drei Wochen her und ich konnte es nicht mehr aushalten. Deshalb habe ich beim Rentenamt angerufen und den Sachbearbeiter gelöchert. Schliesslich meinte er auf meine Frage ob er mir nicht wenigstens einen Tipp geben könnte was der Arzt meinte, "... von der ärztlichen Seite aus sieht es nicht gut aus, aber ich weiss nicht was der Dezernent sagt, vielleicht entscheidet er ja anders oder holt noch Daten ein....".
Auf ärztliches Anraten habe ich einen Aufhebungsvertrag meines Arbeitgebers akzeptiert. Dadurch bin ich seit 01. Oktober arbeitslos. Das Arbeitsamt zahlt seit dem ersten Ablehnungsbescheid des Rentenamtes nicht mehr. Dagegen habe ich auch Widerspruch über den Vdk eingelegt. Ich lebe jetzt von meinen Altersrücklagen und meiner Witwenrente und meine beiden Kinder (25 J. in der Schule + 27 J. depressiv u. Angst) sind finanziell beide immer noch von mir abhängig. Hartz 4 ist gottseidank noch nicht angesagt, aber ....
Jetzt bin ich ganz verzweifelt. Was mache ich, wenn ich wieder eine Ablehnung bekomme? Kann mir irgendjemand weiterhelfen? Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Gespeichert

Viele Grüsse

hopeless
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Leben ist mehr als existieren, versuche das täglich zu beherzigen.
Rhini
Stammposter
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 833


« Antworten #1 am: 30. März 2010, 11:30:15 »

Hallo Fragende,
Im Prinzip geht es dann vors Sozialgericht. Es ist wohl auch eine Frage, wie du dich beim Gutachter gegeben hast, denn wenn man noch zu viel kann oder tut (sich ggf besser dargestellt hat, als man wirklich ist), wird der eine positive Prognose erstellen (noch ein wenig Therapie oder Kur oder sonstwas...). EM-Rente oder EU-Rente zu bekommen ist heute nicht leicht, vielleicht gerade, weil es immer mehr Menschen gibt, die aus psycho/somatischen Gründen aus dem Berufsleben scheiden müssen.
Zur finanziellen Seite:
Hast du ggf schon mal Wohngeld beantragt? Erkundige dich beim VDK, welche Möglichkeiten du hast.

Ansonsten heißt es abwarten. Leider immer eine zusätzliche Qual für psyschich kranke Menschen.
Ich wünsche dir alles Gute
Rhini
Gespeichert
Fragende
Beginner
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2


« Antworten #2 am: 30. März 2010, 16:23:45 »

Hallo Rhini

Danke für die Tipps und für die guten Wünsche.
Gespeichert

Viele Grüsse

hopeless
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Leben ist mehr als existieren, versuche das täglich zu beherzigen.
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