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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Extreme Herzangst...  (Gelesen 1861 mal)
Freidenker
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Beiträge: 3


« am: 12. November 2010, 03:39:50 »

Hallo
Ich habe mich hier gerade neu im Forum angemeldet weil ich hier denke ich ganz gut aufgehoben bin  Smiley

Also ich fange jetzt am besten mal ganz von Vorne an...

Angefangen hat meine Angstsymptomatik vor ca 3 Jahren als sich meine erste grosse Liebe von mir getrennt hatte. Ich hatte dann meine erste Panik attacke als ich einen Joint rauchte(hab zu der Zeit noch gekifft jetz aber nichmehr)

Ich bekamm Herzrasen,kalten Schweiss und extremste Panikgedanken. Ich dachte das mein Herz gleich schlapp macht, oder ich einen kompletten Kreislaufkollaps bekomme.

Ich rief dann mit letzter Kraft den Notarzt der aber natürlich ausser einer tachykardie und schnellen Puls nichts festgestellt hat.

Nach diesem erlebniss hatte ich noch einige weitere dieser attacken, und zwar FAST immer wenn ich gekifft hatte...
Ich dachte mir dann Ok dann höre ich jetzt einfach damit auf,was ich dann auch tat.
ca 3 Monate später hatte ich sogut wie keine Panikattacken,und wenn dann nur leicht.

Doch Eines Nachts nachts lag ich im Bett und wollte gerade einschlafen als plötzlich wie aus dem nichts dieser Gedanke kam.." DEIN HERZ SCHLÄGT VIEL ZU LANGSAM!"
Panikartig griff ich mir ans Herz und kontrollierte ob es noch regelmäßig schlug,und aufeinmal war alles wieder ok es schlug ganz normal...

Seit dieser nacht habe ich diese Gedanken ziemlich öft zu jeder Tageszeit,ich muss ständig meinen Herzschlag kontrollieren weil ich denke mit meinen Herz sit was nicht in Ordnung.... Traurig

Ich habe mich dann vor ca einem halben Jahr in eine Psychatrie einweisen lassen weil ich seinfach nichtmehr ausgehalten habe.Die meinten nur zu mir ich soll erstmal noch ne weile Drogenabstinent bleiben und Sport treiben....
Nach der ersten Woche wurde mir ein Antidepressivum verordnet MIRTAZAPIN was ich dann täglich Abends vor dem schlafengehen  nahm.
Nach ca 4 Wochen wurde ich dann nachhause entlassen,weil ich ambulant therapiert werden sollte.

Ich habe bis heute noch keine Therapie gefunden weil bei uns alle Psychologen restlos ausgebucht sind. Die wollten mich nichnichma mehr auf die warteliste setzten... Traurig

Mit dem Mirtazapin gehts einigermassen,die Angst ist aber immernoch spürbar vorhanden..


Ich weiss im moment wirklich nichmehr was ich machen soll...
Die Angst macht mich sowas von fertig das ich meinen Alltag auch nichtmehr richtig auf die reihe kriege Kotzen

Ich wäre echt für jeden Hilfe dankbar ,bin echt verzweifelt.
Wüsste auch sonst nich an wenn ich mich wenden sollte ... Traurig

p.s sorry für meinen Satzbau und die rechtschreibfehler,hab schon länger nix mehr getippt...
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JEM
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« Antworten #1 am: 12. November 2010, 21:50:24 »

Hallo Freidenker,
erst einmal willkommen hier im Forum - Satzbau und Rechtschreibfehler werden hier nicht beachtet, es geht um die Sache!
Du hast Angst, dass mit Deinem Herz etwas nicht in Ordnung sein könnte, Du horchst deswegen immer wieder ganz genau in Dich hinein, das ist aber in Deinem Fall nicht wirklich gut, denn es wirkt eher negativ.
Die erste Massnahme, Dir diese Angst zu nehmen, ist Dich bei einem Kardiologen anzumelden und eine Generaluntersuchung machen zu lassen, um organische Ursachen auszuschließen.
Das zur somatischen, körperlichen Seite...
Du hattest Panikattacken, da wird es komplizierter. Ich weiß nicht wie lange und wie intensiv Du "auf Gras warst" aber es spielt dabei auch eine Rolle. Panikattacken können aus traumatischen Erfahrungen folgen, aber "Gras" kann nur "leicht" traumatische Erfahrungen noch verstärken.
Welche Diagnose wurde in der Klinik gestellt?
Sport ist immer gut, weil da körpereigene Drogen mobilisiert werden.
Hier wäre zunächst ein Psychiater gefragt, der dann eine geeignete Therapie empfehlen kann.
Angst ist nichts, was man so einfach allein bewältigen kann, da braucht es Hilfe von außen.
Ich wünsche Dir Gutes!
Liebe Grüße
Jürgen
« Letzte Änderung: 12. November 2010, 21:52:22 von JEM » Gespeichert

Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
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« Antworten #2 am: 13. Dezember 2010, 23:20:38 »

Hallo ich hatte das auch habe mit ein kollegen mal ein joint geraucht und als es wirkte musste ich nur noch weg ich hatte panik schweiß lief mir die stirn runter meine hände waren kalt mein puls auf 200 ich dachte auch immer das mein herz krank ist das ich jeden moment ein herzinfakt kriegen würde bis ich dann zu herz arzt gegangen bin ich habe in das erzählt und er hat mich dann untersucht und meinte es ist alles ok ich habe mich aber auch schon mal richtig reingesteickert und dann wird es immer schlimmer bin neu hier bitte um antwort mfg dennes
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Freidenker
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Beiträge: 3


« Antworten #3 am: 09. März 2011, 22:48:02 »

Hey,
tut mir echt leid das ich so lange nicht geantwortet hatte ,aber ich hatte längere Zeit kein Internet Verlegen

Ersma danke für eure Antworten JEM und Dennes  Smiley

JEM@
Ja ich werd wohl oder übel zum Arzt gehn müssen damit der mein Herz durchcheckt...Wenn ich schon dran denke wird mir schwindelig..
In der Psychatrie wo ich war haben die Mein Herz ja auch durchgecheckt,aber eher so "oberflächlich" sag ich jetz ma,also Herzrhytmus bzw EGK.

