Hallo zusammen,ich möchte meinen ersten Beitrag nicht zu lang formulieren,deshalb erstmal eine Kurzfassung:Ich bin schon jahrelang angsterkrankt und depressiv,habe Anfang des Jahres mit Fluoxetin begonnen(vorher hatte ich Zoloft,war nicht so toll)und war total begeistert,weil ich auf einmal POSITIV denken konnte und meistens gute Laune hatte.Seit ein paar Wochen allerdings mach ich mir mehr und mehr Gedanken,daß das gar nicht "Ich" bin,sondern die Tabletten.Und schon ging´s wieder steil bergab.Hinzu kommen für mich sehr gravierende Magenprobleme,die ich nicht einzuordnen vermag.War heute bei meinem Arzt und habe Fluspi gespritzt bekommen,das bekomme ich immer dann,wenn ich gar nicht mehr klarkomm.Zudem nehme ich noch sporadisch bei "größeren"Aktivitäten zu denen ich sonst nicht fähig wäre Tranxillium.
Der Magen wird jetzt natürlich auch untersucht,es wird wohl auf eine Spiegelung hinauslaufen.Kennt ihr diese bekloppte Angst,daß dann da eh nichts bei raus kommt und man sich total schämt,obwohl man sich ja freuen müßte?
Würde mich sehr freuen,wenn sich jemand ein wenig in meinen Schilderungen wiedererkennt und vielleicht etwas dazu schreibt.Vielleicht auch Leute,die Erfahrungen mit Fluoxetin haben?Das war so eine große Hoffnung für mich,und jetzt ist irgendwie wieder alles auf Anfang.Bin übrigens 32 und mit 17 Jahren fing alles an,bin berufsunfähig und meißtens nur zu Hause.
Liebe Grüße,violaX
