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Sonntag, 12. Februar 2012
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Angstnetz Forum 12. Februar 2012, 06:48:02 *
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Autor Thema: Herzphobie  (Gelesen 2262 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Michael1985
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« am: 19. Februar 2010, 01:12:19 »

Hallo ich bin 24 Jahre und männlich, wurde inzwischen schon das zweite Mal wegen EINDEUTIGEN Symptomen vom Notarzt abgeholt. Einmal hatte ich über 10 Minuten extreme Herzrhytmusstörungen und hatte bei Beruhigung noch einen Puls von 240 (!!!), wurde auch so gemessen.
Es konnte anschließend im Krankenhaus, trotz der eindeutigen Symptome, nichts festgestellt werden.
Einige Monate hatte ich dann meine Ruhe, bis ich dann beim Skifahren erneut Angst bekam.
Es war aber diesmal keine Panik, sondern eine Angst, weil es irgendwo so schien als würde aus dem Herz Adrenalin ausströmen. wie so ein kurzer adrenalinschock.
Ein halbes Jahr später also genauer gesagt heute, hatte ich schon während der gesamten Autofahrt so ein ungutes Gefühl, bis plötzlich mein Herz ganz schnell wurde, als würde es zittern.
Höchste Panik! Das Auto rumgerissen, fast ein entgegenkommendes Auto gerammt und mitten auf der Straße gehalten. Meine Finger bizzelten und verkrampften, ich konnte den Lenker gar nicht mehr halten und rollte mich aus dem Auto.
Wieder kein Befund.
Aber die Angst kam auf Symptome, und in einer solchen überzeugenden Weise...
Ich kann mich zusammenreißen, aber das war überfallartig...
Ich habe solche Angst! Bitte um Hilfe!
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Fridolin
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 568



« Antworten #1 am: 19. Februar 2010, 07:52:56 »

Hi Michael 1985
Erstmal willkommen in diesem Forum
Wenn von ärztlicher Seite keine organische Erkrankung festgestellt wurde, liegt der Verdacht nahe, daß hinter diesen Beschwerden die Angst sitzt. Angst in der verschiedenster Form. Existenzangst, Todesangst, Angst vor Erkrankungen, Angst, vor falscher Lebensweise, Angst, nicht gut genug zu sein, Angst vor Dingen, Angst, für unserer Leistunggesellschaft nicht zu taugen, Angst, die sich im Laufe des entwickelt hat und schließlich Angst vor der Angst.
Eine gesunde Angst hilft uns, in bestimmten, für uns gefährlichen Situationen, angemessen zu reagien. (Niemand wird ohne aufzupassen eine Straße überqueren. Die Angst vor einem Unfall mit Verletzungen schützt uns in diesem Augenblick. ) Leider tauchen Ängste aber grundlos auf und lösen Herz-und Kreislaufprobleme, Zittern, Reaktionen, die ohne Angst sich nicht einstellen würden, aus. Einmal Angst gehabt, spurt sich dieses Angstverhalten im Gehirn ein und wird sehr schnell wieder aktiv. Die Angst selber ist nicht greifbar. Sie entsteht durch ungeeignete Programme in unserem Kopf.
Jeder Mensch muß Angst haben, wenn er ängstliche Gedanken oder Phantasien hat.
Mir hat das Wissen um die Entstehung der Angst sehr geholfen und vor allem wurde mir eines Tages klar, daß ich die Angst durch meine Gedanken selber auslöse. Durch diese Erkenntnis verschwand meine Macht-undHilflosigkeit. Leider mußte ich auch erkennen, daß viele Menschen die Angst als Bagatelle abtun, bzw. Menschen mit Angst mitleidig belächeln.
Viele glauben, mit dem Willen oder wenn du dich nur zusammenreißt, kannst du die Angst ausschalten. Ich denke, so funktioniert es nicht. Natürlich wäre es schön, die Angst, wie das Licht mit einem Schalter ein oder aus zu schalten.
Ängstliche Symptome sind nicht lebensgefährlich, aber sehr, sehr unangenehm.
Fachliteratur hilft, eventuell eine Begleitung eines Therapeuten, Atem-und Entspannungsübungen, Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten, Affirmationen, Spiegelarbeit und einfach alles, das das Selbstbewußtsein anhebt, dazu viel Geduld. Kleine Fortschritte freudig erkennen und nicht aufgeben, wenn Zweifel und Rückschläge sich einstellen.
Viel Kraft und Energie und ein angstfreies Leben.


