Wiese
Beginner

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« am: 05. November 2010, 18:34:40 » |
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Hallo, ich muss mir das jetzt einfach mal alles von der Seele schreiben. Angefangen hat alles vor ca. 4 Jahren, ich hatte mir das Bein gebrochen und stand wegen meiner "Stilllegung" ziemlich unter Stress. Mir wurde es übel, ca. 20 Stunden am Tag, mein Hausarzt meinte das wäre der Magen und verschrieb mir Magenmedikamente. Es wurde etwas besser, ging aber nicht weg. Der Zustand hielt damals ca. 6 Wochen an und verschwand dann einfach wieder.
Ca. 1 Jahr später began es wieder mit der Übelkeit, es kam Schwindel, das Gefühl nicht richtig atmen zu können und eine allgemeine Mattigkeit dazu. Damals wurde die Lunge geröngt, ein US, Blutbild und EKG und Herz US, Magenspiegelung und Darmspiegelung gemacht. Alles ohne Befund, bis auf eine chronische Gastritis. Ein paar Wochen später war der Spuk wieder vorbei.
Dann im Frühjahr der Supergau, ich stand extrem unter Stress und kam in der Nacht mit heftigen Herzrythmusstörungen ins Krankenhaus. Dort wurde eine Herzkatheteruntersuchung gemacht. Ohne Befund. Blut auch ok. Kopf MRT ohne Befund. Ich bekam Betablocker, die mich total von den Socken geholt haben, ich war nur schwach und mir war ständig übel und schwindelig. Der Zustand hielt diesmal 3 Monate an, es war die Hölle. Zwischendrinn verschrieb mir mein Hausarzt Opipramol und schickte mich zum Neurologen. Der Neurologe meinte, dass ich unter akuter Erschöpfung leide, die Medikamente nicht brauche und wenn der Stress ( Ende war absehbar) weg ist, meine Beschwerden auch wieder weg wären.
Nach 3 Monaten ging es mir also wieder besser, ich setzte die Betablocker ab und fühlte mich gut.
Der Zustand hielt diesmal nur 3 Monate an. Ohne erkennbaren Stress fing es dann vor 6 Wochen wieder mit der Übelkeit an, diesmal kam ein furchtbares Schwächegefühl in Armen und Beinen dazu, extrem aufgeblähter Magen mit ständigem Aufstoßen ( beim Gastroenterologen wurde eine Laktoseintoleranz festgestellt), Schwindelgefühl, extreme Schlafstörungen. Mein Hausarzt schickt mich wieder zum Neurologen. Termin hab ich natürlich erst am 17.11. Weil es zwischendurch so schlimm wurde hab ich auf das Opipramol zurückgegriffen 50mg am Abend.
Ich nehm das Medikament nun seit 6 Tagen, die ersten Tage war ich unendlich müde und hatte das Gefühl total neben mir zu stehen. Seit 2 Tagen habe ich öfter brennende Schmerzen in den Händen. Schlafen kann ich mit dem Medikament auch nicht besser.
Ich bin echt am Ende. Kann das wirklich alles psychosomatisch sein? Warum? Ich lebe in einer intakten Familie, habe einen Job der mir viel Spaß macht, Hobbys die mich ausfüllen. Ich versteh es einfach nicht.
Viele Grüße Pati
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