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Autor Thema: Freitag war der point of no return erreicht *vorsicht trigger*  (Gelesen 2617 mal)
Rubina22
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« am: 21. September 2011, 10:47:26 »

Hallo liebe Forumsleser, bevor ihr weiterlest bitte ich euch daran zu denken dass das was ich jetzt von der Seele schreibe, schiach ist und triggern kann. Also bitte Leute die depressiv und suizidgefährdet sind, bitte passt auf euch auf, der Text ist sicher anstrengend und nicht das richtige für euch.


Freitag: ich stehe auf, drei Tage vorher war ich das erste Mal nach einer 13 tägigen "Dunkelhaft" die ich mir selbst auferlegt hatte (nicht rausgehen, tagsüber schlafen, nix essen) wieder hinaus gegangen; ich musste wieder was essen. Ich ging in den Supermarkt, und eine Aggression überfiel mich, die ganze Leute, die Musik, das Licht, ich dachte an meinen Dolch daheim und hatte Lust jemanden - vorallem den der mich so verletzt hatte - zu killen.

Ich rief den Arzt (das war Mittwoch), er kam zu mir, gab mir eine Einweisung für die psychiatr. Abteilung. Ich ging nicht hin. Ich hatte kein Vertrauen, weder in den Arzt noch in die Psychiatrie .

Also jetzt zum Freitag: ich stehe auf, der Tag liegt dunkel und bedrohlich vor mir. Der Gedanken unter die U-Bahn zu gehen hüpft mich an,umarmt mich und zwingt mich rosarote Sachen anzuziehen. (das Emblem der U Bahn ist rosa) . Ich schreibe Abschiedsbriefe, schnell, nicht viel, und rufe meine Tante an, sage ich will nicht dass meine Mutter zum Begräbnis kommt, auch nicht der Rest von meinem Verwandten, schreibe an meine Söhne ein paar Sätze, dann hör ich auch schon die Sirene. Ich beziehe es auf mich und renne so schnell wie möglich aus der Wohnung. Richtung U-Bahn. Die Katzen sind mir egal, es ist alles egal, ich hab alles losgelassen. Nur schnell zur U-Bahn, ich verstecke mich hinter Müllkontainern weil Polizei in die Straße fährt.

Endlich bei der U Bahn. Ich sitze auf der Bank, sehe die einfahrende UBahn. Mein Sohn ruft an, ich heule, heule, heule. Er redet auf mich ein, hält mich am Handy. Ich sehe eine U-Bahn nach der anderen ein und wieder wegfahren.

Die Passanten gucken, eine Frau will mich umarmen, jetzt spring ich. Und die U-Bahn bleibt stehen in dem Moment in dem ich springe eine Durchsage "wegen eines Suiz........längere Wartezeiten...." bin ich jetzt schon drüben oder?? ich renne weg, panisch vor Angst. Ich bin noch am Leben. Plötzlich hab ich Angst vor mir selber, vor dem Tod, und renne zu meinem Arzt. Seine Frau kommt zufällig vorbei als ich bei ihm läute, sie fährt mit mir auf die Psychiatrie. 

Ärzte die mich nicht ernst nehmen, Ärzte die Schnösel sind und ein Turnusarzt der auf mich losgelassen wird, der nach telefon. Rücksprache mit dem OA, der mich nicht mal sieht, Seroquel geben soll. WAs ich ablehne. Ein Ruck und ich bin wieder die Einzelkämpferin ...und es geht auf( die paradoxe Rechnung) sie entlassen mich nach Hause.

Entweder ich nehme die Medikamente die sie für mich vorgesehen haben oder ich kann nicht bleiben. Ich bin froh gerade noch davon gekommen zu sein.

Nun warte ich auf einen Therapieplatz, irgendwo, in einer psychosomatischen Klinik, bin alleine, und versuche am Leben zu bleiben. Nur am Leben zu bleiben. Warum??

Weil ich noch Dinge zu tun habe, hier und in diesem Leben.  Hä

Welche Schritte sollte ich unternehmen um wieder zu Kräften zu kommen??

Ich fühle mich leer, komplett ausgebrannt, aber ich lebe. Welch ein Wunder.

Mit der UBahn kann ich immer noch nicht fahren und die Farben die ich jetzt trage sind nicht mehr rosa. Sondern schwarz.

