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nadine16
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« am: 06. Dezember 2004, 17:22:55 » |
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hallo,
ich leide seit ein paar wochen an fress sucht und ich werde absolut nicht satt ich nehme auch wieder zu was ja normal ist wenn man so viel ist aber wieso esse ich und kann nicht aufhören?
gruß nadine
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Freund
Juniormember
 
Beiträge: 31
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« Antworten #1 am: 06. Dezember 2004, 23:08:18 » |
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Hallo Nadine,
hat sich in deinem Leben in dieser Zeit etwas verändert? Was verstehst du unter zu viel essen und du kannst nicht aufhören.
Dies ist alles sehr pauschal!!
Gruß Freund
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hurt-girl
Juniormember
 
Beiträge: 20
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« Antworten #2 am: 12. Februar 2005, 18:09:36 » |
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Hallo Nadine! Ich kenne dieses Problem! Diese Fressattaken habe ich auch ziemlich oft!!! Nur dass ich danach alles wieder brechen muss! Es ist wie ein Zwang aus dem man nicht raus kommt!!! Ich denke das ist bei dir genauso....
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crazy484
Beginner

Beiträge: 1
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« Antworten #3 am: 23. April 2006, 19:39:51 » |
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Hey Nadine, diese Anfälle kenne ich. Man fühlt sich total unverstanden und keiner mag ein, denkt man zumindest. Naja, dann fängt man halt an zu futtern, alles was da so reinpasst, ohne irgendein Sättigungsgefühl zu bekommen. Wenn einen dann schlecht ist, hat man ein total schlechtes Gewissen und möchte alles wieder auskotzen, was dann nicht geht. Probier einfach mal, dein Essablauf geregelter zu legen und keine Langeweile auskommen. Das hilft oft (längst nicht immer) schon. Oder setzt dir eine Grenze, das esse ich und dann ist Schluss. Naja, das ist ziemlich schwer, ich kenne das.
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen, zurzeit klappt es bei mir ganz gut damit, naja, wer weiß wie lange.
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Elchen
Juniormember
 
Beiträge: 39
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« Antworten #4 am: 08. September 2006, 14:02:20 » |
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Hi Nadine!! Das mit den Fressattacken kenne ich zu gut, ich leide schon seit ca. 10 Jahren darunter, bin allerdings erst 18 Jahre alt. Geht es dir auch so, dass du immer anfängst etwas zu essen, wenn du Probleme hast, du alleine bist, du dich über etwas ärgert oder dir langweilig ist?  ?? Bei mir sind dass die Gründe, dann fange ich auch an, alles was ich finde in mich hineinzustopfen. Es muss natürlich was Süßes sein, Obst und Gemüse zählt nicht. Das dumme ist nur, dass ich gar ncht mehr aufhöre, erst, wenn ich wirklich nichts mehr finde, danach mache ich mir natürlich Vorwürfe. Versuch mal, wenn du merkst, dass du gleich wieder anfängst zu Essen, die irgendwie abzulenken, geh spazieren, telefonier, oder irgendwie anders, dann denkst du nämlich nicht mehr so ans Essen. Bei mir klappt es zur Zeit ganz gut, zumindest kommt es nicht mehr täglich vor, wie sonst immer. Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte. Viele liebe Grüße Michaela
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Fridolin
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« Antworten #5 am: 09. September 2006, 07:39:09 » |
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Hi Nadine Bei Problemen oder auch einfach aus unerklärlichen Gründen entstehen diese Fressatacken. Ich denke, daß diese Problmatik viel mehr in unserer Gesellschaft verbreitet ist und fast alle Menschen diese Atacken zu gut kennen. Ich denke, es ist ein Hilfeschrei nach Liebe. Ich brauche Liebe, schnapp, schnapp, ich brauche Liebe, gluck, gluck. Aber wer soll mich lieben? Bin ich überhaupt liebenswert? In meinem Umfeld gibt es niemanden, der mich so liebt, wie ich es mir wünsche. Deshalb liebe ich mich selbt. Die Eigenliebe ist mir sehr wichtig. Es hat aber Jahre gedauert, bis ich diese Einstellung gehabt habe.
