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JGB
Gast
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« am: 31. Oktober 2004, 09:04:39 » |
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Psychiater mögen das für einen Witz halten und vielleicht auch als ein Verbrechen! Obwohl ich selbst krank bin, versuche ich andere Kranke auf den richtigen Weg zu bringen. Man könnte sagen, ich bereite Kranke auf eine offizielle Behandlung vor. Das soll heißen, ich greife in akkute Fälle ein. Es ist die generelle Frage, darf ich das? In allen Fällen, in denen ich bis jetzt eingegriffen habe, haben sich alle vermeintlich Kranken von Ärzten und auch in Kliniken, freiwillig, offiziell behandeln lassen und das mit großem Erfolg. Ich spiele nur eine Hintergrundrolle, darf ich so handeln als kleiner Mann, oder nicht?
Grüße, Jens
JensGB
29.10.04 01:08Ich hänge hier wirklich an den schwersten Fällen dran!
Harald ist jemand, den die Ärzte 1989 fast aufgegeben hatten, sie wußten nichts anderes mehr, als nur noch Elektroschocks. Ich habe ihn 1989 in der Klinik Bad Driburg kennengelernt, seit dem besteht eine fünfzehnjährige Freundschaft zwischen uns. Harald denkt gar nicht mehr an aufgeben. Ich kann jetzt viele Fälle aufzählen, bei denen Ärzte normalerweise gescheitert wären. Ich will mich hier nicht als Helden hinstellen, aber ich habe bisher einen gewissen Einfluß!
Grüße, Jens
JensGB
29.10.04 10:52JensGB
versteh ich jetzt nicht. du zeigst anderen, den richtigen weg? was ist der richtige weg?
Melete
29.10.04 15:31-
In meinen Augen hast du ne Selbstbewusstseinsstörung und versuchst dich hier als Obergenialer mit Macke hinzustellen.
Aber hey! Ich geb dir recht. Jemand der sich so nen Krankhaften Schwachsinn ausdenkt, der hat meiner Meinung nach echt einen an der Waffel.
Schöne Grüße du Held
Fabian1980
29.10.04 15:37fabian
er hat doch gepostet was er hat...
peacefull
29.10.04 15:39und das heisst chronische psychose..
Zur Geschäftss gelangt am 1 0.2004 um 9.00 Uhr.
AMTSGERICHT BLOMBERG
BESCHLUSS
In dem Betreuungsverfahren für Herrn Jens Große-Brauckmann, geboren am 26. Juni 1961, wohnhaft [Adresse durch die Moderation gelöscht],
Betreuer: Herr [...],
wird die für den Betroffenen geführte Betreuung aufrechterhalten mit folgender Maßgabe:
Der Aufgabenkreis des Betreuers wird eingeschränkt und umfaßt jetzt noch: Gesundheitsfürsorge, Aufenthaltsbestimmung, alle Vermögensangelegenheiten mit Ausnahme der Verfügungen über das Girokonto Nr. bei der [...] und Vertretung bei Behörden und Ämtern.
Diese Entscheidung ist sofort wirksam.
Gründe: Nach dem Gutachten des Sachverständigen Herrn Dr. [...] aus [...] leidet Herr Große-Brauckmann an einer chronischen Psychose, wobei es sich um ein langjähriges leiden handelt.
Danach ist Herr Große-Brauckmann auch künftig gehindert, in den oben genannten Bereichen eigene Angelegenheiten interessengerecht zu regeln und benötigt deshalb weiterhin Hilfe durch Betreuung. Dabei ist der Aufgabenkreis des Betreuers den jetzigen Bedürfnissen anzupassen und auf den jetzt noch erforderlichen Umfang zu beschränken.
Die Anordnung der sofortigen Wirksamkeit beruht auf § 69 a Abs. 3 Satz 2 FGG.
peacefull
29.10.04 15:50der hat meiner Meinung nach echt einen an der Waffel.
hat sich in dem falle erübrigt der satz.. denke ich..
peacefull
29.10.04 20:45Das Phänomän fehlende Krankheitseinsicht!
Vielen Psychotikern fehlt ein gewisser Weitblick, sie registrieren ihren Krankheitsverlauf nicht, sie akzeptieren ihre Krankheit nicht. Da ich bei anderen Kranken in Notsituationen eingriffen habe, konnte ich wichtige Kenntnisse zu meiner eigenen Krankheit gewinnen. Ich denke, das gerade die passende Medikation und die stabile Dosierung bei meiner Psychose eine Garantie für die erfolgreiche Weiterbehandlung meiner noch oft ausbrechenden Manien ist. Der Medikamentenspiegel im Blut muß auf einem geregelten Nivau bleiben. Ärzte sollten sich allerdings davon lösen, Psychotiker für dämlich zu erklären.
Grüße, Jens GB
JensGB
29.10.04 21:25Ich habe in meinen Manien keine Krankheitseinsicht!
Während der bisherigen Forenbeiträge hatte ich eine schwere Manie. Bei gleichbleibender Medikation und Dosierung bin ich in die Manie hineingerutscht und wieder heraus. Ihr habt meine Krankheitsphase richtig erkannt, aber ich war nicht einsichtig. Ohne eine Veränderung der Dosierung, ist, laut der letzten Blutspiegelkontrolle, der Lyogenspiegel aus fragwürdigen Gründen abgesackt. Aus dem Grund muß es trotz voller Medikation zur Manie gekommen sein. Es laufen Gespräche mit den Ärzten.
Grüße, Jens
JensGB
29.10.04 21:57Frage:
Könnte mir mal jemand erklären, was die Medikamente in Kobination, Lyogen und Orfiril im Gehirn bewirken? Jetzt bitte nicht die platte Antwort, das ist die Zwangsjacke im Gehirn. Ich habe gehört, das Psychopharmaka Botenstoffe beinhalten. Orfiril ist aber nun mal ein Epelepsiemittel. Haben die Medikamente Einfluß auf das Gehirnwasser? Transportiert das Gehirnwasser die Botenstoffe? Welche Reaktionen kann das EEG feststellen? Welche Veränderungen sind bei Computertomographien festzustellen usw.
Grüße, der bekloppte Jens
JensGB
30.10.04 12:26Hallo Jens
ich lese jetzt hier schon seit einiger Zeit Deine Beiträge und frage Dich jetzt: Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, was Deine Psychose für einen Sinn hat.
Ich bezweifel nämlich sehr stark die These, daß zu einer Heilung einer Psychose Medikamente notwendig sind.
Meiner Ansicht nach ist die Psychose die Sprache der Seele. Sie will mir etwas mitteilen. Wenn ich diese aber mit Medikamenten unterdrücke bleibt meiner Seele nichts anderes übrig, als sich immer wieder bemerkbar zu machen. Deshalb sage ich, Psychosen verstehen um jeden Preis! Kennst Du die Textzeile von Xavier Naidoo: "Wenn meine Seele nicht mehr spricht, habe ich diesen Kampf verloren."
Die Seele läßt sich nicht verbiegen, Gott sei Dank! Ich muß mit mir im Einklang leben und manchmal passt dies nicht in die gesellschaftlichen Normen.
Hirnstoffwechselstörungen, genetische Ursachen - alles schön und gut. Ich sage die Seele beeinflußt den Körper.
Es lebe die Verrücktheit!
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Anschii
Ich habe noch nicht so ganz kapiert, was hier erlaubt ist und was nicht? Verzeiht, aber die Diskussion aus einem anderen Forum mit diesen Texten war für mich wichtig!
Grüße, Jens Große-Brauckmann
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