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Autor Thema: Langzeitwirkung von Haldol  (Gelesen 2517 mal)
ab
Gast
« am: 01. Dezember 2004, 00:27:03 »

Hallo, meine Frau bekommt seit ca.18 Jahren Haldol alle 4 Wochen 2 ml.
Vor zehn Jahren war sie stationär wegen ihrer Schizophrenie in der Psychiatrie für 4 Wochen.
Letztes Jahr wurde Sie 7 Wochen zwangs eingewiesen. Dort wollten sie meine Frau auf ein anderes Medi umstellen. Klappte nicht. Sie bekommt seitdem meist 3 ml Haldol/4Wochen. Das verträgt sie sehr gut und ist bei ihr mit Nebenwirkungen kaum sichtbar.

Wie lange kann man mit Haldol behandeln? Wird es im Alter besser? Oder muss man immer Haldol spritzen. Ich und sie merkt es nach 3Wo, wenn die Depotwirkung nachlässt.
Danke.
Gespeichert
wolfgang  
Gast
« Antworten #1 am: 01. Dezember 2004, 06:54:08 »

Hallo Ab,
ich habe selbst schon Haldol in der Akut-Phase bekommen, lief aber dann wie ein sabberndes Monster über die Flure der Kliniken. Es wurde dann nach kurzer Zeit abgesetzt und durch ein anderes Neuroleptika ersetzt.

Jetzt bekomme ich Seroquel 200, das ich sehr gut vertrage.
Warum hat die Umstellung auf ein anderes Medikament nicht geklappt? Warum wurde Deine Frau zwangseingewiesen?

Ich leide an einer Schizoaffektiven Psychose. Bin aber seit knapp 3 Jahren stabil.

Herzliche Grüße
Wolfgang
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