Namaste Rubina
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« Antworten #1 am: 21. September 2011, 18:30:00 »

Meine liebe Rubina22,

da hast Du einen so schweren, zertstörenden Tag hinter Dich gebracht. Mit der festen Absicht, ES zu tun. Ich kann DIr alles nachfühlen, auch ich war schon in dieser Situation.
Du hast Dich an eine Grenze gebracht, an der nur noch der Schwung des Drahtseils über Leben und Tod entscheidet.
Danach, nachdem Dein Kopfkino ein wenig runtergefahren ist, hast Du festgestellt, dass Du lebst.

Es ist wahr, dass man hier solche Episoden möglichst nicht hineinstellen sollte, aber ich kann Deine Beweggründe und den schmerzlichen seelischen Drang gut verstehen.

Einen großen Schritt hast Du schon getan: Du wartest auf einen Therapieplatz. Zu erwägen wäre auch ein Besuch bei einem Psychiater/Psychotherapeuten. Eine suizidale Absicht ist schon schwer zu tragen und Du solltest so schnell wie möglich - abgesehen von den Soft Skills bezüglich der sozialen Kompetenz -  ein paar Skills (http://www.skillsshop.ch/was_sind_skills.html) für Dich herausfinden, die die über die Wartezeit hinweghelfen.
Hier kannst Du lesen, was das bedeutet.
Wenn Du Fragen hast: Stelle sie! Wir werden uns bemühen, Dir Antworten zu geben.
Ja, Du lebst. Ein WUNDER! Dein Schutzengel hat Dich angetippt. Gib ihm eine Chance...

Lass uns bitte weiter wissen, wie es Dir geht!
Tout le bon , ma chèr
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« Antworten #2 am: 21. September 2011, 18:31:12 »

Hallo Rubina,

Du meinst was Du berichtest ist schiach.
Du berichtest hier von Deinem Leben.
Das wirkliche Leben ist immer schiach, wenn es nicht irgendwann eingeschlafen ist. Das Leben geht nicht nicht schön geradeaus, es gibt immer ein Zickzack, es gibt Schleifen.

Hast Du Deine Söhne auch schon mal am Handy gehalten?
Warum sollen auch sie unter dem Menschen leiden, der Dich so verletzt hat?
Warum sollst Du auch jetzt noch unter ihm leiden?

Alle von uns haben noch Ideen, für sich selbst und für andere.
Das ist nicht nur ein "am Leben bleiben", sondern es ist Leben.
Dein Leben, es macht Dich aus, so wie es auch mich ausmacht.

Ein Therapieplatz kann Dir sicher weiter helfen, Du wirst ihn kritisch für Dich verfolgen.

Ich umarme Dich und sende Dir Kraft!

Jürgen

« Letzte Änderung: 21. September 2011, 18:32:35 von JEM » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 21. September 2011, 18:35:50 »

Hmmm... was bedeutet "schiach"? Ist das jiddisch?
Ups, sorry, habe gerade gelesen, es ist Dialekt aus Bayern oder Österreich...verzeih mir!
« Letzte Änderung: 21. September 2011, 18:45:22 von PetitPrince » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 21. September 2011, 18:43:23 »

Schiach = schief, daneben, anders

österreichisch
bayrisch
süddeutsch
« Letzte Änderung: 21. September 2011, 19:17:33 von JEM » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 21. September 2011, 19:36:06 »

Merci JEM,
weiß ich jetzt auch (peinlich sei).
Danke!

PP
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« Antworten #6 am: 21. September 2011, 19:42:37 »

Es fehlte noch = häßlich ...

Passt auf Euch auf!

Liebe Grüße
Jürgen

« Letzte Änderung: 21. September 2011, 19:44:30 von JEM » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 22. September 2011, 09:42:08 »

Hallo
höre gerade von "meiner Band" den Söhnen Mannheims das Lied "ich geh mit dir...."; und ich erinnere mich wie plötzlich so viele Leute da waren, die nur eines wollten mich auf den "geraden Weg" zu bringen. Plötzlich so viele, muss man/frau wirklich soweit kommen, dass jemand mit dir geht??

