|
Finsufin
Gast
|
 |
« am: 23. Januar 2005, 17:31:06 » |
|
Hi, früher habe ich in einer solchen Situation wie jetzt ein Haufen Papier beschrieben um mich zu erleichtern. Da ich seit kurzem mit Flat online bin will ich mal den Schritt wagen auf meine Gedanken eine Reaktion zu bekommen. Habe sowohl für die Physis als auch für die Psyche eine längere Diagnoseliste in diversen Schubladen. Aktuell treibt mich um das ich die Chance bekommen habe nocheinmal neu anzufange bin jetzt ein halbes Jahr in einer neuen Stadt und habe mit den alten Kreisen weitesgehend gebrochen. 21 Jahre Drogenabusus haben ihre Spuren in mir hinterlassen. Seit 3,5 Wochen habe ich nix mehr genommen, fühle mich aber nicht wirklich gut sonder eher ziemlich weich, verängstigt und wirke auf mein wesentlich jüngeres Umfeld glaube ich ziemlich fremd. Das beschäftigt mich am meisten. Fühle mich wie ein Fremdkörper und suche Anschluß und das wirkt oder ist es auch verkrampft. Hätte gerne ein Feedback oder Austausch mit Menschen die in einer ähnlichen Situation stecken.Mache hier jetzt ersteinmal ein Punkt. Bin gespannt Finsufin
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
seni
Juniormember
 
Beiträge: 23
|
 |
« Antworten #1 am: 27. Januar 2005, 20:13:04 » |
|
Hallo Du! Ich habe auch 20 Jahre Drogen und Alkohol hinter mir. Im letzten Sommer war der grosse "Klick" im Hirn endlich da,dass es so nicht mehr weitergehen kann.Habe aus eigener Kraft mit allem aufgehört.Bin seitdem auch völlig clean,aber das macht alles nicht einfacher.Ich lebe genau wie vorher ,ziemlich in mich gekehrt.Aber ich will mich selbst nicht unter Druck setzen,man kann eben nicht von heute auf morgen ein anderes Leben führen.Ich habe mit Sicherheit so einige "Störungen" im Hirn davon zurückbehalten!Ich habe teilweise grosse Verständniss-Schwierigkeiten bei einfachen Dingen und mit der Konzentration ist es auch nicht so dolle! Im Moment weiss ich nicht so genau,was ich machen soll!Habe keinen Plan! Das ,was mir am meisten zu schaffen macht,dass ich mit niemanden darüber reden kann ,weil ich keine Freunde habe,nur ein paar Bekannte,die ich selten sehe und die wissen das alles auch nicht!
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
|
|
|
|
Finsufin
Gast
|
 |
« Antworten #2 am: 27. Januar 2005, 23:52:06 » |
|
Hi Seni, freue mich über deinen post. ich empfinde das auch das man mit sich sehr viel geduld haben muß. über die jahre habe ich soviel achtung vor mir selber verloren durch die ganzen vergeblichen versuche mit dem dreck aufzuhören, das ich mich erstmal wieder selbst "lieb" gewinnen will bevor ich mich mit zu großen Ansprüchen an mich selbst unter Druck setze. Es ist immer noch latent der Gedanke da, was hätte alles sein können ohne Drogen, aber das ist so müßig und er führt zu nix. Es ist doch einfach auch schon echt großartig wenn man von sich sagen ," He ich habe Dreck gefressen , aber ich habe mich daraus gearbeitet " und wenn du seit sommer durchgehalten hast, dann hast du was geschafft auf das du stolz sein kannst und das kann dir niemand nehmen. Mit der Konzentration und dem Verständnis denke ich das ist trainierbar. Ich habe meine Glotze abgeschafft und lese wieder, oft 2-3 mal die gleiche Seite, doch kann ich Fortschritte feststellen. Kleine aber feine. David Sedaris "Fuselfieber" kann ich nur empfehlen ist witzig und hat auch so einen Blick auf die welt, der hinter das aufgesetzte Tamtam der sogenannten Normalen schaut. Einfach ist das alles nicht , aber ich denke das Leben ist es wert auch nicht weggeballert wahrgenommen zu werden. Hast Du denn eine Idee womit Du deine Tage füllst ? Sei gut zu Dir das ist dran Lieben Gruß ! 
