doreen1977
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« am: 22. April 2010, 12:32:49 » |
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hallo...bin froh dieses forum gefunden zu haben und vielleicht finde ich hier ja hilfe....ich leide seit november letzten jahres an dieser störung.fing alles an nach 3 jahren psychostress mit meinem ex freund,mein hund ist dann sehr kurzfristig gestorben im november und da begann das alles.erst mit einem mal übergeben,ohne das was raus kam und ab da jeden tag von morgens bis abends übelkeit.konnte zeitweise grad mal 3 zwieback essen und war dann satt.wurde auf verdacht eines magengeschwürs 4 wochen lang mit pantoprazol behandelt...nix besserte sich.entschloss mich dann im januar zu einer magenspiegelung-da war garnichts,nicht mal eine reizung.erst freute ich mich natürlich aber die übelkeit blieb.nah, 3 mal täglich mcp tropfen,halfen nur bedingt.dann domperidon halfen auch nur bedingt.mitlerweile gesellte sich dann angst vor der übelkeizt und vor dem essen dazu.esse nur das wo ich mich sicher fühle.durch die übelkeit die mich ständig begleitert,traue ich mich kaum noch raus.meist kriege ich dann eh angstanfälle wegen der übelkeit.war auch 7 tage in einer psychosomatischen klinik-alles wurde noch schlimmer.nehm seit 2 tagen opipramol.erstmal50mg abends.gibt es jemanden dem es ähnlich geht???ps.kloss im hals auch jeden tag da
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Fridolin
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« Antworten #1 am: 23. April 2010, 08:59:47 » |
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Hi Doreen Erstmal willkommen. Wenn keine organischen "Krankheiten" gefunden werden, gehe ich von einer Angststörung aus. Seelische Symptome haben sehr viel Macht und können mehr Leiden auslösen, als vorstellbar. Wenn es gelingt, die Ängste zu erkennen, sie zu verarbeiten, verschwinden die Symptome. Viel Kraft und Energie.
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Fridolin Steinpalme
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doreen1977
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« Antworten #2 am: 23. April 2010, 11:45:21 » |
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naja es scheint ich habe angst vor der angst...angst vor der täglichen übelkeit,angst davor draussen die kontrolle übewr mich zu verlieren..aber ist das nicht schon passiert?!bin von natur aus leider ein sehr kontrollierter mensch trotzdem aber absolut emotional,sensibel und weich.die letzten 5 monate haben mich echt fertig gemacht.glaube aber das das opipramol schon irgendwie sowas wie wirkung zeigt,gestern war sogar ein relativ guter tag...war gestern nochmal zum ultraschall des bauchraumes...nix natürlich. in der klinik in der ich war ,war die diagnose generalisierte angststörung.werde das opi heut abend auf 100 mg erhöhen.abwarten....
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Fridolin
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« Antworten #3 am: 24. April 2010, 05:07:32 » |
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Hi doreen Die Angst vor der Angst stellt sich bei depressiven Menschen immer wieder ein. (Leider) Diese Angst und noch viele andere Ängste, auszuhalten, ist bestimmt nicht einfach und zeigt dem Betroffenen oftmals Grenzen auf. Eine generalisierte Angststörung heißt, viele Ängste sind chronisch und sagt mir, daß du ein "Profi " bist. Die Depression, meist mit vielen Ängsten verbunden, irgendwie ein "Mischgefühl" von beiden. Bei mir ist es ähnlich. Ein Meinungs-Austausch tröstet mich immer wieder und ich erkenne, daß viele Menschen darunter leiden und daß wir damit nicht allein sind.
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Fridolin Steinpalme
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doreen1977
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« Antworten #4 am: 24. April 2010, 12:01:54 » |
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trotzdem ist es eine krankheit die nicht ernst genommen wird oder anerkannt wird..eine freundin von mir wandte sich ab weil sie meinte wie ich ticke geht garnicht-das tut schon weh und ist auch nicht grad hilfreich.muss auch noch so viel verarbeiten was ich mit mir rum trage an schmerz,an schuldgefühlen..im moment frisst mich das echt auf.fühl mich wie ein ganzkörperwrack....
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LadyDark
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« Antworten #5 am: 03. Mai 2010, 10:37:46 » |
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hey doreen, das wird sicherlich daran liegen, das du deine schicksalsschaläge nicht richtig verkraftet hast und dies nicht richtig verarbeiten konntest, deshalb reagiert jetzt dein körper darauf, man sollte das nicht unterschätzen... ich kann das gut nachvollziehen als meine beziehung in die brüche ging, habe ich auch einfach nichts mehr gegessen, ich hatte einfach kein hunger, als wäre mein magen von dem kummer voll! aber als dann die trauerphase ein wenig vorrüber war, hatte ich immernoch mit dem essen probleme, selbst ein brötzschen hab ihc kaum runterbekommen  man muss versuchen seinen kopf zu überwinden und viel zeit in ruhe verbringen, aber wenn die ruhe zeit vorbei ist dann auch wieder raus gehen spass ahben  begib dich doch auf neue partnersuche, lenk dich ab und du wirst sehen, mit ein bisschen mehr spass legen sich die symptome wieder 
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doreen1977
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« Antworten #6 am: 07. Mai 2010, 11:01:28 » |
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danke für deine antwort! im moment bin ich auch noch mitten in der trauerphase um meinen hund.ich weine mich fast jede nacht in den schlaf,trage so viel wut und enttäuschung mit mir rum,wut die sich auf das neue schöne leben meines ex bezieht und wut über das was er hinterlassen hat.einen scherben haufen.seit ich die opipramol nehme geht es mir etwas besser aber die angst vor der übelkeit ist irgendwie schwach noch immer da.nehme sie jetz 2,5 wochen ,doasis 150 mg.ich weiss ich muss sehr an mie arbeiten aber wie wird man diesen hass los,diese rachegefühle.?ich konnte mitlerweile sogar wieder etwascmehr rausgehen ohne angstanfälle!für mich schon ein riesen schritt nach vorn aber alles nach sehr wankend.ich hoffe das ich das alles irgendwie hin kriege! 