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Fridolin Steinpalme
Michael1985
Beginner
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« Antworten #2 am: 20. Februar 2010, 00:38:37 »

Danke für deine Antwort, habe mich jetgzt montags endlich zu einem termin beim psychosomatiker durchgerungen, obwohl ich immer wenns mir wieder gut geht das ganze verharmlose, weil mir der aufwand zu groß ist.
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RubraRosa
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4


« Antworten #3 am: 13. August 2010, 09:50:11 »

Hallo!

Bin neu hier im Forum und froh zu sehen, dass man sich mit Leuten austauschen kann, die einen verstehen, weil sie ähnliches durchmachen/durchgemacht haben.

Ich leide auch seit etwa einem Jahr an Herzrhythmusstörungen und könnte manchmal einfach nur heulen, weil ich wahnsinnig werde und davon angekotzt bin, mich selbst fertigzumachen und anderen Menschen Sorgen zu bereiten.
Anfangs habe ich diese Störungen ignoriert, beim Tennis und anderem Sport sind sie auch nie aufgetreten, aber irgendwann kamen sie öfter und ich bekam es langsam mit der Angst zu tun. Was, wenn nach den Stolplern mein Herz auf einmal stehenbleibt? Sind diese Zuckungen normal? An einem Tag war es so heftig, dass ich zum Hausarzt ging. Der schickte mich nach einem für ihn besorgniserregenden EKG sofort ins Krankenhaus. Das ist mittlerweile etwa 10 Monate her. Nach all den furchtbaren Untersuchungen (CT des Herzens, Belastungstests, etc.) wurde nichts Außergewöhnliches gefunden. Auch nicht, als ich einen Monat später auf Anraten meines Hausarztes, der etwas skeptisch war nach meinem Krankenhausaufenthalt, zu einem weiteren Kardiologen ging. Es wurde nur entdeckt, dass ich zeitweise Kaliummangel hatte und meine "Ausschüttungsleistung des Herzens" etwas eingeschränkt war, aber angeblich war das nichts Weltbewegendes.
Zwar war ich nach den Untersuchungen beruhigt und die Störungen wurden weniger, aber seit einem halben Jahr haben sie wieder zugenommen und mittlerweile ist die Angst ein ständiger Begleiter, ich versteife mich total. Manchmal habe ich die Störungen nur dreimal in der Woche, manchmal dreimal oder öfter täglich. Oft merke ich diese Störungen extrem im Lungenbereich (manchmal nach Treppensteigen), ein Zittern geht durch meinen ganzen Brustkorb und meine Atmung geht schwerfälliger. Es fühlt sich alles einfach furchtbar an, unnormal eben. Ist sowas wirklich ungefährlich? Kennt ihr das auch? Ich versuche ja immer, mir zu sagen "Das ist nichts Schlimmes, du wurdest untersucht, es war alles okay. Es geht gleich wieder weg. Atme einfach ruhig durch.", aber manchmal hilft es nicht, dann krieg ich totale Panik und denke nur noch daran, wann es wiederkommt, wie schlimm es dann wohl ist, ob ich nicht doch nochmal zum Arzt gehen sollte, was ich eigentlich nicht will, weil der mich dann vielleicht für bescheuert hält, umso mehr, wenn ja doch nichts gefunden wird, und manchmal steigere ich mich schon in richtige Todesangst. Ich will das aber nicht mehr, denn so mache ich mich nur selbst fertig, ich merke ja, wie ich in einigen Situationen irgendwie komisch drauf bin. Das geht mir mächtig auf den Keks, weil ich niemanden und auch mich selbst mit sowas nicht belasten will. Ich will einfach wieder normal leben können.
An sich beeinträchtigen mich die Störungen ja nicht. Ich kann normal Sport machen, Auto fahren, in die Uni gehen, Praktika in der Schule absolvieren, allein sein, etc.. Damit hab ich zum Glück keine Probleme. Aber meine seelische Verfassung leidet immer wieder und es quält mich der Gedanke anderen Sorgen zu bereiten.
Es wäre schön, wenn ihr mir eure Erfahrungen berichtet, ob ihr diese Störungen auch im Lungenbereich merkt oder ob ihr meint, ich sollte nach 10 Monaten doch nochmal zum Kardiologen gehen, welche Strategien ihn habt, die Angst auszuspielen. Zu einem Psychologen möchte ich nicht gehen, obwohl meine Mutter meinte, das würde mir sicher helfen, aber eigentlich kenne ich mein Problem und als angehende Lehrerin darf ich mir sowas nicht erlauben, dann halten die mich für psychisch labil und ich werde nicht verbeamtet.
Vielen Dank für eure Hilfe!
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Anndra
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« Antworten #4 am: 15. August 2010, 01:18:58 »

