Frozenheart
Beginner

Beiträge: 3
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« Antworten #2 am: 20. September 2011, 11:29:36 » |
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Hallo Sebastian
Danke, für Deine Antwort und Deine Sichtweise. Ich lese auch schon was länger bei Dir mit und kenne das alles schon recht gut. Angefangen hat das alles bei mir als ich 17 war.
Ich soll mir überlegen womit ich mich beschäftigen würde, wenn ich die Ängste nicht hätte?
Ich wäre arbeiten, wie jeder andere auch, würde Party machen, hätte es auf die Reihe bekommen bei der Kommunion meiner Tochter dabei zu sein, wäre auf dem 50. meiner Mum gewesen auf dem 80. meiner Oma, hätte Spaß am leben...
Ich habe keinen Vorteil durch diese scheiß Ängste...nur Nachteile. Und es ist widerlich wenn man alles versucht aber die Angst einen manchmal so übermannt, dass man das Gefühl hat, nie mehr das tun zu können, was man möchte.
Recherche im Internet brauch ich keine tätigen. Ich bin gelernte PKA und gelernte Arzthelferin. Leider kenne ich mich mit der Thematik Krankheit sehr gut aus. Und dann kommen noch die dazu, die im unmittelbaren Umfeld vorkommen... Nicht so einfach, das alles zu übersehen.
Bei mir ist es wohl so, dass das vermehrt daher kommt. Ich bin jetzt 33 Jahre alt...also hab ich den Mist seit 16 Jahren. Mal mehr und mal weniger. Und ich habe feststellen müssen, dass es bei mir echt so ist, dass ich eine PA bekomme, wenn ich mal wieder Angst vor Thrombose, Embolie, Herzinfarkt etc habe. Klar bekomme ich auch mal eine, wenn ich überfordert bin und das bin ich seit meinem Zusammenbruch vor 2 Jahren recht schnell. Aber die PA ist dann anders und geht vorbei - schneller als die wenn ich das Gefühl habe, krank zu sein.
Trotzdem finde ich, dass es für Hypochonder einfach zu wenig Selbsthilfe gibt.
Lieben Gruß Yvonne
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