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LadyDark
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« Antworten #7 am: 07. Mai 2010, 14:16:32 » |
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Liebe Doreen, wenn jetzt noch sie sache mit deinem hund dazu kommt, dann ist das natürlich verständlich, das du noch mehr trauerst, nutze die zeit der einsamkeit, sei nur für dich alleine und versuche die geschehnisse zu verarbeiten.... zeit heilt ja bekanntlich alle wunden... du wirst forstschritte machen und du musst nur dir und deinem körper mehr zeit geben! ... versuche dich mit irgendwas zu belohen etc und dir wird es bald ein bisschen besser gehen 
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doreen1977
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« Antworten #8 am: 07. Mai 2010, 16:07:17 » |
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belohnen..ich kann mich ja leider über nichts freuen denn bei allem was ich tue denke ich daran wie gern ich meinen hund zurück hätte,die ganze art und weise ging an dem tag als er starb so schnell das ich mich nicht mal von ihm versabschieden konnte.ich ging mit ihm in die tierklinik rein und ging ohne ihn wieder raus.sah noch wie sie ihn ins kühlhaus trugen und am nächsten tag holte ich ihn da raus.bekam ihn in einer schwarzen tüte.ich hab es noch nicht geschafft irgendwie frieden zu finden.ich tue irgendwie alles nur noch ohne wirklichen sinn und bin fast nur traurig.weil er das liebste und wertvollste für mich war.deshalb weiss ich eben nicht wo in dem wirrwar ich beginnen soll.ist das eine mal im hintergrund kommt das andere wieder hoch und umgekehrt. 
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LadyDark
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« Antworten #9 am: 10. Mai 2010, 09:55:36 » |
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Ja ich kann das verstehen... mein hund ist auch verstorben und ich konnte mich auch nicht von ihm verabschieden, er wurde überfahren genau vor meiner haustür und war sofort tod, ich weiss wie schlimm das ist, weil tiere einem so viel bedeuten wie menschen. also ich hab ein grab gemacht hinter meinem haus und es hilft mir immer aufs neue... sei ruhig traurig das ist ganz normal aber irgendwann musste dich auch wieder fangen 
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doreen1977
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« Antworten #10 am: 11. Mai 2010, 22:18:09 » |
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wie lange hast du gabraucht das zu verarbeiten?
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LadyDark
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« Antworten #11 am: 12. Mai 2010, 09:53:50 » |
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also ca. ein halbes jahr, natürlich ist es schwer, aber man darf sich daran nicht runterziehen, sei dankbar für das was du hast und sage dir immer es könnte noch schlimmer kommen  das hast mir geholfen, mir gehts aber grad auch nicht so gut, bin wieder unter den singels, hab mich von meinem freund getrennt 
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doreen1977
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« Antworten #12 am: 12. Mai 2010, 11:17:06 » |
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das tut mir leid!warum habt ihr euch getrennt?hatte die letzten tage auch 2 verabredungen mal wieder aber merke das ich total blockiert bin und eine beziehung fehlt mir überhaupt nicht,auch nach fast 1 jahr trennung.bist du eigentlich auch irgendwie betroffen?krank meine ich?lg an dich
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LadyDark
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« Antworten #13 am: 14. Mai 2010, 09:36:50 » |
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Er hat mich einfach schlecht behandelt, mir nicht mehr gezeigt das er mich liebt und hatte das gefühl das er mir fremd geht, aber ich liebe ihn noch 
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doreen1977
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« Antworten #14 am: 14. Mai 2010, 14:35:26 » |
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mhm,kenne das von meinem ex,bis das herz das echt versteht,lässt man sich entweder kaputt machen oder man leidet trotz der tatsache wie scheisse es ist!ich konnte mich auch lange lange zeit nicht von ihm lösen aber als ich merkte das ich und meine seele dabei kaputt gehen,hab ich es dann doch gepackt.dein verstand spricht noch nicht sondern dein herz.aber ich bin das beste beispiel was passieren kann wenn man zu lange leidet.los lassen ist das schwerste im leben,das finde ich jedenfalls.aber es war gut das du es gemacht hast!
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LadyDark
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« Antworten #15 am: 19. Mai 2010, 13:58:19 » |
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Ja war auch erst froh darüber, aber bin schwach geworden und habe mich mit ihm getroffen, erstmal unverbindlich, er war lieb zu mir, (Link von Admin entfernt) mich zu meinem auto begleitet, halt so ne kleinigkeiten, aber weiter ist nichts passiert, werd jetzt erstmal abwarten 
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« Letzte Änderung: 26. Januar 2012, 15:36:17 von Richard »
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Chrissy
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« Antworten #16 am: 20. März 2011, 12:42:07 » |
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Hi bei mir ist es änlich so gewesen wie bei dir ich hatte so viel Angst vor der Übelkeit das ich manchmal garnichts aß. Bei mir kamen dann noch andere Symptome dazu. Ich bin seit 15 Jahren in Heilpraktiker - Behandlung das hift mir sehr. Seelischer Streß war bei mir der Auslöser ich hab außerdem mit autogenen Training, Yoga und Gesprächstherapie angefangen. Zu Zeit mache ich zusätzlich noch Atemübungen.
Ich habe gemerkt wenn man sich nicht selbst hilft bringt einem die beste therapie nichts.
Alles Liebe Chrissy
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