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Alien7283
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« am: 29. Januar 2011, 20:32:24 » |
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Hallo Leute,
ich war schon länger nicht mehr aktiv hier dabei habe allerdings gelegentlich mal reingeschaut und mitgelesen.
Ich bin ja nun seit über 30 Jahren alkoholabhängig und habe diverse Versuche der Entziehung hinter mir. Nun war es kürzlich soweit, dass überhaupt nichts mehr ging - ich habe mehr als eine Woche keinen Krümel gegessen (nicht weil ich nicht wollte sondern einfach weils nicht funktioniert hat - es blieb nix drin)
Ich konnte kein Glas mehr halten und habe unglaublich körperliche Anstrengungen auf mich genommen um zum Arzt zu kommen und um dort nach Hilfe zu fragen.
Keine Hilfe !!! Stattdessen eine Einweisung für eine Klinik. Wie immer quasi.
Anruf in der Klinik - Wartezeit 1 bis 2 Wochen. Aber dies war mir zu lange, bis dahin wäre ich vermutlich nicht mehr da gewesen. Alternativ wäre noch möglich gewesen in eine "geschlossene" zu gehen oder einen Rettungswagen anzurufen.
Das wollte ich beides nicht. Dazu war ich zu ängstlich und kraftlos. Daher habe ich nun unter echt gefährlichen Umständen (es würde den Rahmen sprengen nun hier alles darüber zu schreiben) alleine zuhause eine Entgiftung gemacht.
Bin jetzt 3 Tage trocken und möchte diese Hölle niemals wieder erleben. Nun kommen wir endlich zum Kern meines Schreibens und um meine Bitte um Eure Hilfe:
Wer kann mir sagen wohin ich (ohne Klinik) am besten gehen sollte um mich behandeln zu lassen und meinen Willen trocken zu bleiben weiter zu festigen?
Es gäbe einige Gruppen wie a.A. oder sowas - aber besser ich nehme professionelle Hilfe in Anspruch.
Wäre da ein Psychologe, ein Psychiater oder ein Neurologe der richtige Ansprechpartner? In Anbetracht von eingehenden Depressionen die zum ständigen Trinken geführt haben wüßte ich nun gerne welcher der Mediziner dieses für mich wohl am besten behandlen kann?
Vielen Dank für Eure Erfahrungen, Meinungen und Aussagen.
LG Andreas
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Fossy
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« Antworten #1 am: 30. Januar 2011, 10:53:52 » |
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Hallo Andreas,
ich finde die AA-Selbsthilfegruppen sehr gut. Dort sind ja alle betroffen von dieser Sucht. Die Mitglieder können dir auch deine Fragen beantworten. Je nachdem wo du wohnst, kannst du quasi an jedem Wochentag in eine Gruppe gehen. Es werden auch Telefon-Nummern ausgetauscht. So kannst du, wenn du einen *Saufdruck* verspürst, quasi immer jemanden aus der Gruppe anrufen und darüber reden.
Ich wünsche dir viel Kraft, einen Versuch ist es immer wert :-)
Gute 24 Stunden Fossy
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Alien7283
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« Antworten #2 am: 30. Januar 2011, 15:35:39 » |
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Hallo Fossy,
sehr gerne werde ich Deinen Rat beherzigen und mir hier schnell eine Gruppe suchen.
Die Idee, dass diese mir dann weitere Empfehlungen geben können hatte ich gar nicht bedacht.
Vielen Dank und einen schönen restlichen Sonntag noch.
LG Andreas
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Sister Moonshine
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« Antworten #3 am: 10. Februar 2011, 00:07:07 » |
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Hallo Andreas,
sorry, bin echt spät ;-) Also, Du solltest sehen, dass Du immer mehrere Eisen im Feuer hast. AA ist schon mal ein super Anfang. Parallel dazu: Eine pädagogisch/psychotherapeutisch betreute Gesprächsgruppe (Diakonie, Caritas etc.). Einweisung? Wenn, dann immer VON DIR AUS (also freiwillig)! Dann kannst Du gehen, wenn Du möchtest. Du hast es in der Hand. Wie wär´s mit einer Suchttherapie? Gibt´s wahlweise im Anschluss an eine betreute Gesprächsgruppe oder wenn Du einen Therapeuten aufsuchst. Damit es ambulant ist.
