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Autor Thema: Psychosomatisch.. kaum mehr lebensfähig  (Gelesen 856 mal)
rancho
Beginner
*
Beiträge: 1


« am: 20. Januar 2011, 10:29:09 »

Hallo liebe Community,

kurz zu mir mir ich bin 21 Jahre und Männlich.

Ich habe seit 3Tagen vor Weihnachten extreme psychosomatische Probleme die das Leben eigentlich nicht wirklich lebenswert machen.


Es fing alles mit einer Autobahnfahrt an auf halber Strecke fühlten sich meine Hände und Füße komplett taub an.
Ich hielt an der nächsten Raststätte an (bis dahin kams mir wie ne Ewigkeit vor).
Trotz dessen das ich 2 Imodium Akut (Tabletten gegen Durchfall) , genommen hatte musste ich aufs Klo... und trotz der 2 Tabletten die normal 100% helfen liess es sich nicht vermeiden.

Naja bin dann weitergefahren etc war froh als ich bei meinem Termin angekommen war. Auf der Rückfahrt machte ich mir gute Gedanken drehte die Musik auf und fuhr so schnell es ging nach Hause.

Nächsten Tag stand eine Zugfahrt über 7Stunden zu meinen Eltern an.
Sonst hatte ich immer Durchfall auf der Zugfahrt dieses mal war davon absolut nicht die Rede (warum...? keine ahnung) stattdessen allerdings suchte mich extremes Herzrasen , Kitzeln im Kopf , taube Hände und Füße und extremer Schwindel heim.
Das hielt auch die ganze Zugfahrt über an.
Ich schob alles auf meinen erhöhten Colesterien und das Rauchen.
Ich schwor mir selbst sofort mit dem Rauchen aufzuhören und fing an zubeten (bin an sich ein ungläubiger Mensch).
Die selben Syntome zeigten sich bis einen Tag vor Weihnachten bzw wurden immer schlimmer.
Ich hatte wirklich den Gedanken ich muss sterben.

Den Abend vor Weihnachten wollten dann alle auf den Weihnachtsmarkt , sollte umbedingt mitkommen. Ging dann auch mit mir ging es schon im Auto unglaublich schlecht , wollte es aber durchziehen für meine Frau die dabei war.

Die ganzen Zustände haben mich aber überwältigt und ich wollte wie die ganze zeit davor nun endlich ins Krankenhaus.
War dann auch nach kurzer Zeit in der Notaufnahme dort wurden diverse Tests gemacht :

Blut abgenommen , Ekg , Röntgen , Test vom Neurologen , Blutdruck gemessen ....

Durch mein Krankheitsbild und die Erkenntnis das alle Tests positiv waren , kam die Internistin wieder und legte sich darauf fest das alles von der Psyche wäre.

Weil ich auch schon seit einem halben Jahr bei meinem Hausarzt wegen der Psyche krankgeschrieben bin.
Was daher kam das ich auf Arbeit nicht klar kam , konnte mich nur mit Energiedrinks wach halten, musste immer 1,5Stunde hin und auch zurück fahren. Insgesamt war ich dann meist 12-14Stunden unterwegs.
Musste nachts vorm einschlafen immer wieder aufstehen um aufs Klo zu gehen etc.

Hatte aber bis zu dem Zeitpunkt an Weihnachten etwa sonst Zuhause garkeine beschwerden weiter.


Das ganze zieht sich jetz einen Monat in dem ich nichts mehr wirklich unternehmen kann. Hab von meinem Hausarzt antidepressiva verschrieben bekommen vor 2 Wochen die ich auch bis jetzt nehme. Ich hatte immer so schübe wenn ich zum Beispiel wegfahren wollte (Einkaufen, Frühstücken, ...) Und sonst war es auf ner Skala von 1-10 eher sone 2-3.

Meistens hatte ich keine Beschwerden solange ich auf der Couch lag und am Laptop gespielt hab, sobald meine Frau dann von der Arbeit kam Abends bekam ich immer wieder einen Schub und mir gings schlecht.