Hallo,
wenn Du nicht zum Psychologen möchtest, versuch doch eine Selbsthilfegruppe zu finden, wo Du Dich austauschen kannst...

Ich kann nicht sagen ob Deine Beschwerden gefährlich sind oder nicht...ich habe zwar schon seit ewigen Zeiten mit Herzrythmusstörungen zu tun aber in "Deiner" Form kenne ich das nicht...
ich weiß nur, dass unter Umständen auch Hormone für solche Symptome, wie Du sie schilderst verantwortlich seinen können...

Die Angst, finde ich, ist das größte Problem bei HRS...weil die Adrenalinausschüttung ja tatsächlich statt findet und Dein Körper natürlich reagiert...

Ansonsten ersteinmal "willkommen" !
Anndra
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Ich bin!Darum werde ich ständig.
beccy1985
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« Antworten #5 am: 15. August 2010, 01:57:08 »

hallo leute... Grinsend
bin echt froh nicht alleine auf der welt zu sein mit den problemen
war schon immer ein ängstlicher mensch, aber seit 2-3 jahren ist es extrem , habe ständig angst es könnte meine letzte nacht sein wegen einem herzstillstand oder infarkt...
ich bin erst 24 jahre jung und beschäftige mich jeden tag damit obwohl ich doch eigentlich mein leben geniessen müsste
das komische daran ist das ich so ängste mit symptome nur abends habe wenns dunkel ist und im bett...habe auch öftrs das herzstolpern, also auch tagsüber aber denke das es auch viel psychisch ist...
ist echt zum kotzen habe total die schlafstörungen da ich angst habe zu schlafen usw könnt echt heulen, glaube mir kann nur ne therapie helfen....
war auch schon bei ärzten oder im krankenhaus...nix gefunden
bin echt am verzweifeln, da es mir meine lebensfreude nimmt
ist trotzdem schön das ich nicht alleine spinne Zwinkernd Zwinkernd Zwinkernd Zwinkernd
glg beccy
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JEM
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« Antworten #6 am: 15. August 2010, 15:59:03 »

Hallo RubraRosa,
erst einmal herzlich willkommen hier im Forum!
Du berichtest von Kaliummangel und dass die Pumpleistung Deines Herzens etwas beeinträchtigt ist, also von somatischen Diagnosen.
Kaliummangel kann zu Herzrhythmusstörungen führen, die Ausschüttungsleistung bezieht sich auf Deine Herzklappen oder Deinen Herzmuskel. Beides aber ist lt. Kardiologe bei Dir nicht gravierend.
(Kaliummangel lässt sich übrigens durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen.)
Du berichtest von Störungen im Lungenbereich, aber nicht von Atemnot, ist das richtig?
Keine Probleme beim (Ausdauer-) Sport?
Bringst Du Dich durch Dein Hineinhorchen in Dich vielleicht in einen negativen Bio-Feedback?
Du wirst anderen nur dann Sorgen bereiten, wenn Du es einfach weiter so über Dich "geschehen" lassen willst.
Nach 10 Monaten kannst Du zu einem anderen Kardiologen gehen, eine zweite Meinung einholen, auch das gibt (etwas) Sicherheit.
Und dann gibt es auch noch den Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.
Du hast Angst um Deine Verbeamtung, bist Du jetzt schon Referendarin oder noch im Studium?
Im ersten Fall würde Dein Arbeitgeber nichts erfahren, außer dass Du einen Arzt aufgesucht hast (z.B. wegen Nervenschmerzen im kleinen Zeh ;-) ), im zweiten Fall erfährt niemand etwas.
Und: Psychisch labil bist Du damit auf keinen Fall, Du bist sensibel, aber nicht labil!
Liebe Grüße
Jürgen

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Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist es dir beizustehen, wenn du im Unrecht bist.
Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.
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JEM
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« Antworten #7 am: 15. August 2010, 16:11:09 »

Hallo beccy1985,
auch für Dich ein herzliches Willkommen hier im Forum!