Ich weiß nicht, wo Du gerade stehst, was immer auch, ich wünsche Dir viel Glück!!!
Liebe Grüße, Sister Moonshine
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Alien7283
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« Antworten #4 am: 10. Februar 2011, 08:41:04 » |
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Hallo Sister,
vielen lieben Dank für Deinen Rat. Ich werde ganz sicher diese Dinge schnellstens angehen. Dennoch habe ich zur Zeit das große Glück, dass ich unheimlich viel zu tun habe und daher gar nicht auf "dumme Gedanken" komme. Erstaunlicherweise fällt es mir (zur Zeit noch!!) relativ leicht "trocken" zu bleiben. Bin den ganzen Tag eingespannt und abends beim TV haue ich mir ein paar Kilo Äpfel und die ein oder andere Tafel Schokolade rein (schäm) - aber egal, besser ein paar Kilos drauf als wieder Alkohol. Und irgendwas zum ablenken brauche ich schon....
Also, nochmals DANKE !!
werde euch "auf dem laufenden" halten.
GLG Andreas
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Sascha
Beginner

Beiträge: 3
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« Antworten #5 am: 26. Februar 2011, 22:22:18 » |
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Hallo " Alien ",
Du schreibst, dass Dich Depressionen in die Alkoholsucht getrieben haben und Du schon Jahrzehnte alkoholabhängig bist. Meine Frage..nimmst Du auch Antidepressiva´s oder andere Medikamente ein ?? Hast Du schon mal/oder öfter eine Psychotherapie od. Verhaltenstherapie gemacht??
Dafür, dass Dein " Problem " schon so lange besteht, Du schon einige Tage " ohne " auskommst, spricht für Dich!! Schokolade und Äpfel kann man ja nicht als " Ersatz " ansehen! Ich wünsche Dir viel Willenskraft ..und.. bestimmt auch ganz wichtig..die " richtigen " Leut´chen!! Sei nett gegrüßt Sascha
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Alien7283
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« Antworten #6 am: 02. März 2011, 16:22:47 » |
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Hallo Sascha,
es gibt nichts was ich nicht schon versucht hätte. Ich war im Jahre 2003/2004 fast 2 Jahre lang krank und habe dabei alles "durchgemacht". Langzeit-Entzug, Psychotherapie usw...ich habe mich damals versucht meinen Ängsten und Problemen zu stellen aber das Fazit war sehr erdrückend. Ich habe immer wieder schlechte Erfahrungen mit den ganzen Medikamenten gemacht. Es ist quasi so als wäre genau ich derjenige auf den alle bekannten Nebenwirkungen dann hereinhageln.
Ich habe mich dann so ab 2005 wieder auf das Trinken verlagert. Ich komme damit üblicherweise auch am besten über die Runden. Meine Ängste verlieren sich, ich kann ruhig schlafen usw. Bei einem geregelten Tag (mind. 8 Stunden arbeiten und dann natürlich noch Haushalt, Einkauf usw) hält sich dann der Verbrauch auch in einem für mich akzeptablen Rahmen.
Nur - ich bin nun wieder arbeitslos. Den ganzen Tag schiebt man Frust und hat furchtbare Existenzängste.
Dies wirkt sich auf "den Verbrauch" aus der nun leider in nicht mehr akzeptable Bereiche angestiegen war.
Nun gehts aber wieder weiter. Ich habe nun tagelang einen unglaublichen Saufdruck gehabt.
Ich habe dem nun 2 Tage lang nachgegeben. (auch nicht in riesigen Mengen) - aber nun merke ich wie es heute wieder in mir schreit und ich wieder einkaufen gehen möchte.
Heute werde ich hart bleiben, das habe ich mir geschworen. Ich will nicht wieder nach ganz unten zurück. Aber wie lange wird das alles noch gut gehen?
Wenn jeder Tag nur eine einzige Qual wird dann macht das Leben doch gar keinen Sinn mehr.
Ok, jetzt erstmal den heutigen Tag überstehen und ich hoffe noch etliche hinterher und dann werde ich wieder berichten.
