zama8180
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« am: 12. Februar 2011, 09:11:41 » |
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Hallo Zusammen
Ich bin neu im Forum und stelle mich hier deshalb kurz vor. Ich leide seit 1 1/2 Jahren an einer Angststörung und in den letzten Wochen vermehrt und leider sehr häufig auch an Panikattacken.
"Körpertechnisch" wurde soweit schon fast alles abklärt (Neurologe, Kardiologe, diverse Blutbilder, Schilddrüsenfunktion) - jeweils ohne Befund. Ich kann (oder muss) davon ausgehen, dass alle meine Symptome psychischer Natur sind...
Vielleicht kurz etwas zum Krankheitsverlauf:
- Erste Angstattacke ca. im Mai 2009 - dabei war mir primär Schwindlig und ich hatte das Gefühl in Ohnmacht zu fallen. - Ab diesem Zeitpunkt praktisch täglich solche "Anfälle* - Danach habe ich angefangen regelmässig Sport zu treiben (hat ein klein wenig was gebracht) - Ab ca. Oktober 2009 als "netter" Nebeneffekt wegen der andauernden Anspannung Magen- und Darmprobleme. Magenspiegelung brachte leichten Reflux zu tage -> dieses Problem habe ich jetzt aber glücklicherweise im Griff :-)) - Januar 2010 habe ich mit Akupunktur begonnen und siehe da: nach ca. 2 Monaten war ich absolut beschwerdefrei :-)) - daran könnte ich mich locker wieder gewöhnen... - Dann leider ab Oktober 2010 plötzlich erste PA's aus dem Nichts (Herzrasen, Ohnmachtsgefühl, Schwarz werden vor Augen - einfach übelst... aber das kennen die meisten von euch ja leider auch selbst). - Seit Dezember 2010 kommen diese PA's nun fast täglich. Zum Teil aus dem Nichts teilweise mittlerweile auch in bestimmten Situationen: z.B. wenn ich auf die Bahn muss um zur Arbeit zu kommen. Das hat nun dazu geführt, dass ich immer mehr Situationen meide was mich persönlich natürlich extrem einschränkt - zudem kommt das bei der Arbeit auch nicht immer gut an... - Deshalb habe ich mich nun selbst bei einer Gruppentherapie (kognitive Verhaltentherapie) angemeldet. Diese hat diese Woche begonnen und soll nun 1x wöchentlich bis Ende März laufen. Davon verspreche ich mir nun wirklich viel. Hoffe schwer, dass ich bald wieder mehr oder weniger "angst- und paniklos" am täglichen Leben teilnehmen kann. Hat jemand von euch auch schon Erfahrung mit einer solchen Therapie und hat's was gebracht?
Noch ein Wort zu Medikamenten: - Ich nehme keine zu mir. Mein Arzt gab mir mal Temesta (1mg) für akute Fälle und das habe ich dann auch 2x ausprobiert. Haben bei mir erst so nach ca. 30 Minuten gewirkt und danach war mir recht schwindelig. Zudem war ich am nächsten Tag schlicht und ergreifend "Todmüde".... bin fast nicht aus dem Bett gekommen. Deshalb kommt Temesta für mich nur für Notfälle in Frage. Habt Ihr evt. positive Erfahrungen mit anderen Medikamenten (möglichst natürliche mit wenig Chemie) die bei akuten "Anfällen" helfen können?
So, jetzt habe ich doch mehr geschrieben als geplant und in diesem Sinne danke ich jedem/jeder die alles durchliest :-))
Euer, zama8180
PS: Bin dann ab Morgen für eine Woche in den Ferien und werde allfällig Rückfragen/Bemerkungen erst dann beantworten können.
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Sister Moonshine
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« Antworten #1 am: 12. Februar 2011, 22:28:34 » |
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Hallo zama8180,
herzlich Willkommen hier im Forum!
Ich kenne all Deine Symptome - zur Genüge - wie ganz, ganz viele andere hier auch. Mich interessiert diese gruppentherapi. Du sagst, Du hast Dich dort angemeldet. Ist das eine Therapie, die von der Krankenkasse bezahlt wird? Denn von einer kognitiven Verhaltenstherapie in einer Gruppe hab ich bisher noch nichts gehört.
Zu Deinem (Notfall-) Medikament: Temesta (auch Lorazepam, Tavor) ist ein relativ starkes Medikament. Ich halte es als Notfall-Medi bei Panikattacken nicht unbedingt hilfreich, weil es den Körper sehr belastet und schon nach einer Dosis abhängig machen kann (je mach AZ des Patienten). Das einzige nicht.chemische Medi, dass -aber auch erst frühestens nach 6-8 Wochen - bei vielen wirksam ist, ist Hohanniskraut. Inzwischen sollte man allerdings auch da schon sehr skeptisch sein, da scheiden sich die Geister. Ich selber habe für solche Situationen Promethazin. Hilft mir verlässlich.