Du warst schon immer ein ängstlicher Mensch, also beziehen sich Deine Ängste nicht allein auf Dein Herz?
Hast Du schon einmal mit einem Psychiater über (alle) Deine Ängste gesprochen?

Ich wünsche Dir, dass Du Dein Leben wieder genießen kannst, das hat doch jeder von uns verdient!

Liebe Grüße
Jürgen
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beccy1985
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« Antworten #8 am: 15. August 2010, 18:59:02 »

hallo jürgen
danke für deine antwort..
nein habe noch nicht mit jemand drüber geredet, trau mich nicht wirklich mal einen termin zu machen..
mein ex-freund, familie und paar engere freundeschaften wissen von meinem problem
aber das es ernst ist eigentlich nur mein ex-freund, also das es mich wirklich belastet..die anderen sagen nur immer ich soll mich nicht darein steigen usw
aber keiner kann das wirklich nachvollziehen was man da für ängste hat
ist echt schwer  Traurig
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JEM
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« Antworten #9 am: 15. August 2010, 19:29:32 »

Hallo beccy1985,
es ist doch ein Problem, das Dich belastet, das Dir den Schlaf raubt.
Du steigerst Dich nicht hinein, sondern es holt Dich immer wieder ein, es überwältigt Dich.
Es wäre gut die Unterstützung eines Psychiaters in Anspruch zu nehmen!
Ich wünsche Dir Mut!
Liebe Grüße
Jürgen
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beccy1985
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« Antworten #10 am: 15. August 2010, 23:57:53 »

hallo jürgen
ja das stimmt ich habe oft so phasen, mal geht es mal ist es schlimm..im moment ist es das herz
davor war es jahrelang angst vor thrombose usw
ich weis selbst das ich mal eine therapie machen muss, aber irgendwie fehlt mir der letzte schritt dazu
wie gtehts dir denn so?was für probleme hast du?
lg
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JEM
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« Antworten #11 am: 16. August 2010, 00:21:46 »

Hallo beccy,
ich bin hier im Forum zunächst einmal als Angehöriger, meine Frau leidet leider schon lange an Depressionen und Angststörungen.
Wenn es um das "Herz" geht, bin aber auch ich ein Betroffener, ich wurde 1993 am offenen Herzen operiert, meine Mitralklappe wurde repariert. Seither gibt es bei mir massive Herzrhythmusstörungen, aber ich komme damit klar, ich nehme auch keine Medikamente dagegen, habe auch keine Ängste deswegen.
Ich kann Dir nur raten, Deine Ängste ernst zu nehmen, Dir professionelle Hilfe zu holen, bevor sich die Ängste zur generalisierten Angststörung auswachsen.
Ob es eine Gesprächstherapie wird oder eine andere Form der Therapie, das hängt von Deiner Vorgeschichte ab.
Nur Du kannst Dir letzlich helfen, Du musst dabei sein!
Liebe Grüße
Jürgen
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beccy1985
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« Antworten #12 am: 16. August 2010, 00:44:59 »

ohh das tut mir sehr leid für dich auch mit deiner frau
respekt das du ohne ängste lebst, da kommt man sich direkt schäbig vor wo ich ja laut wieviel untersuchungen nix habe und du ne krasse OP hinter dir hast
danke für deine nachrichten, werdeauf jeden fall mal jetzt was unternehmen die nächste zeit, da es mich sehr im leben einschränkt und beschäftigt
ich halt dich auf dem laufenden und dir und deiner frau alles gute
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RubraRosa
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« Antworten #13 am: 17. August 2010, 18:02:33 »

Hallo!

Lieben Dank für eure Antworten! Das stimmt wirklich zuversichtlicher!

