Home | Forum
Samstag, 26. Mai 2012
Sorry das die Seite nicht erreichbar war. Es gab angeblich ein paar "Urheberrechtsprobleme". News wird es in Zukunft keine mehr geben, das Forum besteht weiterhin.
Angstnetz Forum
26. Mai 2012, 04:36:31 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Ich wünschte ich wäre tot.  (Gelesen 1702 mal)
Kessy
Beginner
*
Beiträge: 2


« am: 21. August 2010, 09:29:26 »

Ich bin Heute Morgen zufällig auf dieses Forum gestoßen und habe mich direkt angemeldet, weil ich hier in diesem Beitrag, dass gelesen habe, wie es mir auch mehr oder weniger geht.

Mir geht es auch seit Wochen überhaupt nicht gut. Eigentlich besteht mein Leben nur noch aus Geben, aber kein Nehmen. Von mir wird alles mögliche verlangt, aber ich bekomme nichts zuück. Nachdem ich Heute Morgen wach geworden bin, mal wieder eine Auseinandersetzung mit meinem Mann hatte, habe ich mir seit Monaten mal wieder gewünscht, dass ich tot wäre. Ich kann und will das alles nicht mehr. Wir haben uns letztes Jahr im Oktober einen Hund geholt um evtl. hier in der Umgebung Kontakte zu anderen Leuten zu bekommen, obwohl diesen Hund nur mein Mann und unsere große Tochter haben wollte. Schon im Dezember habe ich gesagt das es besser wäre, wenn wir diesen Hund wieder abgeben. Er kostet mich nur Nerven, da er alles und jeden angebellt hat, Auto, Radfahrer, Busse, Fussgänger und soweiter jagen wollte und ständig gebellt hat. Man konnte sich auch mit niemandem unterhalten, weil er dann auch nur gebellt hat, dies macht er teilweise Heute noch. Im April haben wir dann einen großen Hund geholt, der dem Kleineren mehr Ruhe geben sollte. Der große ist wirklich ein Traumhund, sie zieht etwas ander Leine, aber sonst macht sie nichts und ist total lieb. der Kleine bellt noch immer extrem wenn es klingelt und in die Wohnung jemanden reinlassen geht mal gar nicht, da er die Person sofort attakiert. Mein Mann hat nur noch seine Interessen, seit letztem Monat geht er nun neben seinem Beruf auch noch studieren. Von mir wird nun verlangt, dass ich mit beiden Hunden rausgehe, mein Mann versteht es einfach nicht, dass ich shcon die Krise bekomme, wenn ich nur daran denke, dass ich mit dem Kleinen rausgehen muss, da ich schon die Panik habe, dass er wieder bellt. Im Oktober fängt unsere Tochter auch mit einer Ausbildung an und hat Schichtdienst. Wenn mir von den Hunden keiner in die Wohnung machen soll, dann bin ich gezwungen mit den Hunden rauszugehen. Es interessiert meinen Mann nicht was ich möchte, welche Wünsche ich habe und wie ich mich fühle. Hauptsache er hat was er möchte. Ich fühle mich hier einsam, und möchte am liebsten Tot sein. Seit drei Tagen esse ich nicht mal mehr etwas, weil ich keinen Hunger habe. Ich habe schon versucht eine Halbtagsarbeit zu bekommen, damit ich wenigstens auch mal unter Menschen komme und andere Leute kennen lerne, aber das ist auch nicht so einfach, denn hier im Ruhrgebiet ist Arbeit Mangelware. Ich habe schon in diversen Foren gefragt ob es hier in meiner Ecke nicht noch andere Leute mit Hunden gibt die Lust haben gemeinsam spazieren zu gehen. Aber auch darauf bekam ich keine Resonanz.