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Fridolin Steinpalme
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passadena
Gast
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« Antworten #6 am: 09. Oktober 2006, 19:23:14 » |
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hallo,mir geht es auch so,ich habe in 2 jahren 20 kilo zugenommen,von kleidergröße 38 auf 46.das macht mich völlig fertig,dazu kommt wenn ich mir nicht hin und wieder was neues zum anziehen kaufe bekomme ich so ein depri das ich mich nicht mehr vor die tür wage weil ich mich so häßlich fühle,durch die vielen süßigkeiten wird die haut auch noch schlecht und immer wenn ich mir sage so ab jetzt diät greif ich zur chipstüte,ich schlinge alles runter ohne viel zu kauen.ist das eine art belohnung oder was?angefangen hat das mit sonem typen den ich anfangs sehr geliebt habe und vertraut habe,der hat mich so im nachhinein gesehen gemästet hat,naja aber nicht nur das,er hat noch sehr viel krassere sachen abgezogen.aber diese sache liegt doch schon 2 jahre hinter mir,warum hört das den zum teufel nicht aus.es dauert nicht mehr lange und ich bin bei den 100 kilo angekommen,ich will das nicht mehr,ich hab es doch auch geschaft aufzuhören zu rauchen warumschafe ich es nicht das essen einzuschränken.ich habe die ernährung komplett umgestellt,aber die mänge halt nicht und süßigkeiten sind ein muß..................
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Anndra
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« Antworten #7 am: 09. Oktober 2006, 20:20:37 » |
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Hi Passadena, mir geht es genauso.Ich habe in den letzten 20 Jahren mein Gewicht verdoppelt !Sprich 60 ! Kilo zugenommen.Ich kann in keinen Spiegel mehr sehen,ohne dass mir schlecht wird und mir die Tränen kommen.Es ist grausam,was man sich selbst so antut. Auch ich habe meine Ernährung umgestellt (bin im Laufe der Jahrzehnte eh schon fast eine Ernährungsexpertin geworden) und zeitweise auch abgenommen (12 Kilo) aber die Sucht nach Süßigkeiten ist einfach stärker.Immerhin kann ich durch die Ernährungsumstellung,trotz Schokoexessen,mein Gewicht halten.Aber das soll natürlich nicht mein Ziel für immer sein.Ich müsste schon noch wenigstens 40 Kilo abnehmen! Liebe Grüße Anndra
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passadena
Gast
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« Antworten #8 am: 09. Oktober 2006, 20:57:20 » |
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hallo anndra,ja es ist echt krass was wir uns selber antun,wir wissen das es nicht richtig ist das es uns nur schlechter geht und trotzdem machen wir das. wo soll das bloß hinführen,ich bin erst 33 soll das alles vom leben sein was ich zu erwarten habe?
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Freund
Juniormember
 
Beiträge: 31
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« Antworten #9 am: 11. Oktober 2006, 14:49:54 » |
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Hallo Passadena, du kennst zu einem Teil die Ursachen die du gesetzt hast. Und die Wirkung ist das was jetzt ist. Also Ursache und Wirkung. Wenn du die Wirkung - also das was jetzt ist- ändern willst, solltesst du die Ursache ändern. Und Ursache meine ich den wahren Grund, also der Grund, der dich veranlasst mehr zu essen, mehr Süsses zu essen. Dies könnte sein Hunger nach Liebe, Hunger nach Anerkennung usw. Die Lösung ist in Dir - sonst könntest du das PRO-plem nicht haben. Notiere dir in welchen Situation du isst! Und was das Motiv in diesem Moment ist.
Viel Erfolg !
Herzliche Grüße ein Freund
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passadena
Gast
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« Antworten #10 am: 12. Oktober 2006, 07:46:01 » |
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danke mein freund für deinen tip,seit einiger zeit erfahre ich wie es ist geliebt zu werden und erfahre auch von verschiedenen seiten anerkennung,auch habe ich gelernt das ich es nicht jedem recht machen kann.ursache könnt sein,das ich vor 2 jahren extremstens von meinem exmann gemobt worden bin weil er meinte nach 5 jahren die kinder zu sich zu nehmen.ganz üble lügen hat er über mich aufgetischt die ihm leider auch geglaubt wurden.seit letztes jahr ostern sind die kinder tatsächlich bei ihrem vater.