Alles Liebe, Sister Moonshine
P.S. Ich hoffe, Dein Urlaub war schön!
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JEM
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« Antworten #2 am: 14. Februar 2011, 21:28:35 » |
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Hallo zama8180,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!
Wie Sister Moonshine geschrieben hat ist Temesta nur ein Notfallmedikament.
Wer hat Deine Diagnose so gestellt? Ein Psychiater? Oder Du?
Für Panikattacken / Angststörungen gibt es einige Hilfen, sowohl medikamentös als auch psychotherapeutisch. Aber am Anfang steht eine gesicherte Diagnose.
Einen schönen Urlaub und liebe Grüße! Jürgen
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zama8180
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« Antworten #3 am: 20. Februar 2011, 12:57:32 » |
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@Sister Moonshine: Danke für's Willkommenheissen. Zur kognitiven Verhaltenstherapie in einer Gruppe bin ich über eine Psychiaterin gekommen (war bei Ihr und sie hat mir das gleich vorgeschlagen...). Ich weiss jetzt nicht ob Du aus Deutschland oder der Schweiz bist. Ich selbst bin aus der CH. Hier aber einmal die entsprechende Infoseite: http://www.psychiatrie.usz.ch/PatientenUndBesucher/Spezialangebote/Angststoerungen/Seiten/default.aspx In der CH wird eine solche Therapie von der Krankenkasse übernommen wenn mind. 1 Psychiaterin/1 Psychiater daran beteiligt ist. Sind es "nur" Psychologen wird nichts bezahlt (allenfalls über eine Zusatzversicherungen). Zu Promethazin: hier habe ich via Google gesehen, dass dieses Medikament in der CH vom Markt genommen wurde... werde aber meinen Arzt sicher nochmals darauf ansprechen. @JEM: Danke auch Dir. Diagnose kam vom Arzt und Psychiater. So gesehen also ziemlich gesichert (leider...). Der Urlaub war übrigens sehr schön. Danke :-)) Wobei ganz ohne Temasta hätte ich es wohl nicht geschafft...
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JEM
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« Antworten #4 am: 20. Februar 2011, 14:07:59 » |
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Hallo zama8180,
ich hoffe, dass Dein Urlaub nicht nur durch Temesta schön war ;-) ... Du solltest mit Deinen Ärzten darüber reden, ob Du nicht ein anderes Notfallmedikament bekommen kannst, z.B. das von Sister Moonshine genannte Promethazin, denn dies macht deutlich weniger abhängig. Meine Frau hat in der Vergangenheit auch Tavor (= Temesta) genommen, nehmen müssen, hat ihr auch geholfen, aber die Entwöhnung davon war dann danach sehr schmerzhaft. Johanniskraut wirkt mehr als AD, gegen Ängste wirkt es nur bedingt, eigentlich eher wenig (meine Frau hatte z.B. einen Totalabsturz, als sie vor einigen Jahren ihr AD durch Johanniskraut ersetzte). Dazu kommt die Nebenwirkung der Lichtempfindlichkeit und neuerdings auch noch andere, organische Bedenken dagegen. Meine Frau nimmt jetzt als Zusatz zu ihren AD folgende homöopathische Arzneimittel: Gegen Ängste, Unruhe: Avena sativa Urtinktur (PZN-2126604) Gegen psychisch bedingte Übelkeit, funktionelle Magen-Darm-Beschwerden: Gastrovegetalin Lösung (PZN-7296682)
Liebe Grüße Jürgen
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zama8180
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« Antworten #5 am: 21. Februar 2011, 09:14:04 » |
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Hallo Jürgen Vielen Dank für Deine Antwort - und ja, der Urlaub war nicht nur durch Temesta schön :-)) Habe mir gleich für heute vorgenommen mit meinem Arzt einen Termin zu vereinbaren um Alternativen zu Temesta zu besprechen. Dabei werde ich Deinen Input sehr gerne gleich zur Sprache bringen. Bisher hatte ich es jeweils ohne "Medis" ausgehalten aber zur Zeit wird's irgendwie immer extremer und das schränkt mich privat wie auch beruflich immer mehr ein. Deshalb suche ich zur Zeit nach einer Lösung die sich irgendwo in der Mitte befindet (sprich: ein Medikament das möglichst nicht abhängig macht damit ich mehr oder weniger wieder "normal" durchs Leben gehen kann. Dazu die bereits erwähnte Verhaltenstherapie). Übrigens wurde ich kürzlich auf eine so genannte "Panic Away" Methode aufmerksam gemacht. Sagt Dir diese Methode evt. etwas? Die entsprechende Webseite sieht mir persönlich gar etwas zu reisserisch aus: http://www.panicaway.comViele Grüsse zama8180
