Hi Enna
http://www.alkoholratgeber.de/Page10369/page10369.html Erst mal ein Link,der dir vieleicht hilfe geben kann.Auf diesen seiten findest du etwas zum Umgang Angehöriger mit alkoholkranken Familienmitgliedern.
Ich hatte selber in der Familie meiner Frau diesen Fall und wir haben versagt.Wir versuchten dem Angehörigen Sicherheit und Hilfe zu geben und haben mit Engelszungen geredet.Doch wie bei dir schloss sich immer wieder der Kreis.
Es ist schiere Hilflosigkeit,mit der man dem Problem gegenübertritt.Alles bedauern,mahnen,das ansprechen der Folgen und was man nicht alles versucht,ist zum scheitern verurteilt.Du wirst es nicht leicht haben,willst du helfen.Es ist nicht nur für den Angehörigen,sondern auch für dich ein sehr schwerer Weg.
Ich habe mich,leider zu spät kundig gemacht und persönlich mit einer betroffenen Ehefrau,der Mann wurde "trocken"unterhalten.Sie hat ihm klar gesagt,wenn er nicht zu den anonymen Alkohlikern gehe,müsse er sich von seiner Familie trennen.Die Möglichkeit hast du leider nicht.
Doch das ständige im Kreise drehen bringt dich nicht weiter,deshalb bittest du ja auch um Hilfe.
Nur du selber kannst den Punkt finden,an dem du angreifen kannst und dann musst du hart sein.Vieleicht hast du im Angehörigenkreis ja Unterstützung.
Ich kann dir nur wünschen,das du es schaffst,wie gesagt,wir hatten es mit Güte versucht und ich weiss inzwischen,das ist falsch.
Viel Glück