Ich bin so traurig, müde, .........ich geh mit dir wenn es sein muss..............singt der Xavier .......unsere Welt ist kalt und seelenlos; ich wollte diesen Anteil nie kennen lernen, hab michgeweigert, aber es hat sich etwas verändert, ganz tief. Ich vertraue niemanden mehr, mag auch niemandem mehr helfen, kann nicht mehr.

Die  Erfahrung als Mensch gebraucht, missbraucht worden zu sein von jemandem der schon längst innerlich gestorben ist, ein hässlicher Charakter in Gutmenschtraincoat, und Scientologiemanier, einem das Gehirn zu waschen (nein ich bin nicht psychotisch..es gibt solche Menschen..und mein innerstes sagte mir beim ersten Anblick dieser Person "Attention please" "Abstand halten" )

Ich geh mit dir wenn es sein muss!! ich reich dir die Hand! wenn ich sehe dass deine Augen sich verfinstern, dein Gesicht so müde wird, deine Kraft versiegt und auch wenn ich dich nicht mehr für mich "verwenden will und möchte" so geh ich doch mit dir, weil du mich berührt hast ....


Jeder Tag hat 24 Stunden, jede Stunde 60 Minuten und jede Minute besteht aus so vielen Momenten und jeder einzelne Moment ist ein Moment den es zu ertragen und zu überleben gilt.

Für wen auch immer, für die MenschIn die ich einmal war, oder die Frau die ich erst kennen lernen werde..

Und die Blume der Neugier öffnet sich ein bisschen, und ich zwinge mich , mich darauf zu freuen und den Baum vor meinem Fenster, der sich langsam im Wind wiegt als ein Zuwinken zu erkennen, ein zunicken, Bruder Baum, ich gehe zu dir, um dich zu umarmen und dir zu danken

Alles Liebe Rubina
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« Antworten #8 am: 22. September 2011, 16:44:13 »

liebe Rubina,

ich liebe auch die söhne mannheims bzw. Xavier Naidoo.

was mich so traurig macht, dass du niemanden mehr vertrauen kannst.
(aber ich kann es verstehen.)

es gibt aber menschen die es mit einem gut meinen, es gibt sie noch, glaube mir.

bitte tue dir was gutes.
habe dich selber lieb.

schöpfe wieder kraft in dir.

liebe grüße
von gitty
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« Antworten #9 am: 22. September 2011, 22:33:03 »

Hallo Rubina,

Dostojweski schreibt in seinem Buch Der Idiot:
"Dann war es ihm plötzlich, als täte sich etwas vor ihm auf: Unbeschreibliches, nie dagewesenes Licht erstrahlte in seinem Inneren und erhellte seine Seele. Das dauerte im ganzen vielleicht nur eine halbe Stunde, doch dann entsann er sich später noch deutlich und bewusst des Anfangs, des ersten Tones jenes entsetzlichen Schreis, der sich plötzlich ganz von selbst seiner Brust entrang und den er mit keiner Gewalt aufzuhalten, zu unterdrücken oder abzubrechen vermocht hätte. Dann schwand ihm momentan das Bewusstsein, und tiefe Finternis traf ein."

Warum möchtest Du das nicht Deinen Kindern sagen?
Warum sagst Du es ihnen nicht, dass sie wählen können, dass sie Liebende werden können und nicht zu den Verlierern gehören müssen?
Wenn wir uns umschauen, sehen wir, dass es schrecklich viele Verlierer gibt. Man hat uns gegen das Leben abgeschirmt. Man hat uns nicht erlaubt zu sehen, wie das Leben wirklich ist - als sei das Leben nur ich und als müßten wir uns davor fürchten.
Wir sollten unseren Kindern das Leben nicht vorenthalten. Wir warten, bis sie erwachsen geworden sind, um ihnen etwas über das Sterben zu sagen. Wir wiegen sie in den Glauben, das Leben sei ein Rosengarten.
Aber wie enttäuscht sind sie, wenn sie feststellen, dass es nicht so ist.
Wir lassen unsere Kinder im Glauben, wir seien vollommen. Wie niederschmetternd ist es für sie, wenn ihnen das Gegenteil bewusst wird...
Um unsere Kinder mit dem Leben vertraut machen zu können, müssen wir wieder lernen mit ihnen zu sprechen.