Gestern dachte ich mir schon "Oh mann , vllt isst es jetzt leicht auf dem Abzug oder ich kann es Kontrollieren" doch dann Abends als ich meinen normalen Tätigkeiten nachging gab es auf der Skala eine glatte 10  :cry:

Wollte meine Frau begrüßen und bekam plötzlich extreme Atemnot als würde ich fasst garnicht mehr atmen können , darauf hin wurde mein Puls spürbarer und schneller alles wurde Taub ich dachte ich falle um bekam Kopfschmerzen kribbeln im Kopf und wurde extrem zittrig.

Hab mich sofort hingelegt und was mir immer ganz gut hilft oder half ist : Kopfhörer rein Musik aufdrehen und im Kopf mitsingen.

Naja hat alles nicht mehr geholfen , hab dann meine antidepressiva genommen ein Glas mit ner Multivitamin Tablette genommen meine Frau hat noch meinen Puls und Blutdruck gemessen (sie ist zum Glück Krankenschwester das erleichtert mich immer etwas), mich versucht abzulenken und schluss endlich versucht zu schlafen. Naja heute Morgen ging alles wieder von vorne los und hält jetzt noch an. Ich habe jetzt als Notfall den Arzt angerufen und muss versuchen es zuschaffen gleich dort hinzugehen mal sehen was er sagt.


Ist hier jemand mit den gleichen Probleme oder hatte selbe/ähnliche ?
Wie geht es euch , wie helft ihr euch ? Gibt es präparate die dabei Akkut helfen , wenn man es wirklich nicht mehr aushält , da die Antidepressiva ja eher auf lange sicht helfen ?

Wünsch mir einfach normale Dinge wieder zutun (Fitness training , mit meiner Frau was unternehmen (sie erfährt zur Zeit fasst nur ablehnung weil ich einfach keinen Körperkontakt haben kann in den Notsituation) oder generell zumindest ZULAUFEN ohne irgendwelche Probleme dabei zuhaben.

Ich hab mich desöfteren jetzt schon gefragt wie lange ein Mensch sowas mitmachen muss um selbst an dem Punkt zusein lieber zusterben.
Weil man sich immer so fühlt als würde man sterben aber es passiert nix und irgendwann ist es weg und plötzlich ist der tot wieder da und geht wieder.

Anbei sei noch zuerwähnen das ich anfang Dezember auf einen "TIPP"  Traurig
eines Bekannten hin eine Überdosis DXM ( Dextrometorphan) genommen hab , sollte angeblich voll cool sein , stattdessen hatte ich den Absoluten Horrortrip und wollte mich schon einweisen lassen. Das war das schlimmste Einzelerlebnis das ich je hatte , die Wirkung hingte eine hoch später noch nach. Verschwand dann aber keine Ahnung ob es in zusammenhang mit dem jetzigen steht was einen Monat später begann.

Und das was ich jetzt hab kann ich guten Gewissens als die schlimmste Krankheit bezeichnen die ich je Hatte. Traurig

Freue mich auf alle Antworten und Ratschläge

Vielen Dank
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Beiträge: 329


« Antworten #1 am: 25. Januar 2011, 18:56:23 »

Habe ich es nur überlesen? ... Du schreibst das Du wegen Deiner Psyche seid einem halben Jahr von Deinem Hausarzt krankgeschrieben bist ... hast Du keine Überweisung zu einem Psychologen bekommen?
Dann mal noch eine Frage, Du schreibst alle Deine Befunde wären positiv gewesen und das alles von der Psyche sei ... mmmm Du meinst doch damit sicher das alle somatischen Befunde NEGATIV waren ... was in diesem Sinne positiv ist ... vergl. da ich Krebsnachsorgepatient bin, sage ich immer meine Befund soll negativ weil dann für mich postiv sein ... KLAR Zwinkernd Zwinkernd Grinsend
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen
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