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Autor Thema: Panik wegen Elektrosmog und Baby - immer noch...  (Gelesen 1585 mal)
Marly
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Beiträge: 16


« am: 29. April 2011, 15:08:21 »

Hallo Zusammen,

ich melde mich nochmal, weil es mir derzeit ziemlich mies geht.
Nach wie vor beschäftigt mich das Thema „Elektrosmog“…
Ich hatte vor einigen Wochen schonmal ein Thema hierzu gepostet:
"Angst vor Handystrahlung Baby".

Bevor ich jetzt meine Ängste ausführe, kurz ein paar Worte zu mir:

Ich leide schon seit einigen Jahren unter Angststörung – dabei ist es so, dass ich ganz speziell große Angst vor Krankheiten hab…
Bei mir selbst, bei meinen Lieben…

Leider steiger ich mich schnell sehr stark in meine Ängste rein, lese wohl auch viel zu viel nach (wie war das mit dem „besser nicht immer googeln“), was nicht immer wirklich hilfreich ist – eher im Gegenteil…

Eine Verhaltenstherapie habe ich schon mehrfach gemacht, aber oft unterbrochen, weil die Thera meinte, ich sei stabil. Das war ich dann auch – aber leider immer nur für ein paar Monate, dann kam die Angsterkrankung wieder durch.

Letztes Jahr habe ich mein erstes Kind bekommen, die Kleine wird in ein paar Tagen 1 Jahr alt und ist mein ein und alles!

Da es mir derzeit aber wieder ziemlich schlecht geht, habe ich mich nun wieder an meine Therapeutin gewandt – bzw. besser gesagt, deren Nachfolgerin (da sie nun in Rente ist) gewandt. Da hab ich allerdings nächste Woche erst die zweite Sitzung und sie ist mir unsympathisch, aber ok, das ist ein anderes Thema…

So, jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem:

Ich habe große Angst / Panik, dass unser Baby Spätfolgen durch Elektrosmog davontragen könnte.

Wir haben im Haushalt 2 Handys, DECT – Telefone, W-LAN und DVB T.
Ich habe nie über das Thema nachgedacht, erst vor rund 2 Monaten verirrte es sich in meinem Kopf – warum auch immer.
Jetzt macht es mich verrückt.

Zum Thema Handy hatte ich in o.g. Link schon etwas geschrieben.
Mittlerweile macht mein Mann das Handy nachts aus; ich selber habe es sowieso Nachts nicht an und tagsüber schalte ich es die letzten Wochen auch immer aus, wenn ich es nicht brauche.

Das W-Lan, mit dem mein Laptop betrieben wird, das im Wohnzimmer steht (der Router dazu im Büro meines Mannes ein Stockwerk drüber) schalten wir nun auch Nachts immer aus; auch tagsüber oft, sofern mein Mann – selbstständig – nicht im Büro ist. Vorher lief es 24 Std. am Stück.

Was die DECT – Telefone betrifft, habe ich meinen Mann gebeten, ein neues, strahlungsarmes  Telefon zu kaufen. Das werden wir wohl die nächsten Wochen mal in Angriff nehmen.

Was mir nun aber auch sehr schwer zu schaffen macht, ist das DVB T. Hab ich mir auch nie Gedanken drüber gemacht.
Die Zimmerantenne steht quasi unmittelbar neben dem Laufställchen, in dem unsere Tochter als Säugling oft gelegen hat und auch heute noch oft spielt.
Wir schauen allerdings sehr selten fern, wenn überhaupt meist nur abends, wenn sie eh im Bett ist.
Ich fürchte aber, dass es – was die Strahlung angeht – keine Rolle spielt, ob der Receiver des DVB T an oder aus ist, oder? Kenne mich damit nicht aus…  
Wenn der Fernseher aus ist, ist auch der Receiver aus – komplett, nicht im Standby.
Im Standby ist er allerdings, wenn wir Musik hören, da die Anlagen über Fernbedienung irgendwie zusammen an- und ausgestellt werden können…   Da bin ich aber wie gesagt überfragt, das Technische macht mein Mann.

