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Autor Thema: Wie kann ich helfen  (Gelesen 1588 mal)
wolfgang  
Gast
« am: 29. Januar 2005, 16:25:00 »

"Wie kann ich helfen",

diese Frage wird immer wieder von Angehörigen und Freunden, von psychisch kranken Menschen gestellt. Besonders hier im Internet taucht diese Frage immer wieder in verschiedenen Foren auf. Oft stellt sich nach Rückfragen heraus, dass der oder die Betroffene gar keine Hilfe annehmen möchte. Natürlich wird es dann schwierig.

Mir persönlich hat in Akutphasen geholfen, wenn meine Partnerin mir immer wieder aufgezählt hat, welch kleine Fortschritte ich gemacht hatte. Mir selbst ist das nicht aufgefallen.
Ein unbedingtes Muss ist das ernst nehmen des kranken Menschen. Dazu gehört auch das Zuhören, was heute viele Menschen nicht mehr können. Falsche Rücksichtnahme kann auch schädlich sein.
Kleine Schritte nach vorne sollten abgesprochen sein. Rückschritte sind kein Beinbruch, sondern gehören ganz einfach dazu.
Ein depressiver Mensch sollte z.B. keine wichtigen Entscheidungen treffen.
Übereifer der Angehörigen kann sehr schnell zu einer Überforderung führen.

Herzliche Grüße
Wolfgang

Für mich und meine Partnerin war es ein unbedingtes Muss, sich gegenseitig von der Schweigepflicht zu entbinden.
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Beiträge: 53


« Antworten #1 am: 05. April 2005, 22:15:51 »

Hi Wolfgang,

Danke für die Tipps. Ich merke selber immer bei mir - als Angehörigem - wie es mit mir durchgeht und ich bei jedem Wunsch den meine Freundin äussert gleich versuche alles in Bewegung zu setzen um das zu erfüllen. Letztens meinte Sie, sie würde gerne in der Sonne leben und da war ich in Gedanken schon dabei eine Wohnung auf Mallorca zu mieten ;-)

Naja - das ist garnicht der Punkt - fiel mir eben nur so ein. Was meinst Du denn mit "Schweigepflicht" entbinden? Beim Arzt? Und warum war Dir/Euch das so wichtig?

Grüße,
Sven
Gespeichert
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