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JEM
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« Antworten #6 am: 21. Februar 2011, 14:03:07 » |
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Hallo zama8180,
ich habe das Angebot aus dem i-net überflogen, es sind einige allgemein bekannten Erkenntnisse zu Panikattacken darin erwähnt, aber ich halte nichts von i-net-Angeboten, wenn es um die Psyche geht. (wenn ich z.B. morgens um drei Uhr lese, klicken Sie uns an, 5 Psychologen sind gerade online, dann kann ich das irgendwie nicht glauben ;-) )
Angebote aus dem i-net können hier nicht seriös sein, denn es gibt nicht die "die Panikattacke" als solche, sondern es gibt so viele individuelle Arten davon. Und es gibt noch viel mehr Gründe, warum sie überhaupt auftreten: Wenn es einmalige traumatische Ereignisse waren (Beispiele: Die Kassiererin einer Tankstelle erlebt einen Raubüberfall oder ein Mädchen wird auf dem Heimweg von der Disco vergewaltigt), dann ist der therapeutische Ansatz ein total anderer, als wenn es wiederholte Übergriffe waren (Beispiel: Fortgesetzter körperlicher oder seelischer Missbrauch - und hier muss noch einmal differenziert werden, ob dieser Missbrauch in früher Kindheit, in der Kindheit oder in der Adoleszenz stattgefunden hat - und zusätzlich noch durch wen). Bei einmaligen Ereignissen kann z.B. mit der neuro-emotionalen Integration durch Augenbewegungen (EMDR = Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ein guter Erfolg erzielt werden, bei fortgesetztem Missbrauch eher weniger. Es muss also bei jeder Therapie erst einmal die Ausgangssituation bekannt sein, das ist meist längerer und mühsamer Prozess, denn schmerzliche Erfahrungen in unserem Leben lassen Narben in unserem Gehirn zurück... Aber nur so kann die beste Therapie gefunden werden.
Ich habe neulich einen Artikel dazu gelesen: Patienten, die ein emotionales Trauma erlitten hatten, hörten sich eine Schilderung des von ihnen erlebten Geschehens an. Dabei wurde ihr Gehirn über ein PET vermessen (damit kann man die aktiven und inaktiven Bereiche des Gehirns anzeigen). Dabei kam folgendes heraus: Die Bereiche der Amygdala, des Angstzentrums mitten im emotionalen Teil des Gehirns, das wir mit den Reptilien gemeinsam haben, war eindeutig aktiviert. Merkwürdigerweise wies auch der visuelle Kortex (in unserem bewussten Gehirn) eine ausgeprägte Aktivität auf, so als sähen die Patienten ein Foto der Szene und hörten nicht nur deren Schilderung. Gleichzeitig zeigte sich eine Lähmung im Broca-Bereich, der für den sprachlichen Ausdruck zuständig ist. Es war ein neuronales Abbild dessen, was Menschen mit posttraumatischen Belastungsreaktionen so oft sagen:"Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was ich erlebt habe."
Also, aus dem i-net würde ich mir keine Therapie aussuchen, sondern immer nur in Zusammenarbeit mit Psychiater und Therapeut!
Liebe Grüße Jürgen
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Sister Moonshine
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« Antworten #7 am: 22. Februar 2011, 16:23:31 » |
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Hallo zama8180,
habe mir mal panicaway angesehen, kannte es aber auch schon aus der Klinik. Abgesehen davon, dass ich dort nichts Gutes darüber gehört habe, würde ich auch mit Jürgen konform gehen: Nie aus dem Internet. Wenn es um Deine Psyche geht, müssen Du und die Person, die beteiligt ist (Thera, Betreuer etc.) miteinender Kontakt haben. Nicht nur geistig, sondern auch per Auge, Hand und Stimme. Nur so kann der Thera in Dir "lesen" und Zusammenhänge o.a. entdecken. Genauso kann ich EMDR wärmstens empfehlen. Ich habe es vor zwei Jahren das erste Mal ausprobiert und war von dem Erfolg überrascht. Inzwischen machen es viele Therapeuten. Es hat sich bewährt und findet immer mehr Befürworter. Die Medis betreffend kann ich Dich beruhigen: Antidepressiva machen NICHT abhängig. Das ist nicht nur meine eigene Erfahrung sondern medizinisch korrekt. Anders ist es bei Benzodiazepinen wie z.B. Lexotanil oder Tavor. Bemzos sind nur für den Kurzzeitgebrauch gut und auch dann nur, wenn man keine Suchtpersönlichkeit ist (wie ich ;-). Also zama, wenn Deine Zustände so arg sind, wie ich sie durch Deine Schreiben empfinde, wirst Du um chem. Medis nicht herumkommen, aber ich konnte mein Vertrauen denen gegenüber aufbauen, weil sie mir wirklich helfen!