Ich wünsche Dir ruhige Gedanken
Jürgen

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« Antworten #10 am: 23. September 2011, 10:26:40 »

LIeber Jürgen

ich weiß jetzt nicht was du meinst, Dostojewski ist einer meiner Lieblingsautoren und ich denke dieser Satz stammt aus "Schuld und Sühne" oder?
Ergo hatte Raskolnikow dieses Gefühl nach dem Erschlagen dieser alten Wucherin gehabt...bevor er in das Delirium gefallen war, diesen langen alptraumhaften Schlaf..

Meine Kinder sind keine Verlierer, sie sind erwachsene Menschen, die viel klüger und bewusster mit ihren GEfühlen und ihrem Leben umgehen können. MIr weit überlegen und wir stehen immer im Gespräch, jeden Tag.

Wieso glaubst du das Gegenteil davon?? Hat dich mein Text ermutigt in dieser Weise zu denken?

Was du schreibst trifft auf Familien zu die nach außen "Heile Welt" spielen und innen drinnen broddelt es und unter dem Teppich hat sich schon so viel unausgesprochenes gesammelt dass man kaum mehr drauf stehen kann.

Bei uns war das nicht so, ich war immer ein Mensch mit all seinen Schwächen und all seinen Fehlern und all seinen guten und lustigen und verständnisvollen Seiten. D.h. wir stritten, lachten, weinten miteinander. Auch jetzt...auch jetzt...denn wenn das stirbt, und am Freitag vor einer Woche schien es mir gestorben zu sein, da ich mich wirklich als abgeschirmt erlebte, dann ist etwas tot, das ein Therapeut mal Löwinnenherz genannt hat, das Herz einer Löwin für ihre Jungen,


für was dann noch kämpfen. Huch


Du wirst jetzt sagen "für dich". Ich war mir immer zu wenig. Der Arzt der Mittwoch da war, vor einer Woche sagt e"das wichtigste sind Sie". Nein, ich will nicht.

Alles LIebe Jürgen

Rubina
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« Antworten #11 am: 23. September 2011, 10:39:29 »

Sorry Jürgen, las gerade dass es aus dem "Idioten" war, hab ich überlesen.

Und Gitty: wenn du mal auf ein Konzert gehen möchtest zu den Söhnen dann schreib mich an, kann dir kostenlos Karten besorgen.

Du Gitty, die Menschen kommen wohl wieder wenns einem gut geht, wenn frau gut drauf ist, schön aussieht, strahlt, alles im Griff hat, etc. Wenn du ganz unten bist, ....ich weiß nicht...ich war komplett alleine. Ich hab aber auch wirklich ein Problem mich anzuvertrauen, ich trau den Profis oder sogenannten Profis nicht, ich will meine FreundInnen nicht belasten, und ich kann in kürzester Zeit wieder "stark scheinen". Also der Fluch der Starken, es ist heute eine Woche her, dass dieser SV war, und ich hab mich selber entzogen (von einem Medikament von dem ich lange Zeit abhängig war...ich glaubs fast selber nicht!! aber bin komplett unten mit der Dosierung, trotz dem Trauma) bin deshalb auch schon wach, und es "scheint so" als bräuchte ich niemanden. Ich will das auch so gerne glauben,

aber dieses niemanden brauchen führt einen früher oder später in den Wahnsinn.

Du glaubst du kannst das, zeigst niemandem deine Schwäche und wenn dann nur genau jenen Menschen die dich sowieso nur stehen lassen, wenn sie sehen du bist nicht mehr zu "gebrauchen".

Und ich bin diesem Muster auf der Spur warum das so ist. und habe schön langsam eine Ahnung.


Danke Gitty für deinen Zuspruch und danke Jürgen fürdie guten Gedanken

Rubina
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« Antworten #12 am: 23. September 2011, 17:25:49 »

Liebe Rubina,

das Zitat kam mir nur so in den Sinn ...

In keiner Form habe ich dabei gedacht, dass Deine Kinder Verlierer sind.
Denn ich kenne weder Dich, noch Deine Kinder, auch wenn ich Deine Texte gelesen habe.
Zu behaupten, ich kann Euch danach beurteilen, wäre vermessen.
Ich "fühle" aus Deinen Texten, dass Du immer authentisch warst.
Ich habe mit meinem Text nur einen Impuls an Dich senden wollen, an dem Du Dich "reiben" kannst.