Gestern habe ich 3 x diese Bachblüten – Notfalltropfen (Rescue) genommen, weil sich Panikattacken anschleichen. Auch jetzt, wo ich hier schreibe, merke ich, dass ich wieder Herzrasen und Beklemmungen kriege…

Meine Tochter schläft grad friedlich oben in ihrem Bettchen, ist der reinste Sonnenschein, immer gut gelaunt und sooo fröhlich – und ahnt nichts von den Wahnsinns-Ängsten ihrer Mama…
Sie ahnt auch nichts von den Vorwürfern ihrer Mama, dass diese nicht FRÜHER über dieses ganze elektrische Zeugs nachgedacht und ihre Kleine den ganzen Strahlungen einfach ausgesetzt hat…

Ich habe niemanden zum reden; keiner wird mir auch wirklich was dazu sagen können und das schlimme ist, ich kann auch nichts rückgängig machen…  Ich kann nur für die Zukunft vorsorgen.

Ich muss stark sein, da mein Mann große Sorgen hat, ich muss für ihn da sein und ihn stützen. Meine kleine Tochter braucht mich und auch meine kleine Stieftochter, wenn sie bei uns ist.
Nächsten Monat muss ich wieder arbeiten gehen.

Ich kann es mir nicht leisten, nervlich zusammenzubrechen und die Panik derart hochkommen zu lassen…
Aber ich merke, dass sie immer stärker anrollt, ich mich auf kaum was konzentrieren kann und einer Zukunft derzeit nicht grade unbeschwert entgegen sehen kann – aufgrund der Sorge um meine Tochter.

Vielleicht übertreibe ich, meine Maus wird nicht das einzige Kind sein, dass in einem Haushalt voller Elektronik lebt – aber diese Dinge wie z.B. den Laufstall neben die Antenne zu stellen, weil wir sonst keinen Platz haben – das sind Sachen, die ich mich soooo sehr vorwerfe!!! Weil wir einfach nicht drüber nachgedacht haben, dass es schaden kann!

Die Gedanken quälen mich und ich hab einfach nur Horror vor den Worten Hirntumor und Leukämie.

Eben weil Kinder und grade Babys ja noch viel empfindlicher sind!

Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll…
Habe schon überlegt, den Kinderarzt von meiner Kleinen zu kontaktieren und mal mit ihm zu reden – aber das bringt ja auch nix.
Es geht ja hier nicht um eine spezielle Krankheit, zu der er mir was sagen kann, sondern um ein Gebiet, auf dem noch geforscht wird und wo Spätfolgen sowieso noch nicht vorhergesagt werden können und abzusehen sind.

Ich glaub, ich hab mich noch nie im Leben derart allein, elend und hilflos gefühlt; gemischt mit so großen Selbstvorwürfen und Angst um mein Kind.
Man verlebt die Schwangerschaft mit gewissen Ängsten und ist dann froh, glücklich und unsagbar dankbar, wenn man ein gesundes Kind bekommt. Und dann setzt man es selber solchen Gefahren aus…

Ich weiß einfach nicht, wie ich aus diesem Kreis der Panik jetzt wieder rauskomme und unbeschwert sein kann!

Für alle, die bis hierhin gelesen haben – danke für Euer Durchhaltevermögen….
Der Beitrag ist superlang geworden, aber ich musste mir mal alles von der Seele schreiben…
Ich weiß auch nicht, ob mir jemand irgendwas antworten kann, dieses „allein sein“ Gefühl mit seiner Panik ist einfach so unerträglich…
Ich kann den Alltag nicht mehr genießen, dabei ist so eine schöne Zeit, die Kleine entdeckt in großen Schritten die Welt…

LG Marly



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« Antworten #1 am: 30. April 2011, 11:24:45 »

Hallo Marly,

da die angesprochenen Probleme in mein Berufsfeld fallen, hoffe ich, dass ich Dir durch meine Erklärungen einige Ängste nehmen kann.
Ich kann Dich gut verstehen, meine Tochter ist auch in Deinem Alter und hat zwei Kinder (3 Jahre / 8 Monate), auch sie hat alles unternommen elektromagnetische Strahlung zu minimieren, vermeiden lässt sie sich aber nicht.

Zuerst zu Deiner momentanen "Hauptangst", die DVB-T-Antenne: Wo sie steht, spielt keine Rolle, auch wenn keine Antenne da ist , kein Fernseher da ist, die Strahlung ist trotzdem da.
Warum?
TV und Radio sind reine Empfänger, sie empfangen über ihre Antennen die (immer vorhandenen) Funksignale.  Also auch wenn Du keinerlei Geräte betreibst, ist diese Strahlung da. Sie sind seit ca. 100 Jahren vorhanden, ihre Gefährlichkeit ist bis jetzt nicht nachgewiesen worden. Diese Signale sind in einem anderen Frequenzbereich, als die von Handy und DECT, und auch leistungsschwächer.