Ich wünsche Dir alles Gute, lass von Dir hören! Liebe Grüße, Sister Moonshine
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zama8180
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« Antworten #8 am: 23. Februar 2011, 13:10:25 » |
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Hallo Jürgen & Sister Moonshine
Vielen Dank für euer ehrliches Feedback und die verschiedenen Vorschläge - das hilft wirklich :-)) Also das mit dem EMDR werde ich mir gerne einmal im Hinterkopf behalten für den Fall, dass die kognitive Verhaltenstherapie nicht ganz so erfolgreich sein sollte (wobei ich hier guter Dinge bin -> nächste Woche gibt's die erste Expositionssitzung mit den Therapeutinnen - bin gespannt wie's läuft).
Der Arzt hat mir nun aufgrund meiner Situation ein AD (SSRI) verschrieben welches ich nun seit zwei Tagen einnehme. Hier bleibt abzuwarten (2 eher 3 Wochen meinte der Arzt) ob mich das unterstützen kann. Zur Zeit habe ich - wie das bei solchen Dingen leider der Fall ist - primär mit den Nebenwirkungen zu kämpfen (Mundtrockenheit, Schwindel, Schlafschwierigkeiten und damit dann verbunden natürlich grosse Müdigkeit am Morgen). Habe mir jedoch vorgenommen durchzuhalten :-))
Viele Grüsse Zama
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zama8180
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« Antworten #9 am: 01. März 2011, 11:53:53 » |
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Hallo Sister Moonshine & Jürgen
Jetzt nehme ich seit einer Woche ein AD (Cipralex). Wie mit dem Arzt abgesprochen die ersten 6 Tage "nur" eine halbe Tablette (=5mg) und nun seit gestern die normale Dosis - sprich: 1 Tablette à 10mg.
Ich weiss nun natürlich nicht ob ihr mit diesem Medi auch Erfahrungen habt. Bei mir ist es jetzt einfach so, dass die Nebenwirkungen (?) seit gestern (also seit ich die volle Dosis nehme) ganz extrem zurückgekehrt sind: Schwindel und extreme Uebelkeit. Zusätzlich habe ich heute seit am Morgen meine "klassischen" Angstsymptome (Ohnmachtsgefühl, Schwarz werden vor Augen, Luftnot...). Habe zwar gelesen, dass es bei AD häufig auch so genannte "Erstverschlimmerungen" geben kann - aber so übel hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Allenfalls "bilde" ich mir das Ganze evt. auch etwas ein weil ich ja heute Abend bei der KVT die erste Expositionssitzung habe (wäre so gesehen natürlich gut möglich). Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich das Ganze auch durchstehen werde :-))
Viele Grüsse zama8180
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JEM
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« Antworten #10 am: 01. März 2011, 14:14:17 » |
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Hallo Zama,
meine Frau hat vor einigen Jahren Cipralex längere Zeit mit Erfolg eingenommen, dann hat es nicht mehr gewirkt. Vielleicht war die Dosis zu niedrig, aber damals wurde der Wirkspiegel im Blut nicht überprüft, würde ich heute unbedingt machen lassen. Bei SSRI's tritt oft eine Anfangs"verschlimmerung" auf, erst nach ca. 6 Wochen kann man eine gesicherte Aussage machen. Wenn es dann nicht gut wirkt, ist es sinnvoll den Spiegel im Blut zu überprüfen (jeder metabolisiert nun einmal unterschiedlich), ist dieser ausreichend, dann sollte ein anderes SSRI in Betracht gezogen werden. Ich wünsche Dir Kraft für Deine Sitzung heute abend!
Liebe Grüße Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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zama8180
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« Antworten #11 am: 01. März 2011, 14:51:56 » |
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Hallo Jürgen
Vielen Dank für Dein Feedback :-)) Dann heisst es wegen Cipralex: Kommt Zeit, kommt Rat bzw. Besserung :-)) Danke auch für die Wünsche bezüglich Sitzung. Hoffe, dass ich das a) durchstehe und mir das b) mittelfristig wieder die nötige Ruhe gibt.
Viele Grüsse Zama
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