Wie läuft den sone Generaluntersuchung beim Kardiologen ungefähr ab? hast du erfahrung damit?oder wer anders?


Also ne Richtige Diagnose hab ich in der Klinik garnich bekommen Ärgerlich
Die meinten nur ich soll mitn kiffen und anderen Drogen aufhören und mich ambulant weiter therapiern lassen...


Das mit Therapie ist auch sone Sache weil ich zurzeit nicht viel Zeit habe dafür : / bin Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr inner Berufsschule und mach nebenbei noch Führerschein : (

Also wenn überhaupt könnte nur ne Ambulante Therapie für mich in Frage kommen denk ich.

Dennes@
Hey Dennes
gut zu wissen das noch wer anders solche erfahrungen in Verbindung mit Cannabis gemacht hat.Wie gehts es dir im Moment damit? machst du ne Therapie??

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JEM
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« Antworten #4 am: 10. März 2011, 22:09:38 »

Hallo Freidenker,
eine Untersuchung beim Kardiologen ist abhängig von der Vordiagnose des überweisenden Arztes.
Allgemein sieht sie so aus:
- Untersuchung des Herzens mit dem Farb-Doppler-Ultraschallgerät (dieses zeigt Herzklappenfehler und  Verengungen an den Klappen, es kann die Fließgeschwindigkeit des Blutes im Herzen bestimmen, gleichzeitig wird das Herz auf seine Größe vermessen)
- Belastungs-EKG
- Kontrolle des Blutbilds

Eine ambulante Therapie bekommst Du nur über eine Warteliste.
Aber es ist sinnvoll, vorher zu einem Psychiater zu gehen, der eine Diagnose stellt. er kann Dir dann auch geeignete Therpeuten empfehlen und Dich bei ihnen anmelden, das geht in der Regel schneller.
Viele Grüße
Jürgen
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Freidenker
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« Antworten #5 am: 05. April 2011, 00:18:19 »

Hey... Smiley
Also ich war jetzt letzte Woche bei meiner Hausärztin,Dort Wurde erstmal mein Herz abgehorcht und n EKG gemacht...Alles normal.

Am Mittwoch hab ich jetzt nochmal n Termin für Belastungs EGK und Lungenfunktionstest.

Das Problem ist das ich natürlich NICHTS von meinen Ängsten erzählt habe sondern nur erzählt habe das ich Herzstechen und ein Engegefühl in der Brust habe...

Allerdings hatte sie schon die Vermutung geäussert das es sich um was Psychosomatisches handeln könnte...

Mein Problem ist einfach offen damit umzugehn das ich eine Angststörung habe,selbst vor Ärtzen ist mir das unangenehm : / Ich wüsst auch garnich wie ich das meinen Eltern erlären sollte Verlegen

Auch wenn es blöd klingt aber ich SCHÄME mich einfach dafür. Ich hab Angst das mich Leute nichtmehr für voll nehmen wenn sie wissen was mit mir los...

Wie haben bei euch Eltern und Freunde so darauf reagiert?
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schnute75
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WWW
« Antworten #6 am: 08. April 2011, 11:45:35 »

Hallo Freidenker!

Ich habe auch eine Herzphobie. Die letzten monate ging es ganz gut bis auf ein paar ausrutscher....heute habe ich wieder einen Tag der ist gaaaanz extrem.

Ich bekomme kaum Luft (zumindest habe ich das Gefühl), ich bin extrem müde und schnell aus der Puste, mein Herz kommt mir auch "so komisch" vor.

Ich habe es mal wieder "verpasst" heute morgen zum Arzt zu gehen, dachte es wird besser werden, aber es ist ein hin und her.....ich habe schon Notfalltropfen von Bachblüten genommen, Magnesium und noch andere homöopathische Tropfen.

Ich denke wir erzählen bewußt nichts über unsere Ängste weil wir auch Angst haben das wir nicht mehr genug untersucht werden.
Ich war schon bei ich glaube 4 Kardiologen und dem letzten habe ich dann endlich gesagt das ich eine diagnostizierte Herzphobie habe.
Ich war 2008 7 Wochen in einer psychosomatischen Klinik und es hat mir so gut getan, ich würde es nochmal machen.

Bei mir ist es auch so, das ich ganz viele um mich rum habe die das wissen und das macht es mir etwas leichter, ich sag dann schon mal ganz flappsig "Ich sterbe schon wieder", der gegenüber weiß dann das es mir nicht so gut geht und kann mich vielleicht etwas ablenken.

Du brauchst dich auch für nichts schämen, es ist wie es ist und ganz oft kommen solche Ängste aus der Kindheit, ich habe z.B. Verlustängste, damals Angst meine Mutter zu verlieren und heute hat sich die Angst darauf gelegt das meinen Kindern was passiert oder mir und ich nicht mehr für sie da sein kann.

Wie waren denn die Ergebnisse am Mittwoch???

Alles gute

Sandra
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