Jetzt zu den Geräten die Empfänger und Sender besitzen:
DECT-Telefon: Hier gibt es Geräte, die im sog. ECO-Mode strahlungsfrei sind, beim Neukauf also darauf achten!
Handy: Abschalten nimmt den eigenen Sender außer Betrieb, der Mobilfunkmast bleibt aber immer in Betrieb, hier kann man also nur die selbst verursachte Strahlung beeinflussen.
WLAN: Hier würde ich folgende Lösung vorschlagen:
Dein Mann schließt seinen PC über ein sog. Ethernet-Kabel direkt an den Router im Büro an (die Verbindung ist schneller und strahlungsfrei). Als WLAN-Ersatz für Dein Notebook gibt es für ca. 100 Euro kleine Geräte, die ebenfalls über Kabel an den Router angeschlossen und in eine normale Steckdose beim Router gesteckt werden. Die Signalübertragung erfolgt dann über das Stromnetz, Du steckst dann im Wohnzimmer das "Empfängergerät" in eine beliebige Steckdose und verbindest Dein Notebook damit.
Dann kann das WLAN ausgeschaltet bleiben.
Zu den Strahlungen von diesen Geräten gibt es wahrscheinlich genausoviel Studien, die sie als gefährlich einstufen, wie diese, die sie als ungefährlich einstufen.
Ich hoffe meine Ausführungen waren verständlich, wenn nicht, kannst Du gerne nachfragen!

Noch zu Deiner Therapeutin: Bei der zweiten Sitzung seid ihr beide noch im gegenseitigen Abtasten, da hilft zunächst einmal nur Geduld und Vertrauen...

Ich wünsche Dir, Deiner Kleinen und Deinem Mann Gutes!

Liebe Grüße
Jürgen
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« Antworten #2 am: 30. April 2011, 16:51:39 »

Hallo Jürgen,

vielen Dank für Deine Antwort!

Was ich noch nicht so ganz versteh, ist, wie dieses DVB T überhaupt funktioniert.

So, wie Du schreibst, klingt es, als hätte man diese Strahlen so oder so im Haus / in der Wohnung, auch wenn man kein DVB T nutzt.

Richtig?

Aber WENN man es nutzt und eine Zimmerantenne hat, müsste das verstärkt sein, oder?
(wobei ich das nicht hoffe...)

Ich mach mich halt so verrückt, dass meine Kleine im ersten Lebensjahr und grade in den ersten Wochen / Monaten sooo oft unmittelbar neben dieser Antenne gelegen hat...

Habe totale Panik, dass das die Gehirntumorgefahr verstärkt.

Hatte heut Nacht ne starke Panikattacke und heut den ganzen Tag noch nix gegessen  ;o(

Ich komm aus diesem Grübel- und Sorgeneck nicht raus und steh total neben mir.

Habe nämlich mehrfach irgendwo im Netz gelesen (weiß die genaue Quelle nicht mehr), dass grade DVB T ziemlich gefährlich sei, was die Strahlung betrifft...

Vielleicht klärst Du mich nochmal auf...  ;o)

Danke und LG
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« Antworten #3 am: 30. April 2011, 17:35:55 »

Hallo Marly,

DVB-T ist der digitale Ersatz für das "alte" Analogfernsehen, beides wird bzw. wurde über Antenne empfangen.
Eine Antenne "sammelt" nur die Signale die sowieso da sind, sie kann sie nicht "schlimmer" machen.
Ja, wir alle haben diese elektromagnetischen Strahlungen im Haus, mit und ohne Antenne, auch wenn wir in einer Almhütte ohne Stromanschluss wohnen.
Wir wollen ja auch im Auto Radio hören, die Fluglotsen müssen mit den Flugzeugen über Funk reden, die Polizei hat ihre Funkkanäle usw.
Wie gesagt, diese Frequenzen bestehen schon lange und wurden auch nie so "angezweifelt", wie die von Handy oder schnurlosen Telefonen, dafür gibt es auch klare technische Gründe.
DVB-T ist sicher unbedenklicher als Handy oder DECT!

Du kannst alles finden im Netz, auch hier gilt die Aussage von Mark Twain: "Lesen sie nicht zuviel in Gesundheitsbüchern, sie könnten an einem Druckfehler sterben!"

Ich kann Dir Deine Ängste nicht so einfach nehmen, aber versuche es auch einmal von der Seite zu sehen, dass sich Deine Ängste auch auf Deine Kleine übertragen, gerade in diesem Alter sind die Kinder nur auf "Fühlen" angewiesen ...