Das Komische ist, dass ich beim Sport bisher nie so richtig Beschwerden hatte, nur 2-3mal ganz kurz eine leichte Störung - und das innerhalb der ganzen letzten Monate.
Ich habe trotzdem nochmal einen Termin für ein Langzeit-EKG machen lassen und hoffe, dass in den zwei Tagen dann auch wirklich die Art von Störung auftritt, die ich in den letzten paar Wochen immer wieder empfunden habe, bei der ich nicht sicher bin, ob sie vor 10 Monaten schon auf dem EKG war. Ich hoffe, dann weiß ich endlich Bescheid und kann versuchen, mir weniger Gedanken zu machen. Aber so leicht ist das nicht, das wisst ihr genauso gut wie ich. Ist eben nicht der Magen oder sonst ein Wehwehchen, sondern das Herz...

@ Jürgen: Ich bin in einem Jahr mit dem Studium fertig und gehts ans Referendariat. Hab von manchen Kommilitonen, die gerade damit angefangen haben, gehört, dass man dann jeden kleinen Arztbesuch etc. angeben muss und schon mal jemand wegen nem Besuch beim Psychologen nicht verbeamtet wurde. Aber vielleicht stimmt das ja doch so nicht...

Liebe Grüße und alles Gute!
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JEM
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« Antworten #14 am: 17. August 2010, 21:44:55 »

Hallo RubraRosa,
Du bist jetzt also noch Studentin und damit noch nicht als Beamtin versichert.
Deine jetzige Krankenkasse wird also keine Mitteilungen an das Oberschulamt (oder wie das in Deinem Bundesland auch immer heißt) senden, weder über die Art des Arztbesuches, noch ob es überhaupt einen gab.
Im Referendariat gelten die gleichen Bedingungen, wenn Du einen Arztbesuch angeben müsstest, dann nur wenn es während der Anwesenheitszeit wäre (und dann auch nicht die Art). Wenn Du außerhalb der Anwesenheitszeit zum Arzt gehst, dann bleibt es immer privat.
Erst wenn Du als Beamtin zum Arzt gehst, dann erfährt es der Arbeitgeber über die Beihilfe.
Das also sollte Dich jetzt wirklich nicht von einem Besuch beim psychiatrischen Facharzt abhalten!
Liebe Grüße
Jürgen
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Bothy87
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« Antworten #15 am: 18. August 2010, 19:47:19 »

Also erstmal hallo ist mein aller erster Eintrag hier.

Erstmal zu meiner Person ich bin 22Jahre jung und leide nun seit 2,5 Jahren unter Herzphobie.

Bei mir ist das problem das ich tatsächlich Chronisch Krank bin mit den Magen-Darmstrakt, und da immernoch nicht alles so wirklich geklärt ist. 18Jahre hatte ich durchfall bis mal wer dazu kam Test´s zu machen. Beim 1. wurde dann eine Laktose Intoleranz ermittelt, und für mich war klar wenn du Bauchweh hast wo ich als Kind immer dran verzweifelte und Todesgedanken hatte hilft eine Ernährung ohne Milchprodukte und wenns drückt die Toilette. Was mein Leben insofern schon beeinflusst hat das ich immer geschaut habe das ich nie längere Zeit ohne WC auskommen muss. Mein Magen wurde und wurde nicht besser, es wurden noch die Diagnossen Lactulose- und Fructuseintolerazn Chologene Diarrhöe und Reizdarm gestellt wobei alle Diagnossen schwebend waren... Können möglich sein aber auch nicht! Etwas kompliziert nun drauf einzugehen und ist ja nun auch nicht das Thema. Dann wurde vor kurzen Diagnosstiziert das dass mit den Magen-Darm an Pankreas Elastase liegen soll nun hab ich momentan nur Durchfall weil ich neue Medizin bekomme und leide wieder extrem an meinen Psychischen Erkrankungen!
Bei mir fing es mit Herzstolpern mal in einer Konflikt situation an, über uns Wohnte eine junge Dame die nur Party feierte wo ich mich extrem aufgeregt hatte! Und damit kam der erste starke Stolperer... Das emfand ich als sehr unangenehm und ich bekam Todesangst.. rief sofort den Notarzt aber wie der dann da war hatte ich mich soweit beruhigt... Ab Dato bekam ich immer häufiger diese anfälle ich stand mitten in der Ausbildung und konnt so einige male nicht mehr arbeiten... Viele untersuchungen hatte ich seitdem am Herzen es wurden auch mal Stolperer aufgezeichnet aber diese wurden als Harmlos abgestempelt... Mittlerweile weiß ich für mich auch das dass alles rein von Kopf her kommt. Ich hatte eine Phase wo ich nicht mehr allein außer Haus ging und ich nur Angst hatte beim Fahrrad fahren beim in der Schlange stehen oder oder oder. Ich begann dann mal zu einer Psychologin zu gehen die mir eine Lekteure zum Thema Angststörungen empfolen hatte, die mir extrem geholfen hatte... Ich bekam keine Panik anfälle mehr und die Herzstolperer waren auch zu ertragen, nur ich traute mich immernoch nicht "größere" Unternehmungen zu machen wie zB Kino.
Ich hatte mich schon vor einiger Zeit um einen Stationären aufenthalt bemüht der nun in den nächsten 2 Wochen beginnen soll! Weiß nur nicht wie ich die Zeit bis dahin überstehen soll. Denn Aktuell hab ich stärkere Störungen als zuvor. Mehrmals täglich geht es mir schlecht. Ich war nun zweimal wieder im Krankenhaus natürlich ohne ergebniss, zudem kommen Aktuell die tatsächlichen Magen probleme die ich nicht mehr ab kann. Bin ziemlich sensibel gewurden selbst eine Grippe ist heutzutage ein halber Weltuntergang. Ich denke immer nur dran das ich nicht allein sein will in so einer Situation oder wann es endlich aufhört versuche mich krampfhaft abzulenken was natürlich nicht klappt... Da diese ganzen Symptome ja hellhörig machen habe ich mir im laufe der Zeit ein sehr gefährliches halbwissen angeeignet... Ich will wenn diese Situationen vorkommen eigentlich nur das es aufhört habe keine Angst mehr zu sterben oder so weil ich weiß das dass ja nicht passiert und ich weiß auch das es ungefährlich ist,aber es ist für mich extrem unangenehm und ich will nur das es vorüber geht was es nur verschlimmert weil man dann ja damit beginnt sich damit auseinander zu setzen....

