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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Vorstellen  (Gelesen 653 mal)
strothi
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Beiträge: 2


« am: 18. Januar 2011, 00:02:35 »

Hallo

mein Name ist Benjamin.Leide seit dem ich 13 Jahre alt bin an Panikattacken.Auslöser dafür war das mir jemand in der Schule nen Messer an die Kehle gesetzt hat.War danach in einer Klinik weil ich durch die Angst nicht mehr in die Schule konnte.Was mir aber nicht wirklich viel gebracht hat damals weil ich gezwungen wurde dort hinzugehen.Habe solange gesagt das es mir wieder gut geht (obwohl das nicht stimmte),bis ich dann entlassen wurde.Hatte dann mit 16 einen erneuten Rückfall,als ich bei einem Fußballspiel im Stadion eine Panikattacke bekam...ich musste unbedingt von den Menschen weg.Hab dann nen guten Therapeuten gefunden der mir gut geholfen hat.Mit 20 kam ein erneuter Rückfall durch den Stress in der Schule den ich durch Prüfungen hatte.Bekam dann Trevilor bzw. heute heißt es Venlafaxin was ich bis heute nehme,gleichzeitig habe ich eine Verhaltenstherapie gemacht.Nun bin ich 26 und hatte fast 5 Jahre ruhe von Attacken..hab ne Ausbildung usw. gemacht und war wieder mitten im Leben.Vor 2 Jahren ist meine Mutter an ALS erkrankt was für uns alle ein schock war,da ich auch in der Pflege arbeite hab ich natürlich so gut es geht geholfen.Seid anfang des Jahres bekam ich wieder eine Attacke (Herzrasen,Angst die Kontrolle zu verlieren und dann jemanden was anzutun,Angst verrückt zu werden).Es wurde alles wieder beim arzt abgeklärt bin kern gesund ist also wieder die Psyche.Ich hab nun langsam die Schnauze voll will endlich Leben können und entwickel eine richtige Wut auf meine Panik.Hab schon bei meinem Therapeuten angerufen,hoffe das ich nicht so lange auf einen Termin warten muss.Trotz der Medi Venlafaxin 75 mg,hab ich wieder oft Panik.Mein Traum wär es endlich mal auch verreisen zu können mit meiner Freundin ohne Panik...bin oft verzweifelt das es ewig so geht mit der Panik.

Freue mich auf den Austausch mit anderen!!!
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lena83
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Beiträge: 64



« Antworten #1 am: 18. Januar 2011, 16:41:16 »

Hallo Benjamin,
erstmal herzllich willkommen im Forum hier.
Ich war als Kind auch in so einer Klinik und geholfen hat es nicht wirklich. Ich denke das es daran liegt das man als Kind nicht wirklich den Sinn, die Chance sieht. Ich wollte auch nur nach Hause und habe alles dafür gesagt und getan. Egal wie es mir ging.
Heute, Jahre später wünschte ich, dass ich mitgearbeitet hätte. Dann würde es bei mir vielleicht anders aussehen. Denkst Du auch so?
Habe mich im Leben so durchgebissen, mal mehr mal weniger gut. Immer versucht allein damit fertig zu werden. Und heute Depression und Ängste bis gar nichts mehr geht. Bin erst seit kurzem in Behandlung. Habe daher wenig Erfahrung mit Ärzten, Medis und so.
Liebe Grüsse
Lena
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« Antworten #2 am: 18. Januar 2011, 16:57:43 »

Hallo Benjamin,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum!
Wie schon Lena geschildert hat, ist die Therapie von Kindern/Jugendlichen schwierig, da sie immer stark unter Heimweh leiden, keine sichere Zuflucht mehr für sich sehen, wenn sie in einer Klinik sind.
Somatisch hast Du es abgeklärt, also bleibt wohl nur noch die Psyche.
Du solltest mit Deinem Psychiater abklären, ob Trevilor für Dich jetzt noch ok ist.
Es gibt die Möglichkeit es mit einem angstlösenden Mittel zu unterstützen, oder es ggf. komplett zu ersetzen.
Ich wünsche Dir Gutes!
Liebe Grüße
Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
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strothi
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Beiträge: 2


« Antworten #3 am: 18. Januar 2011, 20:58:04 »

Hallo
habe heute mit meinem Psychologen telefoniert,er sagte das er jetzt guckt und mich zwischen schiebt das ich schnell einen Termin bei ihm habe.Fiel mir erstmal nen Stein vom Herzen das ich nicht so ewig warten muss auf nen Termin.Hatte heute wieder eine schwere Panikattacke,wollte mit meiner Freundin in die Stadt fahren musst aber umkehren das nichts mehr ging.Hab mich aber nicht unterkriegen lassen und wir sind später dann trotzdem noch raus an die Luft zum spazieren.

@Lena
Ja im nachhinein bereue ich es auch das ich nicht mitgearbeitet habe aber man kann es halt nicht ändern und ich versuche jetzt alles ein einigermaßen normales Leben zu führen.

Wünsche euch allen viel Kraft und ich hoffe ihr habt auch liebe Menschen um euch die euch unterstützen.

Liebe grüße
Benjamin
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