Liebe Grüße
Jürgen

« Letzte Änderung: 30. April 2011, 17:37:09 von JEM » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 30. April 2011, 17:56:06 »

Ja, Du hast schon recht...

Die Kleine merkt es.

Sie ist heut superanhänglich, drückt mich richtig und heut morgen wollte sie mich im Bett sogar aus ihrer Milchflasche trinken lassen... 

Ich weiß nicht, aber ich spiel ja mit dem Gedanken, einfach mal den Kinderarzt drauf anzusprechen...

Man fühlt sich einfach hilflos.

Natürlich wird mir niemand eine klare Antwort geben können, das Leben ist "nie sicher" - das hat meine alte Thera versucht, mir einzutrichtern - aber ich muss irgendwas machen, damit ich wieder LEBEN kann.

Derzeit kann ich nichts genießen...
Mit der Kleinen ist es so wunderschön, aber ich bin nicht "unbefangen" und kann glücklich in den Tag reinleben...

Im Gegenteil, ich bin nur ernst, angespannt und voller Angst und Sorge. Angst vor der Zukunft.

Heule den halben Tag und steh voll neben mir.
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« Antworten #5 am: 30. April 2011, 21:31:37 »

Hallo Marly,

noch einmal im Klartext: Mache Dir wegen der Antenne keine Gedanken mehr, da war nichts und wird nichts sein!
Du bist eine gute Mutter, Du willst unnötige Risiken abwenden, das ist doch richtig so, und so hast Du es gemacht.

Ich weiß nicht, ob der Kinderarzt der richtige Ansprechpartner für Dich ist, es wäre eher ein Psychiater geeignet.
Nimmst Du Medikamente gegen Deine Angststörung?
Vielleicht wäre auch eine Mutter-Kind-REHA-Massnahme sinnvoll?
Das was Du hier ansprichst sind nicht nur die Symptome einer Angststörung, sondern auch einer Depression.

Nein, das Leben ist nie sicher, aber warum soll dann ausgerechnet das Unglück sicherer sein als das Glück?

Ich wünsche Dir gute Gedanken und ein tiefes Durchatmen.

Liebe Grüße
Jürgen
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« Antworten #6 am: 01. Mai 2011, 15:45:29 »

Hallo Jürgen,

an eine Mutter / Kind - Kur habe ich auch schon gedacht. Der Katalog ist von meiner Krankenkasse angefordert und liegt hier.

NUR - ich fange Mitte Mai wieder an zu arbeiten, halbtags. Dann ist meine Erziehungszeit vorbei.

Ehrlich gesagt graut mir vor dem Gedanken "arbeiten" in dem jetzigen Zustand. Ich hoffe ich krieg das auf die Reihe, wo es mir grad so beschissen geht...

Ich will halt nicht, dass der Arbeitgeber etwas von meiner Angsterkrankung mitbekommt. Das hat verschiedene Gründe...

Einen Termin bei meiner neuen Psychologin habe ich morgen Abend. Mal sehen wie der wird. Ob ich den Kinderarzt dennoch anrufe - mal schauen, denke schon...

Nein, Medikamente nehme ich nicht, habe auch noch nie welche genommen...

Vor Jahren habe ich meine alte Thera mal darauf angesprochen, aber sie sagte, sie gibt mir nix - ich müsste das "so" und mit ihrer Hilfe, der Therapie, in den Griff bekommen - ohne Medikamente.

Eine Freundin hatte mir neulich diese Notfalltropfen Bachblüten "Rescue" empfohlen, aber irgendwie hab ich nicht wirklich das Gefühl, dass die anschlagen, wenn ne Panikattacke naht...

Ich möchte wenn auch nur was pflanzliches nehmen, wenn es das überhaupt gibt - wegen der Abhängigkeitsgefahr...

Was ich gerne kurzum mal machen würde, ist Quigong oder Yoga - das hab ich noch nie gemacht und ich hör immer wieder, dass es so gut sein soll um mal wieder "runterzukommen" und ruhiger zu werden...