Ich wünsche mir seit Heute Morgen seit langen mal wieder das ich tot wäre, denn dann bräuchte ich mir um all das keine Gedanken mehr machen. Müsste nicht Dinge machen, die ich gar nicht möchte, wäre nicht hier im Haus mehr oder wenigier eingesperrt, weil ich wegen der hunde und ohne Auto (nur mit der teuren Strassenbahn) kaum irgendwo hinkomme.   Weinen
Gespeichert
Gonschita
Beginner
*
Beiträge: 2


« Antworten #1 am: 21. August 2010, 09:57:06 »

Guten Morgen,

lass den Kopf nicht hängen!  Blinzeln Mir ging es nicht anders.
Ich konnte einfach nicht mehr, mein Mann hat mich nicht ernst genommen.
Dann bekam ich im April eine Panikattake. Nach drei Wochen bin ich in eine
Tagesklinik gegangen um Kraft zusammeln.
Fazit: Ich habe mich von meinem Mann getrennt. Traurig aber wahr, mir ging es Tag für Tag besser!
Ihn geht es zur Zeit gar nicht gut und es tut ihm alles leid.

Du musst langsam anfangen an Dich zu denken!!!

Viele starke Grüße
Gespeichert
Kessy
Beginner
*
Beiträge: 2


« Antworten #2 am: 21. August 2010, 10:12:52 »

Wie soll ich an mich denken, wenn es niemanden interessiert, dass die Hunde dann hier in die wohnung machen, wenn ich nicht mit denen raus gehe, wenn keiner außer mir hier ist. Ich möchte einfach nur mal hier raus, auch leute kennen lernen, aber es ist hier halt sehr schwer. Unsere Nachbarn, haben alle eine große Familie und fast jeden Tag Besuch. Sich mal dazu setzen geht leider auch nicht, denn sie reden kein deutsch.
Es interessiert hier soch eh niemandenn ob ich da bin oder nicht. Meine Tochter hatte mir vorhin noch gesagt, dann such Dir doch Freunde, wenn Du alleine bist. Ist das nicht eine Klasse Antwort.  Mein Mann hat mir die tage so etwas in der Art auch schon gesagt. Ich dachte immer, dass ich eine Familie habe, damit man nicht alleine ist, aber das ist wohl leider nicht so. Wenn ich meinen Mann nicht lieben würde, dann wäre ich auch schon längst weg. Allerdings glaube ich, dass der Tod für mich besser wäre, denn dann hätte ich all die Probleme nicht mehr. Ichhabe Körperlich auch schon arge Probleme. Ich habe ständig Kopfschmerzen und baue Körperlich (Gewicht) immer weiter ab, weil ich nicht mal etwas esse.
Gespeichert
Anndra
Stammposter
****
Beiträge: 296



« Antworten #3 am: 21. August 2010, 20:30:18 »

Hallo Kessy,

hast Du mal darüber nachgedacht eine Hundeschule zu besuchen?
Da kann man auch Kontakte knüpfen und "aufsässige kleine Kläffer" bändigen lernen... Blinzeln

Ansonsten solltest Du vielleicht mal mit der Faust auf den Tisch hauen und Dir Gehör verschaffen...
sag Deiner Familie, klar und deutlich wie Du Dich fühlst...aber erwarte nicht zu viel...
Du kannst Deine Familie nicht ändern...Du kannst nur Dich selbst ändern...

Das Gefühl, dass es niemanden interessiert ob Du da bist oder nicht, kenn ich nur zu gut...
ich habe drei schwerpubertierende, mega-egoistische Teenies (16-20 J.)...die sind dermaßen rücksichtslos...

aber das ist in dem Alter normal...und wenn ich dasitz und heule und Verständnis erwarte, ist das mein Problem...weil mein Selbstwertgefühl nicht stark genug ist um zu realisieren, dass diese "Ungeheuer" nun mal so sein müssen...Eltern sind eben zum ausprobieren da...
mein Verstand weiß das...mein Gefühl sagt aber trotzdem was anderes...

Ich kann nur sagen: Nicht aufgeben...irgendwann wird es auch wieder besser...auf die eine oder andere Weise...

Liebe Grüße
Anndra
Gespeichert

Ich bin!Darum werde ich ständig.
markus
Juniormember
**
Beiträge: 23


« Antworten #4 am: 22. August 2010, 16:02:24 »

Hallo Kessy!

