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Autor Thema: Emetophobie  (Gelesen 621 mal)
Bilbao
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Beiträge: 1


« am: 02. September 2011, 18:33:42 »

Hallo,

ich leide seit drei Jahren an starker Ementophobie, ständig sind diese gedanken da.

Es begann damals mit einer Lebensmittelvergiftung, aufgrund von einer Ananas die zuviel Spritzmittel hatte. Wir waren bei jemandem auf Besuch, danach musste ich noch zu meiner Grosmutter gehen, die mich versuchte Zwangs zu füttern. DAS WAR DIE SCHLIMMSTE NACH MEINES LEBENS!!!

Seither bin ich ständig panisch. Esse auswärts nicht, habe den ganzen Tag diese panik davor, ganz typisch Emetophobie halt.
Oft gehe ich aus der Schule nach Hause aus Angst davor. Ist jemand sonst krank bekomme ich panik. EInfach immer, ich kann mich jetzt seit 3 Jahren an keinen Momment an dem ich nicht daran denken musste erinnern. Wirklich keinen.

Es geht einfach nicht mehr. Heute hatten 2 in der Schule eine schnell verluafende Darmgrippe, da bin ich einfach nach hause gelaufen und habe ein Päckchen Motilium genommen, aber rege mich trotzdem weiterhin auf.

Ich habe auch Panik dass ich später meinen  Traumberuf nicht ausführen kann deswegen, denn es ist ein Beruf der sehr viel Nervenstärke und Ruhe verlangt, bei dem man eine ganze NAchtschicht durchalten können muss. Auch habe ich Angst, dass ich später mal wegen dieser Angst keine Kinder haben werde, sogar nicht mal heiraten werde...

Was kann ich dagegentun? Ich halte es so einfach nicht mehr aus...
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Rubina22
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Beiträge: 81


« Antworten #1 am: 24. Oktober 2011, 08:08:52 »

Hallo guten Morgen.

Ich weiß zwar nicht was Emetophophie heißt aber so wie du es schilderst schränkt es dich ziemlich in deinem Leben ein. Wie die meisten Phobien. Hast du Angst vor Bakterien oder dich mit Essen zu "vergiften"? Was ist das genau? wovor hast du Angst?

Ich hatte auch eine  Angsterkrankung und fürchtete mich vor einem Herzinfarkt, ging 10 Mal am Tag Blutdruckmessen und hatten pausenlos den Daumen auf meinem Puls um gleich zu bemerken wenn der Puls sich beschleunigt um dann Hilfe zu suchen. Es war grausam, ich steigerte mich so in diese Panik hinein, dass ich nicht mehr außer Haus gehen konnte. Diese Krankheit bekam ich dann mit Antidepressiva in den Griff und mit Benzos, als Notfallmedikament.

Ein Jahr später war ich dann wirklich todkrank und merkte dass sich wirklich todkrank sein und eine Panikattacke (wo man ja auch glaubt zu sterben) ein großer Unterschied sind.

Was diese Panikattacken schlussendlich aufgelöst hat, weiß ich nicht. Denn ich habe keine Therapie gemacht. Ich weiß nur dass Verhaltenstherapie gegen Phobien sehr gut anspricht.

Gibts einen Schularzt oder Arzt deines Vertrauen mit dem du das alles besprechen kannst? Besser du beginnst jetzt in jungen Jahren mit einer  Therapie als du schleppst das bis zum Sankt Nimmerleinstag mit dir rum, es zerstört dir nur deine Lebensqualität!!!

Viel Erfolg Rubi
Gespeichert

man sieht nur mit dem herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar
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