Alles Gute Euch allen hier !!!
LG Andreas
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markus
Juniormember
 
Beiträge: 23
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« Antworten #7 am: 02. März 2011, 16:40:27 » |
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Hallo zusammen!
Sorry ich habe nur eine Frage an Euch!
Habt Ihr durch die Abhängigkeit vom Alk schon Leberschäden oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung gehabt?
Oder seit Ihr dem Tod deshalb schon dem Tod von der Schippe gesprungen?
Schon im Bezug auf eine solche Erkrankung sollte man dringends einen Entziug machen!
Gruß
Markus
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Alien7283
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« Antworten #8 am: 02. März 2011, 16:50:57 » |
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Leider sind ernsthafte Krankheiten vorprogrammiert. Meine letzte Blutuntersuchung liegt nun schon einige Monate zurück aber die Leberwerte von knapp an die 1000 sind schon sehr beängstigend.
Aber so sind die Menschen nun einmal. Solange nicht wirklich etwas sehr ernstes passiert ignoriert man die möglichen Konsequenzen einfach.
Und danach?
Ich kenne genug Leute die nach ihrem Herzinfarkt wieder rauchen obwohl sie es nicht dürften oder ich habe Menschen gesehen die haben durch ein Loch im Hals geraucht nachdem wegen Krebs der Kehlkopf entfernt wurde.
Sowas ist alles schlimm....die Süchte sind leider meistens stärker als die meisten Menschen es sind.
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markus
Juniormember
 
Beiträge: 23
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« Antworten #9 am: 02. März 2011, 17:07:18 » |
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Hallo Andreas!
Weist du ich habe mich nicht einfach so zu diesem Thema gemeldet!
Nur mal als Denkanstoß!
Mein Vater hat ein lebenlang Alkohol getrunken, ist täglich seiner Arbeit nachgegangen und er hatte im Prinzip keine Probleme! Verbrauch ca. 1/2 bis ein Flasche Wein täglich! Nun was ist passiert mit 62 hatte auf einmal starke Oberbauchschmerzen und die Diagnose war akute Pankeratitis! Krankenhauseinweisung und nach 7 Wochen Kh war er Tod!
Wenn seine Leber nicht so geschädigt gewesen wäre hätten Ihm die Giftstoffe die die Pankeras ausgesendet hat nichts anhaben können aber so hatte er keine Chance!
Also Leberkomma und Multiorganversagen!
Ich weis nicht ob er auf den Alk verzichtet hätte wenn er dies gewusst hätte!
Er ist Tod aber für Euch könnte es ein Überlegung sein aufzuhören!
Gruß
Markus
Sehr bitter! Es war ein Schock den bis zu diesem Zeitpunkt wußten wir nicht das es solch eine Erkrankung wegen dem Alk geben kann!
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Alien7283
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« Antworten #10 am: 02. März 2011, 17:35:51 » |
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Sorry lieber Markus. Das tut mir richtig leid.
Das ist sicher hart für dich gewesen.
Und Fakt ist auch, dass ich mehr Angst davor habe wie meine Tochter damit klar käme wenn ich sterbe als vor dem Sterben an sich.
Aber dennoch natürlich vielen Dank für Deine Denkanstöße....
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Fossy
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« Antworten #11 am: 03. März 2011, 11:00:38 » |
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Hallo Andreas,
ja ich schon wieder :-))
Ich möchte dich noch einmal wach rütteln.
Wenn du in eine AA-SH Gruppe gehst kannst du, wenn du diesen Saufdruck verspürst jemanden aus der Gruppe anrufen, und ihr könnt euch darüber austauschen.........und auch real treffen (aber das steht ja schon weiter oben) :-) Einen Versuch ist es allemal wert.
Aber, manchmal muß man erst ganz unten ankommen, um wieder aufzustehen.
Ich wünsche dir alles Gute.
LG Fossy PS: das Alkohol Schäden am Körper hervorruft, dürfte ja bekannt sein !
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Sister Moonshine
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« Antworten #12 am: 03. August 2011, 17:59:36 » |
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Hallo Andreas,
ich habe lange nichts mehr von Dir gehört. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du berichten könntest, wie es Dir momentan geht! Hast Du andere Hilfen in Anspruch genommen? Bist Du vielleicht sogar trocken? Bitte melde Dich, wenn Du magst!
