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Autor Thema: Neuer Angsthase!  (Gelesen 626 mal)
mieze
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Beiträge: 2



« am: 29. März 2011, 15:27:40 »

Hallo Zusammen,

ich wollte mich kurz vorstellen:
ich bin 41 jahre alt und leide seit meinem 19. Lebensjahr an Panikattacken.
Hauptsächlich habe ich sie beim autofahren, an der kasse im supermarkt aber auch daheim auf dem sofa nachdem ruhe eingekehrt ist.
ich habe bereits zwei verhaltenstherapien gemacht die nichts gebracht haben. als medikament nehme ich seit vielen jahren opipramol, und zwar nur eine halbe tablette am abend. mein hauptproblem ist eigentlich die atmenot. ich habe auch ohne panikattacke häufig das gefühl nicht tief durchatmen zu können. im schlimmsten fall hyperventiliere ich und alles wird taub. neben meinen panikattacken bin ich auch noch hypochonder.
trotz meiner medis habe ich wöchentlich panikattacken, beschwerdefreie zeiten die über wochen gehen hab ich selten. wer von euch hat ähnliche probleme, vorallem mit dem atmen? würde mich freuen von euch zu hören. achja, mein arzt hat mir gestern mirtazapin verschrieben, als ich meinte opipramol hilft eigentlich  nicht. davon hab ich aber bislang nur gehört das man stark zunimmt und das möchte ich eigentlich nicht ....
lg
mieze
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JEM
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« Antworten #1 am: 29. März 2011, 21:33:37 »

Hallo Mieze,

herzlich willkommen hier im Forum!

Ich weiß jetzt nicht wieviel mg eine halbe Tablette Opipramol hat, aber es erscheint mir wenig zu sein, auch die Gabe am Abend ist bei Panikattacken auch am Tag ungewöhnlich - oder tritt die Atemnot nur abends oder in der Nacht auf?
Bisher bekamst Du eine Mischung zwischen Antidepressivum und Beruhigungsmittel, Mirtazapin ist ein reines Antidepressivum. Sollst Du das auch nur abends nehmen?
Ist Dein Arzt ein Psychiater?
Hast Du eine Diagnose von einem Psychiater?
Hast Du die Verhaltenstherapien ambulant gemacht oder stationär?

Waren jetzt doch viele Fragen ;-) ...

Ich wünsche Dir einen freien Atem!

Liebe Grüße
Jürgen

Nachtrag: Wenn Du die Beipackzettel von AD's liest, dann steht da bei den Nebenwirkungen meist nacheinander Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme. Es ist eben alles individuell verschieden, und nicht jede Nebenwirkung tritt bei jedem auf ...

Hier ein Auszug aus dem Beipackzettel von Opipramol:

  Welche Nebenwirkungen sind möglich?

 Wie alle Arzneimittel kann "Opipramol-CT 100mg Filmtabletten" Nebenwirkungen haben.

 Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

 - sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

 - häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

 - gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten

 - selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten

 - sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

4.1   Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

4.1.a   Nervensystem, Vegetativum, Psyche

 Häufig kann es insbesondere zu Behandlungsbeginn zu Müdigkeit, Mundtrockenheit und verstopfter Nase kommen.

 Gelegentlich treten Schwindel, Benommenheit und Störungen beim Wasserlassen, verschwommenes Sehen, Zittern, Gewichtszunahme und Durstgefühl auf.
« Letzte Änderung: 29. März 2011, 21:44:27 von JEM » Gespeichert

Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
[Konrad Lorenz]
mieze
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Beiträge: 2



« Antworten #2 am: 29. März 2011, 21:59:10 »

Hallo Jürgen,
danke für deine antwort!
ich hab eben mal nachgeschaut, ich nehme 50 mg opipramol. die hab ich damals vom neurologen verschrieben bekommen. der ist mittlerweile in rente und so bekomme ich das mittel vom hausarzt. die verhaltenstherapie hab ich ambulant gemacht, die therapie kam vom neurologen.
auch das neue medi soll ich am abend nehmen. du meinst also morgens wäre es besser?
das mit dem beipackzettel stimmt schon. ich hab nur beim googeln festgestellt das bei fast allen erfahrungsberichten was von drastischer gewichtszunahme steht.

lg
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JEM
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Beiträge: 809


« Antworten #3 am: 29. März 2011, 22:12:48 »

Hallo Mieze,

wenn Dein Hausarzt es so verordnet hat, dann mach es bitte auch so (ggf. sprich mit ihm darüber).

Erfahrungsberichte sind nicht immer verwertbar, denn keine Frau würde wohl schreiben "ich habe überhaupt nicht zugenommen", nur die Negativberichte stehen dann in den Foren.
Es wäre aber sinnvoll, wenn Du Dir wieder einen Neurologen/Psychiater suchst, der eine gesicherte Diagnose stellt und dann weitere Therapien / Medikationen mit Dir durchspricht.
Es gibt viele Möglichkeiten, von der REHA-Massnahme bis zum stationären Aufenthalt.
Ich wünsche Dir Gutes!

Liebe Grüße
Jürgen
Gespeichert

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