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camel
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« Antworten #11 am: 12. Oktober 2006, 20:10:29 » |
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hallo
ich muss gestehen, von dieser krankheit kenne ich nichts. aber ich verfolge viel, und sah schon sehr viele aktionen und reaktionen. von denen, die es betrifft. diese, die sich zu tode hungern, die anderen, die sich die kilos anfressen.
eines jedoch verstehe ich - es ist eine frustreaktion auf irgend etwas im leben.
geht ein mensch so durchs leben, trifft er jemanden und bekommt die frage gestellt: "wie gehts den so"?
wie leicht antwortet man: "es geht, na ja, ein auf und ab, was solls. geht ja jedem so - und dir"?
das gegenüber antwortet vielleicht ebenso. vielleicht auch grosszügig, aufschneiderisch, übertrieben gut gelaunt. oder dann, nur wartend auf diese frage, gleich möglichst die ganze "Last" übergeben zu können.
seit gewisser zeit bade ich mich nicht mehr im selbstmittleid. will auch keinem mehr meine "Lasten" zum übertragen aufhalsen. heute trage ich das gepäck selber, lade dort nur immer auf, was ich im stande bin, zu bewältigen. und werde nicht pauschal grosszügig anbieten, noch dieses und jenes aufzuladen, damit ich so richtig dumm geliebt werde, weil ich den "sch..." mittrage-übernehme.
heimlich die faust balle und mir vorwürfe mache, weil ich wieder mal nicht "nein" sagen konnte?
nein, tausend mal nein. ich will und kann nicht in mich hinein fressen, mich schuldig fühlen und dann diese kilos zeigen, für die ich immer und immer wieder verspottetet werde.
und mich auch nicht zeigen, wenn ich in kinderkleider passe und vor dem spiegel jede rippe sehe und weder fleisch noch seele am körper, meinem eigenen zuhause, sehe.
der zwang, es gut zu machen, lässt viele wege offen.
aber für "wen" will man es gut machen? für die "anderen" oder für "sich"?
diese frage stellte ich mir oft. und ich kam zum schluss:
wenn ich es gut machen will, mache ich es für mich selber. nur für mich. und ich stehe dazu. dass, was ich mache, mache ich nur für mich. wenn aber jemand möchte, das er davon etwas abbekommt, schenke ich es gerne weiter.
eines wünschte ich mir hier, und überall. der notausgang ist vorhanden. jedoch braucht man nicht erst das feuer, um es löschen zu können.
einmal las ich einen spruch:
"man muss sich schon mal selber loben, bevor die "oben" wieder toben".
daran halte ich mich. egal, ob es ins bild passt.
was nützt mir eine gute bekleidung, wenn ich mich nicht "duschen" möchte? und was nützt mir, so richtig gut riechend durchs leben zu gehen, wenn die haare nicht zu "diesem" geruch passen, weil sie halt mal ungeschnitten vom haupte herunter hängen?
vorurteile leiste ich mir keine mehr. muss halt leider oft kapitulieren, weil ich menschen weder in den arm, noch auf den mond schicken kann.
und könnte ich, wie ich wollte, ich wäre wohl mit meiner kleinen liebe überfordert. manchmal reicht sie nicht mal für meine wenigkeit selber.
mr.camel
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Als der Falke sich erhob, trugen ihn die Schwingen weg vom Staub der Erde in die Höhe. Von weit oben sieht er vieles etwas näher.
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hanni11
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« Antworten #12 am: 10. November 2006, 19:12:24 » |
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Ich habe auch das Problem. Habe schon wieder Fressattacken hinter mir und bin wieder wie am Anfang. Fett!!!!Ich hasse mich dafür!!