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
seni
Juniormember
 
Beiträge: 23
|
 |
« Antworten #3 am: 28. Januar 2005, 19:35:45 » |
|
Hi,hab mich gefreut über Deine Antwort. Also,mit der Konzentration meine ich eher die Arbeit(Bin unendlich dankbar,dass ich einen Job habe!!!)Habe damals zwei Ausbildungen geschmissen,jetzt schufte ich in einer Metallfirma,aber das Arbeitsklima ist super! Ich war schon immer spirituell veranlagt,und beschäftige jetzt mehr denn je mit meiner Lebenseinstellung,die mich auch unter anderem zu den Drogen und Alkohol gebracht hat.Schon meine Eltern sagten früher immer,dass ich "komische" Ansichten habe.Ich habe mich nie verstanden gefühlt.Ich habe nun mal nicht dieses typisch deutsche Denken!!! Ich lese so Sachen wie Dalai Lama und Bhagwan.Ausserdem habe ich Reiki.Das ist eine Heilmethode durch Handauflegen und überträgt positive Energien.Die fernöstliche Weltanschauung ist schon was faszinierendes! Im Moment erlerne ich das Meditieren durch ein Buch. Als ich im "Sumpf" war,habe ich all diese Interessen vollkommen vernachlässigt,was ich heute sehr bereue.Aber ich denke ,ich bin auf dem richtigen Weg,man muss einfach etwas für sich finden,wofür man wirkliches Interesse hat.Ich verstehe mich heute selbst nicht mehr,wie ich so lange so übel drauf sein konnte.Habe auch eine 5-jährige Beziehung hinter mir,die mich total fertiggemacht hat.Anstatt mich von dem Typen zu trennen,hab ich mir jeden Tag die Birne zugezogen und war dauer-bekifft. Er übrigens auch. Jetzt,wo ich alleine bin,komme ich endlich zum Nachdenken,aber wie gesagt,ich setz mich nicht unter Druck! Naja,und sooo alleine bin ich nun auch wieder nicht. Habe durch eine Partnerbörse einen Mann kennengelernt und als wir uns das erste Mal getroffen haben,hat es sofort gefunkt,das ist schon echt irre. Leider trennen uns 450 km,aber ich fahre bald zum 3.Mal zu ihm. Und das gibt mir natürlich die allergrösste Kraft!
Wär schön,wieder was von Dir zu lesen! Wie alt bist Du denn und wo wohnst Du?
Liebe Grüsse seni
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
|
|
|
|
Finsufin
Gast
|
 |
« Antworten #4 am: 30. Januar 2005, 23:24:22 » |
|
Hi Seni , das ist schon eine lustige Art zu kommunizieren so über das Internet Ich bin Mitte 30 und mache gerade meine 3.te Ausbildung.Bin deswegen ziemlich nomadenmäßig unterwegs. Im Moment bin ich die meiste Zeit in Schleswig Holstein bis Mitte des Jahres dann wieder in Niedersachsen nähe Hannover. Wie das mit zermürbenden Beziehungen ist, die einen überhaupt nicht weiterbringen, kann ich voll nachvollziehen. :cry: Bin seit letztem Februar nach 7 Jahren geschieden. Meine Ex hat ein massives Alkoholproblem und ich habe nach Feierabend außer Kiffen auch nicht viel auf die Reihe gekriegt. Als wir uns kennengelernt haben, waren wir beide ziemlich am Ende irgendwie haben wir dann außer 6 mal umzuziehen dann doch noch das "Beste" draus gemacht, aber halt auch auseinanderentwickelt. Nach der Geburt unseres gemeinsamen Sohnes hat sie dann leider :x heimlich und ziemlich massiv angefangen zu koksen und sie war für mich überhaupt nicht mehr erreichbar. Ich habe in der Zeit 14 Stunden am Tag gearbeitet, sie