Für was soll der Mensch kämpfen?
Für sich!
Denn nur wer sich selber lieben kann, der kann auch andere lieben.
Warum sollte wir uns dafür zu wenig sein?

Liebe Grüße
Jürgen
« Letzte Änderung: 23. September 2011, 18:00:23 von JEM » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 24. September 2011, 11:20:42 »

Hallo Jürgen

weil du geschrieben hast ich soll das Zitat aus dem "Idiot" von Dostjewski meinen Kindern vorlesen damit sie wählen können ob sie Liebende werden oder Verlierer.

deshalb hab ich das angenommen dass du meintest...aber wie kommst du überhaupt von mir auf meine Kinder??

ja und bei dem Wort "Verlierer" stößt mir auch bitter auf, denn was ist bitte ein Verlierer?Huch jemand der auf der Straße sitzt, sich mit Alkohol betäubt und nach Urin riecht?? dieses Bild eines Verlierers hab ich jetzt vor Augen. Und dennoch hat nicht dieser Mensch auch noch andere Eigenschaften? hatte er nicht mal vielleicht sogar alles gehabt, alles wovon ein Mensch träumen kann? und kann er das nicht auch wieder erlangen, mit viel viel Kraft und Energie zwar, aber ist es nicht doch möglich....wieder ein Winner oder wie du so schön sagst ein Liebender zu werden.

Heute wird so schnell mit dem Wort "Loser" rumgehaut, oder "Freak" ...mich kotzt das an, einer mit Ecken und Kanten ist ein freak einer der die angestrebte Führungsposition nicht bekommen hat ist der "Loser".

"Du Loser" nennen Mädels Burschen ...oder "du Schwuchtel" oder du "Spasti"...ne derbe Sprache, die pubertierenden Zweck für ihre unausgesprochenen Ängste und Unsicherheiten sind aber sonst...


aus Soaps kenn ich auch den Ausspruch "DUUUUUUUU hast mein Leben ruiniert"  Grinsend Grinsend ich find das immer so witzig, weil das Leben ist in diesen Soaps dann wegen jedem Schaß gleich mal ruiniert, und wenn einer nur den Wellensittich aus dem Käfig in die Freiheit entlassen hat "d uhast mein Leben ruiniert weil du Fippsie aus dem KÄfig entlassen hast...... Clown

Schönes Wochenende Jürgen
und a llen a nderen 
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« Antworten #14 am: 24. September 2011, 16:49:14 »

Hallo Rubina,

ich kam auf Deine Kinder, weil Du sie selbst erwähnt hast.
Ich hatte nur den Gedanken daran, dass Du ihnen von Dir erzählen kannst.
Dass sie Dich verstehen, dass sie Dich nicht irgendwann wieder am Handy halten müssen.

Mein "Verlierer" ist kein "Loser" und er sitzt nicht am Straßenrand. Sondern er sitzt im Straßencafé und übersieht die von Dir genannten "Loser". Er hat keine Ecken und Kanten, er hat keine Persönlichkeit, er verschafft sich Eindruck für eine kurze Zeit und dann macht es "puff". Er ist dann verschwunden und keiner vermisst ihn.
Ich würde mir nie erlauben, dies Deinen Kindern zuzuordnen, da hast Du mich falsch interpretiert.
Über Soaps (oder Reality-Shows) möchte ich nur sagen, dass die Skripts nach Publikumsgeschmack geschrieben werden, es werden Schauspieler engagiert,  die das dann entsprechend darstellen. Also alles fake ...

Auch Dir und Deiner Familie ein schönes Wochenende
wünscht
Jürgen
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« Antworten #15 am: 27. September 2011, 20:32:19 »

Hallo Jürgen

ja das hoffe ich auch, nein das weiß ich dass mich mein Sohn nicht mehr am Handy halten und um mein Leben reden muss, das tu ich ihm nimmer an!!! Nie mehr!!

es macht "puff" und er verschwindet dein Verlierer nachdem er kurz und NICHT intensiv sondern wie betäubt durch die Welt gewandert ist?? das Gegenteil von ACHTSAM??

und dennoch ohne Persönlichkeit ist niemand von uns, nur ist vielen von uns die Persönlichkeit beschnitten worden, wegerzogen, weg geschrien, geschimpft, geschlagen oder abtrainiert worden. Deshalb boomen jetzt ja auch so die "Reise zu dir selbst" Methoden..Channeling oder was und wie auch immer es genannt wird.

Eine Reise zu dir selbst, lerne dich kennen. Auch ich biete/bot das an, zwei Stunden Ruhe und absichtsloses Berühren, Geschaukeltwerden, Gewiegtwerden, Hände auf deinem Herzen, Hände auf deinen Händen...und dann schau in das Gesicht dieses "Verlierers" und du siehst die Wandlung die von seinem Herzen ausgeht/ging.

Ohne Liebe werden wir alle zu Zombies. Und Jürgen du hast Recht wenn du schreibst dass man sich das aussuchen kann ob man zum Verlierer oder Liebenden wird. Sich das bewusst zu  machen ist eine ganz ganz grooooooooße Sache.

Danke für diese Anregung, heute kann ich sie annehmen

Namaste Rubina


PS: schiach ist österreichisch und heißt "hässlich"
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« Antworten #16 am: 27. September 2011, 22:29:38 »

Hallo Rubina,

wenn Du es fühlst, dass Dein Sohn Dich nicht noch einmal am Handy halten muss, dann ist das gut.
Gut für Dich und auch für ihn.
Ich wünsche Dir von Herzen dieses Gefühl, für heute, für immer, bitte halte es fest.

Achtsam? Persönlichkeit?
Schnelles Laufen nimmt uns beides.
Wenn ich erst zu mir selbst reisen muss, dann war ich also immer weit weg von mir.
Was erschreckt mich dann: Die Reise oder noch mehr die Ankunft?
Kann ich Liebe lernen durch das Berühren Beliebiger?
Ich denke, ich muss erst einmal bereit sein mich selbst zu lieben!
Klingt einfach, aber es ist nicht so einfach, wie es klingt.
Die Akzeptanz von Nähe ist dann noch einmal eine höhere Stufe ...

Und: Die großen Sachen werden uns erst hinterher bewussst ...

Namaste Jürgen

P.S.: Schiach hatte ich schon oben "übersetzt" (und ich weiß auch was "Schaß" heißt  Zwinkernd )
(Mein verstorbener Schwiegervater war aus Wien)
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« Antworten #17 am: 29. September 2011, 17:42:03 »

Das alles ist mir zu hoch. Ich weiß durchaus, was "Namaste" bedeutet. Aber über Liebe kann ich nicht reden, denn es gibt sie nicht. Auch ich wünschte mir, ohne Angst gewiegt und berührt zu werden. Große Sache?
Ich weiß nicht... Mehr dAS Hamsterradsymptom...
Es ist nicht schlimm, ich gehe jetzt eh.
Wünsche Euch noch frohe Zeiten.

Namaste und Shalom

Sister Moonshine
« Letzte Änderung: 29. September 2011, 17:44:06 von Sister Moonshine » Gespeichert

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« Antworten #18 am: 10. Oktober 2011, 02:26:22 »

Hallo Sister

wo bist du denn?? Weil du schreibst ich geh jetzt eh............Huch

Ich hoffe du gehst irgendwohin wo es dir gut geht!!!

Namaste heißt "ich grüße das göttliche in dir" und wird in Indien zum Gruß verwendet indem man die Hände faltet vor der Brust und sich vor dem gegenüber verneigt.

Bei meinen tantrischen Massagen mach ich das vor der Behandlung. Der Empfänger und ich verbeugen und voreinander und sprechen das Wort "Namaste" (kommt aus dem sanskrit, der heiligen indischen Sprache, sehr alte Sprache!!) bis sichunsere Stirnen berühren.

Wenn du mal nach W. kommst, nehm ich dich in den Arm und wiege dich. einverstanden!!!