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Anndra
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« Antworten #13 am: 10. November 2006, 22:07:45 » |
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Hallo Hanni, bin seit zwei Wochen auch nur noch am Fressen! Sch**ß Winter! Sch**ß Depression! Bin völlig verzweifelt,weil ich diese Sucht nicht unter Kontrolle kriege. Fühle mich so elend,so machtlos! Liebe Grüße Anndra
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Ich bin!Darum werde ich ständig.
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hanni11
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« Antworten #14 am: 11. November 2006, 12:47:02 » |
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Ja das ist so, aber ich glaube dass wird nie anders. Vielleicht müssen wir das einfach akzeptieren??? Ich wünsche Dir viel Kraft Liebe Grüße Hanni
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Kylie1980
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« Antworten #15 am: 01. März 2009, 11:08:56 » |
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So, ich möchte auch mal etwas zu eurem Thema beitragen: Ich bezeichne meine Symptome nicht als Esssucht, sondern als Binge Eating Disorder, aber die Auswirkungen sind wohl die Gleichen: Essen bis es nicht mehr geht und selbst dann noch über den Schmerz hinaus. Das ist sehr belastend, sowohl psychisch als auch physisch. Aber mittlerweile kann ich meine Symptome auch als eine Hilfe ansehen...immer dann, wenn ich nicht bei mir bin, an meine Gefühle nicht recht rankomme oder mich etwas belastet, das ich aber unbewusst schon wieder verdränge, dann esse ich nicht in Maßen sondern in Massen. Mittlerweile kann ich dann eben die Symptome nutzen bzw. wenn ich merke, dass wieder ein Essanfall kommt, dass ich mal genauer in mich gehe und höre, was meine Seele mir eigentlich zu sagen hat, was ich aber nicht hören kann oder will und dann mein Körper mir durch Essattacken ein Zeichen setzen will. Klar, das ist erstmal keine Hilfe, wenn man nur frustriert ist, dass man ständig diese ätzenden Essanfälle hat, aber je mehr ich näher an mir dran bin umso weniger muss ich essen. Dann bin ich eben mal mit meinen Gefühlen direkt konfrontiert, aber es hat mich bislang nicht umgebracht und wird es sicherlich auch nicht. Aber es hilft mir, mehr eins mit mir zu werden, festzustellen, was die Ursachen jetzt sind und daran zu arbeiten und das Gewicht geht dadurch auch nicht so extrem nach oben. Daher gebe ich meinen Vorrednern definitiv Recht, wenn sie sagen, dass man an die Ursachen ran muss. Das ist sehr anstrengend und mitunter auch nicht gerade schmerzfrei, aber es lohnt sich diesen Weg zu gehen. Auch ich bin noch ständig damit am Arbeiten, aber allein die Chance, die mir durch diese Einsicht eröffnet wurde ist es wert dranzubleiben! Versucht es, ich hoffe, ich höre mal von euch, wie es euch so damit geht!
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Anndra
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« Antworten #16 am: 19. April 2009, 12:43:42 » |
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Hi Kylie, ich kann leider nicht behaupten, dass die Nähe zu meinen Gefühlen irgendetwas besser oder leichter macht. Im Gegenteil, je mehr ich über meine Gefühle nachdenke und anfange sie zuzulassen, je mehr muss ich essen um wieder damit klar zu kommen, dass ich diese Gefühle habe...und das auch noch zurecht! Außerdem ist es bei mir so, dass ich für ALLES Essen brauche: 1. logisch...für die Ernährung 2. Frustabbau 3. Belohnung 4. einfach für ein positives Gefühl.
In meinem Kopf ist ein Chaos...und dieses Chaos wird nur durch Essen erträglich...jetzt kann man sagen: beseitige das Chaos ! Mach ich...dann nehm ich 20 Kilo ab...bis zum nächsten Disaster, das ein neues Chaos und 30 Kilos zur Folge hat... zwischendrin ist mal ein Jahr Ruhe und ich halte vielleicht sogar mein Gewicht...aber unter der Oberfläche brodelt es immer! So geht das jetzt seit über 20 Jahren...ich weiß mir echt keinen Rat mehr... vielleicht hab ich einfach nur Pech, dass ich immerwieder in irgendein Sch***haufen trete...
Liebe Grüße Anndra
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Ich bin!Darum werde ich ständig.
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