war gefrustet das ich nicht da war und ich habe überhaupt nicht verstanden wo die ganze Kohle abgeblieben ist und die großen Schulden herkamen. So gab dann ein Wort das andere, aber miteinander geredet haben wir nicht wirklich.Irgendwann hat sie mich dann vor die Tür gesetzt, weil sie einen anderen angeschwärmt hat und für den frei sein wollte. Das war so n Tritt von dem ich mich ganz lange nicht erholt habe. Da habe ich mich und mein Elend betäubt und Selbstmitleid gefeiert. Naja das ganze ist dann noch ziemlich Dallas und Denvermäßig ausgeartet. Abendfüllendes Thema. Heute könne wir zum Glück einigermaßen normal miteinanderumgehen. Allein wegen des Jungen ist das schon super wichtig. Auf den bin ich richtig stolz  . Mit fernöstlichen Gedanken rennst du bei mir offene Türen ein. Persönlich habe ich da so einen Mix aus Taoismus und Bhuddismus Büchern, die mir immer wieder Halt geben und mich auf das wesentliche was wirklich wichtig ist zurückholen. Liebe Grüsse Finsufin
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
seni
Juniormember
 
Beiträge: 23
|
 |
« Antworten #5 am: 31. Januar 2005, 12:15:24 » |
|
Hi Finsufin! Das ist ja schön,dass wir auf einem ähnlichen Trip sind mit dem Interesse an fernöstlicher Lebens-Philosophie. Die westliche Welt ist total neurotisch,verlogen und krank .Und wer sich dem nicht fügt und dementprechend "funktioniert",gehört zum Psychologen.Basta!!! Aber ich komme auch ohne Drogen und Alk nicht viel besser mit dieser Welt zurecht,und das wird sich auch nie ändern! Bin übrigens gebürtig aus Niedersachsen und in Hannover bin ich mal zur Schule gegangen,ist aber schon sehr lange her. Wohne seit 15 Jahren jetzt in NRW ,aber alt werden will ich hier auch nicht. Bin also auch ein bisschen "nomadenmässig" drauf,immer noch auf der Suche...ja,nach was eigentlich??? Ich weiss es selbst nicht! Ist ja echt lustig....vielleicht haben wir ja noch mehr Gemeinsamkeiten!? Würde mich auf jeden Fall freuen,wieder was von Dir zu hören! Vielleicht könnte man sich ja mal näher kennenlernen! Liebe Grüsse seni
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
|
|
|
|
Finsufin
Gast
|
 |
« Antworten #6 am: 31. Januar 2005, 22:00:05 » |
|
Hi Seni, warum bist Du da so strikt mit Dir, das sich daran nichts ändern wird an der Art und Weise wie Du mit dem Leben nicht zurecht kommst. Für meinen Teil glaube ich das es wichtig ist sich die Reibung am Leben zu erhalten, genauso wichtig wie Lebensfreude selbst. Mitunter hängt das auch zusammen. Da wär ich dann beim Thema "Suchen". Für meinen Teil kann ich sagen, daß ich mich in meinem "nicht zurechtkommen" sehr sehr laaaaaaaaaaange sehr sehr gemütlich eingerichtet habe und damit ganz vielen Anstrengungen aus dem Weg gegangen bin. Neulich habe ich bei einem Besuch meiner Eltern meinen Vater ganz doll zum Lachen gebracht, wie ich es eigentlich noch nie vorher erlebt habe, er ist seit Jahren schwer krank, depressiv und ganz schön alt ist er auch. Ich sagte "wenn ich für die Arbeit die ich nicht getan habe auch nur pro Stunde einen Euro kriegen würde , wäre ich heute reich und brauchte nicht mehr arbeiten." Irgendwie fand er das komisch aber auch bitter.
Ich hoffe das das Leben immer noch um die Ecke eine neue Wandlung bereit hält der ich folgen kann. Und auf was ganz Schönes was ich noch nicht hatte, doch so sehr vermisse, was ich nicht benennen kann, aber in mir spüre, da arbeite ich noch hin. Es ist eine Sehnsucht nach Zugehörigkeit in mir, die mir von Geburt an verwehrt wurde, denn mich durfte es gar nicht geben. Mich gibt es nur, weil auf tragischste Weise jemand gestorben ist. Ich konnte und kann es nicht ungeschehen machen, doch es stand von Geburt an auf meiner Stirn. Lebendes Zeugnis einer Familientragödie. Sie meinten es nicht wirklich böse, sie konnten aber auch nicht aus Ihrer Haut. Wir waren doch alle Kinder... So suche ich noch heute nach einem Leben indem ich mir sagen kann, he es ist ok das es Dich gibt und vielleicht kommt dann auch mal eine Liebe der ich vertrau. Liebe Grüsse Finsufin P.S. Seni Guck mal in Deinen Postmanager in Deinem Account.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
seni
Juniormember
 
Beiträge: 23
|
 |
« Antworten #7 am: 01. Februar 2005, 01:03:53 » |
|
Hi Finsufin! Ich war auch kein Wunschkind,sondern Mittel zum Zweck,dass meine Mutter dann meinen Vater (was er NIE für mich war!) heiraten konnte/ musste,um aus ihren schrecklichen Elternhaus rauszukommen. Die ganze Tragödie in meiner Familie war schon vorprogrammiert! Mein Vater kam auch aus grauenhaften Familienverhältnissen,hat immer nur gesoffen,meine Mutter total psychisch fertig,weil sie von ihren Eltern nur niedergemacht wurde......und das gleiche dann auf mich übertragen....ich hab auch nie was anderes zu hören bekommen,als: Wie Du rumläufst Das und das kannst Du eh nicht Aus Dir wird sowieso nix
Das letzte ist ja eingetreten.....
Bei uns zu Hause flogen immer nur die Fetzen,mein Alter kam jeden Tag stockbesoffen nach Hause und hat dann meine Mutter übelst vulgär beschimpft und war nur am Toben.Ich hatte dann immer mehr Angst ,zu Hause zu sein oder abends nach Hause zu kommen und das alles mit ansehen zu müssen.Habe dann so mit 15-16 immer öfter woanders geschlafen,weil ich das nicht mehr aushalten konnte und bin dann mit 17 zu meinem damaligen Freund gezogen...... in die nächste Katastrophe,weil er auf Drogen war....ich habe einen totalen Schaden von all dem bekommen.....kein Wunder....habe bis jetzt mein ganzes Leben NUR verdrängt .....aber wie gesagt,ich will weiterhin total clean bleiben ,dann geht es auch bergauf,dass ich wieder eine positive Einstellung zum Leben bekomme.Naja....die hab ich ja jetzt auch schon wieder! Viele Grüsse seni
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
|
|
|
|
Finsufin
Gast
|
 |
« Antworten #8 am: 05. Februar 2005, 11:04:31 » |
|
Hi Seni, war ein paar Tage im Studium abgetaucht. Und wußte auch nicht so recht wie ich reagieren sollte. Sobald ich anfange von Familiengeschichte zu sprechen, ist es als würde ich eine Tür zu einem Zimmer öffnen indem ein schwarzes Loch wohnt.Seelische Not und die eigenen Vergangenheit ist nunmal im höchsten Maße individuell und absolut nicht vergleichbar und immer wenn ich die Lebensgeschichte anderer Menschen höre, so wie von Dir, kommen mir meine " Probleme " völlig bescheiden vor. So ging es mir auch als ich deine Schilderung gelesen habe, ich dachte "eh shit, niemand sollte so behandelt werden."Da schwappte dann eine Wahnsinnswelle von Mitleid über mich hinweg.
Nun ist es bei mir so, das ich vor ca 3 Jahren ein halbes Jahr stationäre Therapie gemacht habe und dort mit Hilfe eines wirklich guten Therapeuten Ereignissen auf die Spur gekommen bin, welche ich so gar nicht wissen wollte.Der Therapeut und ich waren uns auch einig das es wenig hilfreich ist alles im Detail wiederhervorzurufen. Habe auch überhaupt keine Lust mein Leben der Klärung einer Schuldfrage im Sinne von Ursachenforschung, warum bin ich so und so, zu fristen. Kann auch ein Irrtum sein diese Einstellung.?! Darum habe ich dann komplett mit der Therapieschiene gebrochen, obwohl mir doch massiv geraten wurden eine Traumatherapie weiterzuführen. Wie dem auch so sei ich versuche seitdem einfach darüber hinwegzusehen. Verdrängen halt. Daher auch der Titel "Lebensentwurf" ich denke mir ein Leben aus und versuche dann da hineinzuwachsen, ist wahrscheinlich bißchen schräg der Weg, aber solange ich clean bleibe, kann es nur besser werden, als das was vorher war. Viele Grüsse und gute Gedanken in Deine Richtung, Finsufin
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
seni
Juniormember
 
Beiträge: 23
|
 |
« Antworten #9 am: 05. Februar 2005, 16:12:33 » |
|
Hi Finsufin! Na gut,letztendlich muss jeder selber wissen,ob er Therpie macht oder nicht! Ich denke schon jahrelang drüber nach,habs immer wieder verworfen,weil ich mir immer sagte,das mir das bestimmt auch nicht weiterhelfen würde. Jetzt denke ich anders darüber,weil es mir im Moment wirklich sehr schlecht geht und was man nicht kennt,kann man ja schliesslich auch nicht beurteilen. Klar,dass es nur besser werden kann,wenn man clean bleibt,das ist ja die Vorraussetzung,aber ich trete nur auf der Stelle und weiss mit mir im Moment überhaupt nix anzufangen.Ich kotz mich selber an! Ich denke mal schon,dass ich ganz schön depressiv bin und da alleine auch nicht rauskomme.Es ist halt alles zuviel bei mir gewesen! Werde mir auf jeden Fall einen Termin holen und dann werde ich ja sehen,ob es mir was bringt oder nicht! Wünsch Dir alles Gute! seni
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
|
|
|
|
Finsufin
Gast
|
 |
« Antworten #10 am: 05. Februar 2005, 18:01:52 » |
|
He Seni, mach das hol Dir einen Termin! Ich selber zehre heute noch von dem was ich dort, dort war: erst Entgiftung und dann psychosmatische Klinik, über mich selbst gelernt habe. Es hat mir sehr geholfen. Nur wollte ich an einem bestimmten Punkt nicht weitermachen, ich habe Erinnerungslücken die befinden sich in einem bestimmten Zimmer in mir und da können sie erstmal auch bleiben.Irgendwann kommt die Zeit wo ich wieder bereit bin dort anzuklopfen. Mal sehen.
Was schwebt Dir denn vor ? Gehst Du über deinen Hausarzt stationär oder willst du ambulant was machen ? Lieben Gruß Finsufin
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
seni
Juniormember
 
Beiträge: 23
|
 |
« Antworten #11 am: 05. Februar 2005, 18:19:15 » |
|
Hi Finsufin! Stationär??? Nee,nee,Du...das hab ich bestimmt nicht vor!Ist auch wohl nicht nötig! Ich will einfach nur ne Psychotheapie machen,um in Zukunft besser klar zu kommen,wo ich ein oder zweimal die Woche hingehe! Kann man denn direkt zum Psychtherapeuten gehen?Bei mir in der Strasse ist nämlich ne Praxis.Oder erst Hausarzt?Aber ich glaube schon,dass man direkt dort hingehen kann! Könntest Du mir dazu noch mehr sagen,wie das abläuft? Gruss seni
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
|
|
|
|