hi zusammen!
Ich bin neu hier, hab schon ein paar eurer Einträge gelesen und möchte meine Geschichte auch aufschreiben, viell. finden sich ein paar parallelen oder irgendwelche Hilfestellungen, weil ich so nicht weiter leben will.
Das erste Mal als ich Angst vor dem Sterben hatte war ich ca. 10 jahre alt, ich bin in der Nacht immer weinend im Bett gelegen, da ich solche Angst davor hatte. Irgendwann ist es vergangen, weiß nicht mehr wie oder warum. Ich habe halt danach eine Essstörung entwickelt, habe mich selbst verletzt und war ziemlich viel unterwegs - mit vielen Männern.
Dann hab ich meinen freund kennengelernt, hab mit dem ritzen aufgehört - bin schwanger geworden und nach der Schwangerschaft kam die Essstörung wieder. Meine Tochter ist jetzt 7 Jahre alt und ich kann sagen, dass ich meine Essstörung schon sehr gut im Griff habe.
Ich hatte manchmal Zeiten wo ich vermehrt an den Tod gedacht habe und dies mir große Angst machte aber diesen Gedanken konnte ich immer wieder verdrängen.
Im Jänner hatte ich dann einen Pneumothorax, war 2 Wochen im Krankenhaus und eine Woche nach meiner Entlassung saß ich in einem kaffeehaus und plötzlich wurde mir ganz komisch, ich bekam nicht genug Luft alles wurde so unrealistisch und ich bekam große Angst zu sterben. Seitdem ist die Angst allgegenwärtig. Ich habe Angst zu sterben. Oft denke ich bestimmte Tage nicht mehr zu erleben - wie z.B. den Geburtstag meines freundes, den ersten September etc., ich habe auch oft Angst einfach so Tod umzufallen, ohne Grund, viell. weil mein Körper aufgibt oder so... Die Welt erscheint mir so unrealistisch, alles so unecht - ich hasse das, ich will das einfach nicht mehr, ich kann mein Leben nicht mehr leben.... Anfangs war ich oft beim Arzt, habe mich untersuchen lassen aber es ist - bei den oberflächlichen Untersuchungen-alles in ordnung. Am meisten macht mich diese Derealisation zu schaffen...was mir aufgefallen ist, dass es leichter geht, wenn die Sonne scheint...
Ich nehme auch Antidepressiva, aber ich denke die helfen nicht wirklich und ich will auch ehrlich gesagt keine Tabletten mehr nehmen, ich will Leben und wenn ich mir das auch noch so oft sage und denke, das ist gar nicht so leicht...überhaupt weil diese Derealisation nicht weggehen will

kennt das irgendwer, irgendwie so ähnlich oda so??
Lg