Dreh doch einfach den Spiess um!

Du hast doch auch intressen oder?

Also sei egoistisch und zeig deine Krallen!

Wenn du die Hund nicht willst und so ist ja wohl setzt Prioritäten!

Ich oder die Hunde!

Wenn dein Mann das nicht versteht, dann hat er kein Recht dein Mann zu sein, selbiges gilt für deine Tochter!

Wenn dir der kleine Hund auf die Nerven geht, gib IHn im Tierheim ab und BASTA!

Ja das bedeutet einen Machtkampf nur wenn du nicht hinstehst und sagst bis hierher und nicht weiter, dann hast du für immer verolren!

Wenn deine "Familie" das nicht versteht, dann trenn dich von deiner Familie, den auch du hast ein REcht auf dein Leben!

Sorry wenn das alles Hart glingt, aber bevor du Tod sein willst musst du auch kämpfen für DEIN LEBEN!

Alles Gute!

Markus
Gespeichert
Stella1
Beginner
*
Beiträge: 1


« Antworten #5 am: 25. August 2010, 13:06:32 »

Hey Kessy,

die anderen haben absolut recht, du solltest anfangen an dich zu denken und nicht immer nur an die anderen, die es ja eh nicht zu würdigen wissen!!
Aber ich vermute mal das diese Sache mit dem Hund nicht deine einziges Problem ist das dir das Leben so unerträglich macht!
Für mich hört sich das an als hättest du starken seelischen und psychischen Druck!!
Du fühlst dich alleingelassen von den anderen nicht ernst und wahrgenommen und denkst das es ihnen egal wäre auch du plötzlich nicht mehr da wärst!
Meine Freundin hat so was ähnliches auch durchstehen müssen, sie hatte verschiedene Ängste! Praktisch vor allem!! Bis sie mal einen Hypnosetherapeuten gefunden hat.
Sie hat die Kreativhypnose ausprobiert und ist seitdem viel glücklicher!
Du kannst ja einfach mal bei google suchen vielleicht wir dir das weiterhelfen!!
Gib die Hoffnung nur nie auf!!
LG Stella
Gespeichert
Fridolin
Stammposter
****
Beiträge: 568



« Antworten #6 am: 26. August 2010, 02:46:23 »

Hi Kessy
Ich fange mal mit einem Spruch an, der ausgedruckt in meiner Wohnung hängt:
"Die Fähigkeit, -nein- zu sagen, ist die Geurt der Individualität."
Erst wenn du nein sagst, werden deine Wünsche respektiert. -Nein- sagen setzt voraus, die Angst vor Wiederstand anzunehmen und die Angst, bei meinem -nein-, könnte ich nicht mehr geliebt werden. zu überwinden. Das Gegenteil passiert, Respekt und Achtung wächst, deine Wünsche werden ernst genommen. Anfangs ist der Wiederstand extrem groß, schließlich sind deine Beziehungen es gewohnt, daß du ohne großes "Wenn und Aber" einfach vieles mit dir machen läßt.
Viel Kraft und Energie.
Gespeichert

Fridolin Steinpalme
Dennes
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 98


« Antworten #7 am: 13. Dezember 2010, 23:13:14 »

Hallo liebe kessy ich kenn das ich habe es auch oft ich wäre am liebsten tot ich leider sehr momentan denke das alle gegen mich sind hatte auch schon 4 therapie aufenthalte hinter mir nix hat sich gebessert aber ich denke mal so mann soll denn kopf nicht hängen lassen mfg dennes Hä
Gespeichert
Pantera
Juniormember
**
Beiträge: 7



« Antworten #8 am: 26. August 2011, 14:42:36 »

Hallo Kessy

ich kann dich nur zu gut verstehen den mir geht es genau so und was ich auch mache ich komme nicht weiter... ich wünschte mir sogar ich wäre gar nie geboren worden.....

gruss pantera
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.14 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS