Adeline
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Beiträge: 16
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« am: 13. November 2011, 12:13:53 » |
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Hallo, ich bin neu hier und hoffe total auf Antworten! Mein Freund hat Borderline und er macht dauernd Schluss, dann ist er wiederum total verzweifelt und vermisst mich. Es ist die reinste Achterbahnfahrt...! Auch dass ich ihn mehrfach vom Balkon gezogen habe, als er runterspringen wollte macht die Situation nicht besser. Ich habe alles mir mögliche getan um ihm Sicherheit zu geben, es hat nicht geklappt. Nun bin ich auch total am Ende. Ich glaube jetzt hat er endgültig Schluss gemacht. Ich verstehe das alles nicht  .Was mache ich jetzt am besten? Viele Grüße Adeline
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JEM
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« Antworten #1 am: 13. November 2011, 15:47:34 » |
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Hallo Adeline,
erst einmal herzlich willkommen hier im Forum!
Was Du schilderst ist nun einmal typisch für Borderline, also kannst Du nicht wissen, ob er Dich "endgültig" verlassen hat, nachdem es erst vorgestern war (aber ich denke das weißt Du besser als ich ...). Borderline-Verhalten ist meist eine Folge von traumatischen Erfahrungen in der Kindheit (körperlicher oder seelischer Missbrauch), hier liegt der Ansatzpunkt. Ich sende Dir später als PN eine kleine Abhandlung über Borderline (sie ist nicht meine Erfindung, deswegen möchte ich keine Urheberrechte verletzen).
Was machst Du jetzt am besten? Erst einmal aufschreiben, was Dein Freund Dir gegeben hat, was Du jetzt vermisst und so gerne wiederhaben möchtest. Was nur er Dir geben konnte und kein anderer Mann Dir jemals wieder geben kann. Du deutest mit Deinen zitierten Diagnosen an, dass Du schon professionelle Hilfe in Anspruch genommen hast. Dann bleibe da dran, lasse Dir helfen! Ich wünsche Dir Kraft und ruhige Gedanken!
Liebe Grüße Jürgen
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« Letzte Änderung: 13. November 2011, 15:49:05 von JEM »
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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Adeline
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« Antworten #2 am: 13. November 2011, 16:55:04 » |
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Hallo Jürgen,
Vielen lieben Dank!
Nein,ich weiss es grade nicht besser. Habe irgendwie total den Überblick verloren :-(. Die letzten Wochen und Monate war ich praktisch die ganze Zeit außer Atem.
Wir waren einmal bei einer Psychologin, in 3 Wochen ist der nächste Termin, da will er auch hinkommen. Aber Schluss ist trotzdem. Wie soll ich am besten damit umgehen? Die Psychologin hat gesagt, ich hätte sein Verhalten verstärkt. Aber in Berichten über BL hab ich gelesen, dass man bleiben soll, auch und besonders in Krisensituationen??
Freue mich auf den Bericht! Es tut supergut sich austauschen zu können!
Liebe Grüße Adeline
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JEM
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« Antworten #3 am: 13. November 2011, 19:12:51 » |
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Hallo Adeline,
wie sollst Du damit umgehen? Mit was wurde Schluss gemacht? Bleiben in Krisensituationen? Es gibt diese Situation immer wieder, tagtäglich bei Menschen die Missbrauch erfahren haben...
Kannst Du Dich selbst lieben? Das ist die zentrale Frage ...
Liebe Grüße Jürgen
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Adeline
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« Antworten #4 am: 13. November 2011, 21:07:25 » |
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Hallo!
Naja mit der Beziehung wurde Schluss gemacht. Es bestand ja nicht komplett alles aus Krisensituationen. Wir hatten auch sehr schöne Zeiten, auch wenn ich immer ein wenig in Habachtstellung war. Er sagt ich bin / war seine erste Beziehung, für mich habe er es wagen wollen, das rührt mich sehr. Wie meinst Du das genau, ob ich mich selber lieben kann? Weil ich mich so verausgabt habe?
Liebe Grüße Adeline
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JEM
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« Antworten #5 am: 13. November 2011, 22:03:27 » |
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Hallo Adeline,
noch einmal (und jetzt ganz ohne ihn): Kannst Du Dich selbst lieben? Kannst Du Dich annehmen so wie Du bist?
Liebe Grüße Jürgen
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Adeline
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« Antworten #6 am: 15. November 2011, 17:42:47 » |
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Hallo Jürgen,
nee ich glaube im Moment nicht :-/. In dem ganzen Heckmeck habe ich mich irgendwie selbst verloren...
Liebe Grüße Adeline
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JEM
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« Antworten #7 am: 15. November 2011, 19:54:43 » |
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Hallo Adeline,
denke einmal über Dich nach, denn Selbstsucht und Selbstliebe sind nicht identisch, sondern sind in Wirklichkeit Gegensätze.
Sich selbst liebt der Selbstsüchtige nicht etwa zu sehr, sondern zu wenig; tatsächlich hasst er sich selber. So ist er zwangsläufig unglücklich und ängstlich darauf bedacht, dem Leben die Befriedigung zu entreißen, die er nicht aus sich selbst erreichen kann. Scheinbar ist er zu sehr um sich selbst besorgt, aber in Wahrheit versucht er damit auf erfolglose Weise zu bemänteln und zu kompensieren, dass er unfähig ist wirklich für sich selbst zu sorgen. Selbstsüchtige Menschen können niemand lieben, weil sie sich selbst gegenüber zu keiner Liebe fähig sind.
Die Selbstliebe setzt die Annahme der Liebe voraus, die Annahme des "Selbst", denn nur dann kann die Liebe auch nach außen getragen werden.
Ich wünsche Dir gute Gedanken!
Liebe Grüße Jürgen
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« Letzte Änderung: 15. November 2011, 19:57:17 von JEM »
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Adeline
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« Antworten #8 am: 16. November 2011, 06:32:12 » |
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Hallo Jürgen!
Bin verwirrt..... Selbstsüchtig im Sinne von egoistisch? Bin ich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich hatte mich total aufgegeben und aus den Augen verloren, hab meine Warngefühle bei Grenzüberschreitungen ignoriert.
LG Adeline
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JEM
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« Antworten #9 am: 16. November 2011, 13:07:38 » |
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Hallo Adeline,
ich wollte auf keinen Fall unterstellen, dass Du selbstsüchtig bist! Ich wollte nur verdeutlichen, dass Selbstliebe nicht mit Selbstsucht verwechselt werden darf. Selbstliebe ist die Grundlage der Liebe, sie macht uns fähig Liebe weiter zu geben.
Du hast Dich aus den Augen verloren ... Das bedeutet aber doch nicht automatisch, dass Du Dich nicht mehr lieben kannst! Du hast Dir eine Aufgabe gestellt, die von Dir alleine nicht zu bewältigen war, Dein Freund braucht zusätzlich noch professionelle Hilfe. Aber diese Überforderung macht Dich in keiner Weise für Dich selbst weniger liebenswert. Im Gegenteil, Du hast aktiv versucht zu helfen.
Liebe Grüße Jürgen
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Adeline
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« Antworten #10 am: 16. November 2011, 18:55:58 » |
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Hallo Jürgen!
Ach so. Ja, ich habe versucht zu helfen, aber viel zu spät gemerkt, dass ich mich damit total überfordert habe :-(. Ich hätte früher sehen müssen, dass wir Hilfe brauchen. Schlimmer noch, ich habe es erkannt, aber es wieder aus den Augen verloren. Wie konnte mir das nur passieren?
Woran merke ich, dass ich mich selber liebe? Ich weiss auf jeden Fall, dass ich ziemlich den Respekt vor mir verloren habe. Klar, ich habe so viel mitgemacht, weil ich ihm helfen wollte, aber hat es geklappt...? Nein. Die Psychologin meinte, ich bin nicht sein Schutzengel. Aber sie hat auch nicht gesehen, wie verzweifelt er manchmal ist...
VG Adeline
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JEM
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« Antworten #11 am: 16. November 2011, 19:51:00 » |
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Hallo Adeline,
woran merkst Du dass Du selbst liebst? Wenn Du Dich annehmen kannst, so wie Du bist, ohne irgendwelches "Lob" von außen. Wenn Du Deine Ziele verfolgst, nicht die Ziele anderer. Wenn Du ein tiefes Gespür für die Bejahung Deines eigenen Selbst mit allen seinen intellektuellen, emotionalen und sinnlichen Möglichkeiten entwickelst. Das bedeutet eine Freiheit, eine Integration der gesamten Persönlichkeit und das tatsächliche Ausdrücken aller Möglichkeiten eines ganz gewordenen Menschen.
Liebe Grüße Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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Adeline
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« Antworten #12 am: 17. November 2011, 06:36:16 » |
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Guten Morgen,
das ist grade ein bischen zu abstrakt für mich fürchte ich... Ich stecke grade mitten in ziemlichem Kummer und Überlegungen. Ich denke an die schönen Zeiten die mein Ex und ich hatten und verstehe nicht, wie er wiedermal ALLES verteufeln kann. Er fehlt mir und ich schlafe besch...eiden. Aber auf der anderen Seite frage ich mich, warum ich mit meiner Verlustangst mich ausgerechnet auf ihn eingelassen haben. Das ist doch gaga... :-(.
Jetzt ist schon bald wieder Weihnachten, und ich bin allein. Wie weit komm ich da mit Selbstliebe?
Letztes Jahr war es ähnlich. Da hat er dann angefangen mir Geschenke vor die Tür zu legen, nachdem er Schluss gemacht hatte etc. Und Wochen später hat er erzählt er habe sich jeden Abend betrunken. Jetzt meinte er aber, dieses Mal wäre es anders.
Ach Mist, meine Gedanken drehen sich einfach im Kreis!
Ich verstehe ja, was Du meinst, ich muss mich selber schützen und mir selber etwas wert sein. Aber es ist schwierig nicht selbst anzufangen zu glauben man sei so scheisse, wie der BL-Freund oder BL-Ex-Freund es in einer "Schlecht-Phase" massiv vermittelt.
VG Adeline
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Anndra
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« Antworten #13 am: 20. November 2011, 03:04:59 » |
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Hallo Adeline,
Du musst jetzt in erster Linie etwas für Dich tun. Such Dir professionelle Hilfe. Du bist in einer emotionalen Abhängigkeit gefangen, mit der Du weder Deinem Freund noch Dir selbst helfen kannst.
Wenn Dein Freund wirklich Borderliner ist, braucht er dringend therapeutische und fachärztliche Hilfe. Ohne diese wird es kaum besser werden! Schütze Dich! Du gehst kaputt, wenn Du Dich weiter auf dieses Hin und Her einlässt. Du wirst nie dazu in der Lage sein Deinem (Ex) Freund zu helfen...
Ich weiß, es klingt brutal aber meiner Meinung nach solltest DU die Trennung durchziehen und ihn nicht mehr an Dich heran lassen. Vielleicht habt ihr später, wenn er eine Behandlung hat, nochmal eine Chance euch wieder anzunähern...und mit später meine ich nicht in 3 oder 4 Wochen...sondern in 2 oder 3 Jahren!
Ich denke, je eher Du für Dich selbst einen Schlußstrich unter diese Beziehung setzt, desto eher kannst Du anfangen wieder eine "normales" Leben zu führen...
Es tut mir leid, dass ich Dir nichts Tröstliches schreiben kann...aber ich denke, es ist nicht hilfreich sich vor der Wahrheit zu verstecken...
Liebe Grüße und viel Kraft und Mut! Anndra
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Ich bin!Darum werde ich ständig.
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Adeline
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« Antworten #14 am: 20. November 2011, 12:04:47 » |
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Hallo Anndra!
Du hast ja recht. Aber es schwer eineinhalb Jahre Achterbahnfahrt hinter sich lassen, loslassen zu können. Ja, Borderline hat er wirklich, sagt aber die Diagnose sei Quatsch und er will keine Therapie machen... :-(.