Shalom Sister

PS: Shalom z.b. ist ja hebräisch und bedeutet fast das gleich wie Namaste. FRIEDE SEI MIT DIR.

ach ja.........Friede sei mit euch allen, und Friede sei mit mir.
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« Antworten #19 am: 10. Oktober 2011, 16:43:56 »

Shalom Rubina ;-)

nein, musste leider nur das behandelnde Krankenhaus wechseln. Und hie ist es sch*** weil geschlossen. Und man kann kaum schreiben, weil alles geklaut wird. Daher nur schnell: Danke nochmal für die Erklärung!
Und so lieben Dank für Dein Angebot. Ich kenne jemanden, der mich wiegen könnte, aber der kann noch nicht ;-)

Liebe Grüße,
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« Antworten #20 am: 10. Oktober 2011, 23:55:48 »

Waaaaaaaaaaaaaaaaas du bist in der Geschlossenen??? So a Frechheit  Platze gleich Du klingst ja eh bis auf das "leckts mich am Arsch"  Augen rollen Augen rollen gaaaaaaaaaaanz normal, völlig normal, wir haben alle nichts aufgefressen  Teuflisch

Also das sind wieder mal die Grenzen des www. du kriegst gar nit mit, dass es jemanden wirklich miserabel geht nur über die Schreibe.

und das alles geklaut wird ist natürlich auch voll daneben. Hast du denn keinen Spind wo du deinen Laptop über Nacht einsperren kannst oder musst du ihn unter der Matratze verstecken?

Der der dich in den Arm nehmen könnte, kann noch nicht. Aber er würde wenn er könnte, ist dir das ein bisschen Trost??

Warum habens dich denn verlegt Sister??

War gestern auf deiner HP!! hat mir gut gefallen, du singst und machst Gigs...

Wäre schön dich mal auf der Bühne oder einfach so singen zu hören.

Umarme und wiege dich im Geiste
Rubi

PS: ärgere dich nicht wegen den schwierigen Gesprächen zwischen JEM und mir, ich muss auch immer voll viel nachdenken und mir brummt die Birne wenn ich es verstehen will, frag einfach was wir meinen dann schreiben wirs nochmal dass du es auch verstehst. OK?? wenns dich denn interessiert  Grinsend
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« Antworten #21 am: 16. Oktober 2011, 17:56:37 »

*lach* ja, bin drin wegen Suizidalität - akuter. Habe versucht , was zu schlucken, was mir nicht gut tut.Zing! War ich mal wieder drin. Und ja: Mein Laptop liegt tatsächlich nachts unter meinem Kopfkissen inklusive Handy und Portemonnaie.
Wenn er wiegen würde: ja, es wäre ein großer Trost.
Hat nichts mit Euren Gesprächen zu tun, kann mich momentan nur sehr schlecht konzentrieren. Ich hasse das...

Alles Liebe!
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« Antworten #22 am: 22. Oktober 2011, 04:48:05 »

Hallo Sister Moonshine,

wie geht es dir jetzt?? Fühlst du dich jetzt schon besser in der Station? Gab es einen Auslöser für das Schlucken der "ungesunden Dinge" ??

Ist ER dein Freund oder ein Arzt, Krankenpfleger...etc.??

Als ich mal "drinnen" war, verliebte ich mich so in einen dort arbeitenden Psychiater, dass ich von einem Tag auf den anderen komplett manisch war. Aus der Depression in die Verliebtheitsmanie...ist aber schon sooooooooooo lange her.  Und damals wäre es auch so schön gewesen von ihm in den Arm genommen zu werden, aber das hätte ich dann sicher als ganz was anderes interpretiert als einen Akt der "Nächstenliebe".

Take care Sister
Rubi
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« Antworten #23 am: 27. Oktober 2011, 17:43:12 »

Hey Rubi,

erstmal ganz lieben Dank der Nachfrage. Ich bin wieder "normal" stationär, GsD.
ER ist ein lieber Freund, den ich leider länger nicht gesehen habe.
Tja, das mit dem "verschiessen" in einen Psychiater hatte ich dortmals auch mal. Ist noch nicht ganz so lange her ;-)
Ja, es gibt einige Auslöser. Will ich aber hier nicht nennen.
Tja, die "Nächstenliebe"...  *kicher*, ja das hättest Du wohl. (Ich auch :-)

Alles Liebe und take care too,
Sister Moonshine
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« Antworten #24 am: 09. November 2011, 11:33:01 »

liebe angstnetzbesucher,
jetzt kommt dann die schwere zeit, ohne viel sonne, ohne wärme.
viel kälte.
aber wir müßen in unserem herzen, die sonne versuchen zu behalten.

viel positive gedanken.
viel uns gutes tun.
gegenseitig wärme geben.

das wünsche ich euch allen

eure gitty
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