Liebe Grüße, Sister Moonshine
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Alien7283
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« Antworten #13 am: 03. August 2011, 18:51:29 » |
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danke danke....sehr nett mal wieder was zu lesen und sich ein wenig "betreut" zu fühlen. und NEIN, ich bin ganz und gar nicht trocken. ich trinke mich jeden tag relativ weit zu aber ich bin meiner ansicht nach noch immer im rahmen denn es gibt leute die literweise schnaps trinken und das versuche ich ernsthaft zu vermeiden.
mein konzept ist: täglich eine flasche wein und eine drittel flasche wodka. das klingt für "nichttrinker" sicherlich heftig aber für alkoholiker ist das eher anstrengendes und "unteres" niveau.
ich weiß auf jeden fall inzwischen, dass es lebenseinflüsse gibt, die dieses elendige verhalten beenden werden. leider bin ich da noch nicht angekommen.
ich hätte fast - eine arbeit bekommen, die mich total erfüllt hätte, und ich schwöre bei gott, dass ich dann den dreck gelassen hätte. und ich denke, dass es genauso klappen würde wenn ich eine nette frau kennenlernen würde. aber was nicht ist, das ist zur zeit eben nicht....mal sehen was die zukunft bringen wird.....aber danke für post !!!!!
lg andreas
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Sister Moonshine
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« Antworten #14 am: 03. August 2011, 20:02:39 » |
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Hmmmm... mal ganz frei heraus gesagt... meinst Du nicht, Du solltest sowohl Mädel als auch Job angehen, NACHDEM Du trocken geworden bist? Ich kenne das Spiel, Andreas. Ich habe es selbst mitgemacht. Bin auch nicht 100% trocken. Aber ein Wein oder ein Bier am Abend reicht mir normalerweise (wenn überhaupt).
Also muss der Impuls eindeutig von Dir ausgehen, etwas ändern zu wollen. Bei DIR muss es klick machen. Hast Du es schonmal mit den betreuten Gruppen bei z.B. der Diakonie probiert? Du kannst dort nach regelmäßiger Teilnahme einen Platz in der Tagesklinik bekommen. Zumindest ist das bei uns so und ich denke, es wird überall bei der DIakonie ähnlich sein.
DU musst beginnen. DU musst Opfer bringen DU musst Dich disziplinieren evt. auch mit einem Psychotherapeuten.
Ansonsten sehe ich in Deiner Zukunft weder eine feste Bindung noch einen sicheren Job. Sorry, dass ich das so sage, aber ich glaube, Du bist immer noch auf dem ich-kann-das-lassen-wenn-ich-es-FÜR-jemanden-tun-muss-Trip. Und der ist eine Sackgasse. Bitte, tritt Dich kräftig in den Hintern, suche DIr vielleicht Familie oder Freunde, die immer für Dich da sein können, wenn es Dir mies geht. Sonst habe ich echte Bedenken wegen Deiner Vorsätze...
Ganz liebe Grüße, Sister Moonshine 
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« Letzte Änderung: 03. August 2011, 20:04:03 von Sister Moonshine »
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Alien7283
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« Antworten #15 am: 08. September 2011, 12:55:12 » |
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wollte mich noch (quasi nachträglich) ganz herzlich für deine lieben ratschläge bedanken. ich schau halt nicht so sehr oft hier vorbei...
und mit einem hast du auf jeden fall recht: es muss "klick" machen. es muss in einem selber der wunsch enstehen den kram endlich zu lassen.
ich trinke nun seit etwa 30 jahren und ich hatte diese phasen durchaus auch zwischendurch und war auch öfter mal monate lang am stück trocken.
aber wenn es nicht "klickt" dann nützt alles andere auch nichts - egal ob gespräche oder therapien - es ist in dem falle dann nur zeitverschwendung.
ich hoffe einfach auf das nächste baldige "klicken" in der "birne" und versuche so lange noch einfach die dosis so gering wie möglich zu halten.
euch allen dank und alles gute !!
bis bald mal wieder.
lg andreas
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