Bin froh, dass ich mich mit Dir so gut austauschen kann, danke!  ;o)

Ach so - was genau ist denn auch ein Anzeichen von Depression?
Dass ich ne ziemlich heftige Angststörung habe, weiß ich - in ne richtige Depression will ich nicht auch noch verfallen...  *seufz*

LG
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« Antworten #7 am: 01. Mai 2011, 16:11:08 »

Schau mal,

dieser Link beunruhigt mich halt so...

http://www.elektrosmog-handystrahlung.de/dvb_t_strahlung.htm
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« Antworten #8 am: 01. Mai 2011, 16:31:24 »

Hallo Marly,

Dein Arbeitgeber weiß ggf. nur, dass zu einer Kur gehst, er kennt keine Diagnose von Dir und darf auch nicht danach fragen.

Ich möchte Dir bei Gott keine Depression einreden, das wäre vermessen, das hier aus einigen Zeilen von Dir abzuleiten!
Ich mache Dir einen Vorschlag:
Unter diesem Link findest Du einen Fragebogen, das sog. Beck-Depressions-Inventar (Deine Psychologin kennt ihn):
http://neuro24.de/depressions_inventar_beck.htm

Den kannst Du ausfüllen und morgen Deiner Psychologin vorlegen, das macht ihr die Therapie leichter.
(Aber bitte jetzt nicht gleich googlen, um zu wissen, wie der Fragebogen ausgewertet wird, das würde Deine offenen Antworten beeinflussen).

Bachblüten helfen manchen, aber nicht allen (Rescue ist dabei eine "Allzweckwaffe", normalerweise wird individuell ausgesucht).
Einfach "was" nehmen, ist nicht der richtige Weg, da spielt es keine Rolle ob homöopathisch oder "chemisch", zuerst braucht es eine gesicherte Diagnose.

Abhängigkeit: Ist bei Antidepressiva nicht wirklich da, sie helfen oder sie helfen nicht.
(Wenn Du Abhängigkeit ansprichst, dann gibt es das auch bei pflanzlichen Mittel, wie z.B. Opium und seine Derivate).
Quigong ist sicher ein gutes Mittel seinen Körper zu fühlen und anzunehmen, ich denke noch mehr als Yoga. Es wird zudem meist in der Gruppe ausgeführt (zumindesten in der Lernphase), was auch noch dynamische Motivationseffekte bringt.

Liebe Grüße
Jürgen
« Letzte Änderung: 01. Mai 2011, 16:33:13 von JEM » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 01. Mai 2011, 16:47:26 »

Hallo Marly,

zu Deinem Link:

Hier das Zitat dazu:
"Da DVB-T so angedacht ist, dass ohne Außenantenne empfangen werden kann, ist eine wesentlich höhere Sendeleistung notwendig, um Hausmauern zu durchdringen. Somit produziert DVB T sehr viel mehr Elektrosmog als das analoge Fernsehen. Die Strahlung liegt angeblich um das Hundertfache höher."

Ist das Sorge oder Panikmache?
Wenn die Fernsehsender (DAB = digitales Radio wurde von dem Autor dabei noch vergessen, da hätte er doch noch eins drauf setzen können!) ihre Leistung hundertfach gegenüber dem analogen Fernsehen hätten erhöhen müssen, hätte sie es nicht eingeführt, es wäre zu teuer gewesen!
Daher das von mir markierte Wort "angeblich" ...
Es ist Panikmache!

Schaue auch einmal auf die Werbe-Links nach dem Text:
1. Ein Kabelanschluss-Anbieter (er will wohl aus der Angst profitieren)
2. Smartphone- Anbieter (macht doch auch Strahlung, oder? Wie passt das?)
3. Jemand, der Dein Haus gegen Elektrosmog schützen will (merkst Du was?)

Bitte lasse Dir keine Angst von außen einreden, was dort steht ist nicht seriös!

Liebe Grüße
Jürgen
« Letzte Änderung: 01. Mai 2011, 16:49:06 von JEM » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 01. Mai 2011, 22:05:05 »

Noch ein Nachtrag mit realen Zahlen:
In Deutschland wurde die Sendeleistung (meist auf 10% der üblichen 100 kW beim analogen Fernsehen) gesenkt. Mittlerweile ist aber an vielen Standorten vor allem die Sendeleistung im UHF-Bereich wieder angehoben worden (50 kW, aber auch 100 kW sind an vielen Standorten wieder üblich).

Also die Realität ist: DVB-T hat höchstens die gleiche Sendeleistung, wie das analoge Fernsehen davor.
Es funktioniert aber auch (in flachen Gegenden) mit einem Zehntel der Sendeleistung oder mit der Hälfte. Aber nie wird die vorige Sendeleistung überschritten.