So wer sich das alles durchlesen tut verdient ein Oscar  Aufpasser Ich kann ALLEN die ähnlich leiden nur dringlich dazu raten sich Psychologisch betreuen zu lassen.. Mir war erst recht Spät klar das es Psychischer natur ist und somit ist es mittlerweile haupt bestandteil meines Lebens. Es ist überall drin verknoten, ob ich zu wenig schlaf nicht frühstück mich zu wenig beweg in meinen Augen alles das sind schon auslöser also normal Sachen... Momentan natürlich die Magen-Darm beschwerden, und deswegen rate ich so früh wie möglich mit Psychischer Hilfe zu beginnen da es nur schwerer wird. Zur Zeit kann ich nicht mal Arbeiten was das alles schlimmer macht sowie längere Arbeitslosigkeit deswegen! Beschäftigung ist sehr wichtig!
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Bothy87
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« Antworten #16 am: 18. August 2010, 20:00:30 »

Will nicht spamen aber mit fällt zu diesen Thema so unendlich viel ein...

Bei mir verläuft das meist so das ich erst eine innere anspannung bekomme... Damit beginnen sich meine Gedanken mehr oder minder drauf zu konzentrieren und alles andere wird nebensächlich... ich bin dann ziemlich nervös was das Herz anfangen lässt schneller zu schlagen was als noch unangenehmer empfunden wird von mir! Es verläuft dann so das ich die ganze Zeit nervös bin arg oft auf´s WC muss zum Urin lassen, und mir kalt ist wenns extrem ist! Ich verfalle kurz immer in Panik bis ich mich wieder beruhig... Habe das gefühl mir drückt es im Bauchraum und im Hals zu! Es kommt oft genug vor das garkeine Herzstolperer kommen aber ich eine erwartungshltung habe... Ich muss sagen ich bin extrem eingeschränkt Sozial der Freundeskreis hat sich abgewandt die Beziehungen gehen dran kaputt Arbeiten ist auch nicht mehr was einen noch mehr zeit lässt zum nachdenken... Diese ganzen faktoren verschlimmern die lage dann mal um mal.. und durch verschiedenste berichte wird man immer eingeschränkter.... Less ich zb das in der Badewanne das Herz aktiv werden kann oder so ist Baden für mich nicht mehr möglich.. man hat ein starkes meidungsverhalten... Wie oben schon erwähnt kann ich jeden nur dazu raten sich rechtzeitig behandeln zu lassen...

Würde mich über ein Feedback freuen Zunge
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