Ich dachte wir könnten das schaffen... Ich habe mein ganzes Leben so organisiert, dass ich z.B. nie fest bei Verabredungen etc zugesagt habe, weil ich nie wusste, wie es ihm an diesem Tag geht. Bei der Arbeit habe ich Überstundenabbau und Urlaub kurzfristig genommen, nach Extraabsprache (ohne genauere Sachen zu sagen, aus "Familiären Gründen") oder mich krank gemeldet. Nach durchwachten Nächten, in denen ich ihn vom Balkon gezogen habe etc. bin ich auch schonmal am Computer eingeschlafen, Gott sei Dank ist mein Chef totcool...
Ich habe echt gedacht, wenn er merkt, dass ich da bin, dass ich zu ihm stehe, dass ich ihm Sicherheit gebe, dass dann langsam alles besser wird! Du wirst es Dir denken können....es war nicht so...
Nur, was jetzt??? Alles kreiste um ihn, wie es ihm geht, was ich am besten mache, wo er hinfahren will...und und und... Ich habe mein Hobbie aufgegeben, Freunde vernachlässigt und weiss gar nicht mehr, was mir gut tut... :-(. Bin praktisch grade aus der Autobahn gefallen und fühle mich auch so...
Auf jeden Fall ist es super das hier aufzuschreiben, da wird mir mein Verhalten schon fast sehr peinlich...
LG Adeline
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Adeline
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« Antworten #15 am: 20. November 2011, 12:07:38 » |
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---Achterbahn, nicht Autobahn ...
obwohl auf der Autobahn wollte er mir mal eine ganze Strecke lang ständig aus dem Auto springen, auch nicht lustig....
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Anndra
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« Antworten #16 am: 20. November 2011, 15:27:00 » |
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Hallo Adeline, natürlich ist es schwer, gerade wenn man so viel investiert hat wie Du, alles aufzugeben...aber es ist die einzige Lösung! Ich kann es nur noch einmal wiederholen: Such Dir dringend professionelle Hilfe!Geh zu einer Beratungsstelle für psychisch Kranke. Du hilfst ihm nicht! Du kannst ihm nicht helfen...egal was Du tust... Das Du Dich "aufopferst" ist sehr nobel von Dir aber leider macht es alles nur schlimmer...für Dich, weil Du Dich verlierst und für ihn, weil er eine (aus seiner Sicht) falsche Sicherheit vorgegaukelt bekommt...solange er nicht in sich selbst stabiler wird, hat eine Beziehung wenig Chancen... Lies mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Borderline-Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rungoder hier: http://www.onmeda.de/krankheiten/borderline.htmlSo...und Du musst jetzt was für Dich tun...Deine Stabilität ist auch am Wackeln! Schau mal im Internet...es gibt Angehörigen Foren, die können Dir sicher besser raten...fang an wieder Dein Leben zu leben! Nimm das was Du für ihn eingesetzt hast und setze es jetzt für Dich ein! Kümmere Dich um Deine Seele! Die hat es sehr nötig zur Zeit...und einen Anfang hast Du ja mit Deinen Posts hier schon gemacht!  Lass Dich nicht unterkriegen Anndra
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Ich bin!Darum werde ich ständig.
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Adeline
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« Antworten #17 am: 22. November 2011, 04:17:04 » |
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Hallo Anndra!
Danke. Ich habe einen Termin bei einer Therapeutin, hoffe dass sie mir weiter helfen kann, vor allem endlich für mich selber. Auf die Idee das was ich für ihn eingesetzt habe mal für mich einzusetzen bin ich noch nie gekommen.... Super!!
Gestern Abend habe ich ihn getroffen, bin jetzt schon wieder total am A... Wir hatten einen super Abend und dann auf einmal wieder - zack - zerschiesst er alles. Jetzt sitze ich hier und kann nicht pennen... in zwei Stunden müsste ich wieder aufstehen und zur Arbeit... kann ich wohl vergessen.
Mir war noch nie so klar, dass ich einen Schlussstrich ziehen muss :-((
LG Adeline
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