In Deinem Link wurde aber gesagt, sie wird um das Hundertfache überschritten.
Technisch würde das bedeuten, die bisherigen 100 kW-Sender würden auf 10 000 kW (= 10 MW) Leistung ausgebaut.
Da hätte dann jetzt jeder Sender sein eigenes Kraftwerk in Betrieb ...
Also nicht ängstlich machen lassen, die Strahlenbelastung durch DVB-T hat also gegenüber dem analogen Fernsehen in Wirklichkeit abgenommen.
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« Antworten #11 am: 01. Mai 2011, 22:34:34 »

Also kann ich das jetzt so verstehen, dass ich mich wegen der Antenne neben meinem Laufställchen nicht so verrückt machen soll...

Ich denk halt immer, sie ist noch ein Baby und eben empfindlicher als Erwachsene...

Na, ich versuch mich runterzufahren deswegen...  ;o(

Schaue grad nach strahlungsarmen Telefonen - was wir ändern können wollen wir jetzt ändern.

Hoffe nur, dass es nicht "zu spät" ist...

Ob ein Mensch, der NICHT "angstkrank" ist, sich in genau meiner Situation wohl die gleichen Gedanken machen würde?  Wahrscheinlich nicht so...

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« Antworten #12 am: 01. Mai 2011, 22:42:14 »

Es ist ja wirklich so - dadurch, dass man Elektrosmog und Strahlung eben NICHT sehen kann, kommen sie einem wie ein unheimliches Gespenst vor...

Nach dem Motto "ein Feind, den man nicht sehen kann"

Aber Deine Zeilen haben mich ein wenig ruhiger gemacht, Danke Dir nochmal...  ;o)
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« Antworten #13 am: 01. Mai 2011, 23:21:41 »

Die Antenne hat gar nichts geschadet!
Vergiss das bitte ganz schnell ...

Die Strahlung kommt vom Sender, nicht von der Empfangsantenne bei Deinem Fernseher.

Und diese Strahlung ist immer noch geringer als sie beim Analog-Fernsehen war.

Ja, man kann die elektromagnetische Strahlung nicht sehen, aber sie lässt sich messen.

Auch andere Mütter machen sich darüber Gedanken, das ist doch ganz normal.
Und sie treffen Massnahmen, das Vermeidbare auszuschalten, so wie Du es auch machst.
Sage Dir einfach: Ich mache alles was nur geht!

Zeige Deiner Kleinen ihre Mutter!
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« Antworten #14 am: 02. Mai 2011, 20:17:53 »

Und die Strahlung von dem Verstärker, der an den Strom angeschlossen ist?

Das die Antenne an sich nicht strahlt, beruhigt mich schonmal ungemein!

Ich versuch mir zu sagen, dass alles gut ist und gut bleibt...  ;o)

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« Antworten #15 am: 02. Mai 2011, 20:19:55 »

Im übrigen hat mir meine neue Therapeutin heute wesentlich besser gefallen als beim letzten Mal.

Sie ist halt anders als die alte - die war superlieb und total herzlich.

Meine jetzige scheint eher der kühle Typ zu sein.

Aber es ist halt jeder anders und ich hoffe, dass meine neue Thera mir jetzt so gut weiterhilft wie es die alte damals oft getan hat...
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« Antworten #16 am: 02. Mai 2011, 21:48:38 »

Der Verstärker ist durch sein Gehäuse abgeschirmt, da kommt nichts nach außen!

Hast Du Deiner neuen Thera Deinen Fragebogen gegeben?
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« Antworten #17 am: 04. Mai 2011, 21:24:13 »

Den hab ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht angeschaut, muss ich mal machen.

Morgen hab ich erstmal nen Termin bei meinem Hausarzt.
Will ihn auf mögliche Medikamente ansprechen, die ich mal im Notfall nehmen könnte - was ich ja eigentlich nicth will.

Und auf ne evtl. Mutter / Kind - Kur...
Denke, das tät mir gut...
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« Antworten #18 am: 04. Mai 2011, 23:19:59 »

Der Fragebogen ist also erst mal nur für Dich. Bitte beantworte die Fragen - für Dich.

Der Hausarzt kann Dir chemische Notfallmittel geben, von Tavor bis Atosil, sie wirken meist zuverlässig. Aber sie machen abhängig, das unterscheidet sie von den Antidepressiva.

Ich denke, dass eine REHA-Massnahme Dir auf jeden Fall nützen wird - und auch Deiner Kleinen!
« Letzte Änderung: 04. Mai 2011, 23:21:07 von JEM » Gespeichert

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