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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Ich bin selbst betroffen - doch ich würde ihn so gerne aus seinem Leid rausholen - er will sich jedo  (Gelesen 1285 mal)
Kleinsusi
Stammposter
****
Beiträge: 397



« am: 21. Januar 2005, 08:56:33 »

Hallo...ich bin 19 Jahre.
Vor drei Tagen war ich endlich beim Arzt. Seitdem ich 13 bin, habe ich Depressionen und wie Angststörungen, wie meine Ärztin mir dann auch noch mitteilte. Sonntag bin ich aufgewacht und hielt das alles nicht mehr aus. Da war mir klar, dass es nach all den Jahren endlich Zeit ist, zum Arzt zu gehen. Ich werde mich nun weiter behandeln lassen, von einer Nervenärztin. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand bei mir meldet, der mich versteht und vielleicht auch ähnliche Probleme hat(was ich jedoch für keinen hoffe, dass er diese Probleme hat). Denn von Menschen, die immer gut drauf sind, fühle ich mich so unverstanden. Wer solche Gefühle nicht kennt, kann sie wohl auch nicht wirklich nachvollziehen. Besser ist es auch für jeden, der dieses nicht kennt!!! Ein Mensch, der mir sehr viel bedeutet, der mich versteht, leidet auch unter Depressionen. Jedoch will er sich von niemandem helfen lassen, außer vom Alkohol, der alles nur noch verschlimmert. Wie kann man Männern da helfen??? Er ist 22. Ich wäre zu so vielen Möglichkeiten bereit, obwohl ich selbst nicht klarkomme. Er tut mir so leid, weil ich weiß wie es ist depressiv zu sein. Bloß ich habe gelesen, dass Männer sich da nicht so leicht helfen lassen wollen. Ist da jemand Männliches, der sich damit auskennt??? Bitte helft mir...in Bezug auf seine und meine Krankheit. Wäre echt dankbar und würde auch euch gerne weiterhelfen. Euch allen sonst noch viel Glück, falls man nichts mehr voneinander hören sollte.

***Wenn wir fallen, dann fallen wir zusammen. Und ich werde vor dir unten sein, um dich wieder aufzufangen*** Eure Susi
Gespeichert

Schatten sind Beweise dafür,
dass es irgendwo ein Lichtlein geben muss,
für das es sich lohnt zu suchen.
wolfgang  
Gast
« Antworten #1 am: 21. Januar 2005, 09:32:07 »

Hallo Susi,
grundsätzlich meine ich, dass du Deine Kraft erst mal für Dich alleine brauchst. Der Schritt zur Ärztin war sehr gut.

Du kannst nur einem Menschen helfen, der das auch möchte. Wahscheinlich bist du schon Co-Abhängig??
Solange sich Dein Freund noch ganz gut fühlt mit seinem Alkohol wird er kaum den Weg in eine Therapie antreten. Wenn diese Einsicht nicht bei ihm kommt, kannst du ihm auch nicht helfen.

Herzliche Grüße
Wolfgang
Gespeichert
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