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Autor Thema: "schwarz-weiss"-Denken  (Gelesen 1900 mal)
seni
Juniormember
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Beiträge: 23


« am: 11. Februar 2005, 21:27:07 »

Hallo!
Ich möchte mehr über diese Krankheit erfahren und würde mich sehr freuen,wenn mir jemand diese Denkweise etwas genauer erklären könnte,dass ich dieses Denken nachvollziehen kann und warum das so ist!
Vielen Dank schon mal....
seni
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Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
wolfgang  
Gast
« Antworten #1 am: 11. Februar 2005, 21:29:40 »

Hallo Seni,
aus welcher Motivation heraus möchtest du mehr über Borderline erfahren?

Herzliche Grüße
Wolfgang
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seni
Juniormember
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Beiträge: 23


« Antworten #2 am: 11. Februar 2005, 21:41:46 »

Hallo Wolfgang!
Ich habe einen Mann kennengelernt,der so viele Verhaltensauffälligkeiten hat,dass ich mir ziemlich sicher bin,dass er Bl ist.
Da sind z.B. die Aggressionen bei Nichtigkeiten,das Manipulieren.....und er trinkt auch sehr viel Alkohol....wenn er dann einiges intus hat,wird die Agressivität auch stärker
mir fällt bestimmt irgendwann noch mehr ein,nur im Moment nicht....es war für mich schon sehr schockierend,weil ich vorher von Bl null Ahnung hatte und nur durch Zufall auf dieses und auch andere Foren darauf gestossen bin,weil ich selbst auch psychisch sehr angeschlagen bin.
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Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
seni
Juniormember
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Beiträge: 23


« Antworten #3 am: 11. Februar 2005, 22:20:17 »

............jetzt ist mir noch was eingefallen
Diese wahnsinnigen Stimmungsschwankungen,als wenn in ihm verschiedene Persönlichkeiten stecken.....so ein manisch-depressiv....ich kann es schlecht erklären...
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wolfgang  
Gast
« Antworten #4 am: 12. Februar 2005, 07:46:51 »

Hallo Seni,
eine interessante Spannbreite an Diagnosen. Zu Borderline können Dir andere hier etwas sagen, da kenne ich mich nicht sehr gut aus.
Manisch depressiv ist eine Krankheit, die ich selbst schon hatte. Die berühmtesten Menschen litten an dieser Krankheit.
Du kannst arbeiten ohne Ende, brauchst kaum Schlaf, bist kreativ bis zum geht nicht mehr und fühlst dich wie im Himmel, das ist die eine Seite.
Sehr oft kommt danach der totale Absturz, mit der totalen Depression.
Übrigens gibt es interessante Literatur zu beiden Krankheiten.

"Ich hasse Dich verlaß mich nicht" zu Borderline
"Achterbahn der Gefühle" zu manisch-depressiv.

Herzliche Grüße
Wolfgang
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seni
Juniormember
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Beiträge: 23


« Antworten #5 am: 12. Februar 2005, 11:02:46 »

Hallo Wolfgang!
Ich denke ,nachdem ich Deine Antwort gelesen habe,dass ich mit Sicherheit auch Tendenzen zum manisch-depressiven habe,da ich auf der einen Seite ein absoluter Wirbelwind bin,unerschöpflich,und dann habe ich auch Tage,wo ich den ganzen Tag nur so rumsitzen kann,ohne wirklich etwas produktives zu tun.Aber ich muss dazu sagen,das es mir nicht so wirklich schlecht dabei geht,also dass ich nicht übermässig an diesem Wechsel leide,sondern das ganz gut so hinnehmen kann,allerdings mit Ausnahmen.

Habe auch für mich entschlossen ,eine Therapie zu machen,da ich weiss,dass ich mit Sicherheit noch andere Störungen habe,bedingt durch Alkoholismus in der Familie und dadurch bin ich ziemlich chaotisch aufgewachsen (Kindheitstrauma)

Habe aber leider 6-8 Monate Wartezeit ,bis ich eine Therapie beginnen kann.
Viele Grüsse
seni
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wolfgang  
Gast
« Antworten #6 am: 12. Februar 2005, 12:03:03 »

Hallo Seni,
was du da von Dir beschreibst hat wahrscheinlich nichts mit manisch-depressiv zu tun. In der manischen Phase hast du keine Tiefs. Du bist nur immer oben. Erst wenn die Phase vorbei ist, kommt der ganz tiefe Fall, der dann Wochen und auch im Extrem, wie bei mir, Monate dauern kann.

Wenn du Pech hast bist du nach dem Tief auch gleich wieder im Hoch. Es gibt viele, die alle drei Monate diesen Wechsel haben. Die Angehörigen von diesen Menschen haben viel zu erleiden, weil dies kaum auszuhalten ist. Dazu kommt noch, dass man im Hoch sehr viel Geld ausgibt. Meist Geld, was man gar nicht hat. Ich habe mir mal ein Auto gekauft und hatte das Geld nicht. Nur durch ein psychiatrisches Gutachten kam ich bei Gericht da raus.
Allerdings zu diesem Autohändler brauche ich nicht mehr zu gehen.

Herzliche Grüße
Wolfgang
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seni
Juniormember
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Beiträge: 23


« Antworten #7 am: 12. Februar 2005, 13:35:17 »

Hallo Wolfgang!
Hui....was Du so schreibst...dann hast Du wohl recht,dass das manisch-depressive bei mir wohl nicht so zutrifft.
Denn was Geld ausgeben betrifft,bin ich sogar genau das Gegenteil...ja,ich "horte" sogar Geld...weil ich immer denke,man weiss ja nie ,was unerwartet passieren kann.
Ich bin in der Beziehung sehr gewissenhaft und kann genau abwägen.

Ich denke,es ist schwer,psychische Störungen bei manchen Menschen genau einzuordnen,wenn von "jedem etwas dabei ist"....also ,wenn man dem "Kind keinen Namen" geben kann.

Ich weiss auch nicht,was mit mir wirklich los ist.
Ich habe zwei dieser Selbsttests gemacht im Internet,demnach besteht ein Verdacht auf Bl und bei einem anderen Test habe ich eine leichte Neigung zum Autismus.(Asperger-Syndrom)...da ist schon was dran,wenn ich mich so selbst einschätze.....
Schade,dass man auf eine Therapie sooo lange warten muss....
Mein grösstes Problem im Moment ist,dass ich mit den Menschen,die ich kenne,eigentlich keinen Kontakt haben will,weil sie überhaupt nicht auf meiner Wellenlänge sind....fühle mich sozusagen gar nicht verstanden....deswegen bin ich auch meistens alleine und gehe meinen Interessen ganz alleine nach....aber das kann ja auf Dauer auch kein Zustand sein....
Liebe Grüsse
seni
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Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
wolfgang  
Gast
« Antworten #8 am: 12. Februar 2005, 14:34:18 »

Hallo Seni,
o Ha, Autismus, auch eine schlimme aber seltene Krankheit.
Ich glaube wenn du zehn Tests machst, ist bei jedem Test etwas, das auch auf Dich zutrifft.

Herzliche Grüße
Wolfgang
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feechen
Beginner
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Beiträge: 1


« Antworten #9 am: 17. April 2005, 01:18:00 »

hallo seni mir wurde das so erklärt wenn du jetzt mit jemanden streit hast sieht du nur seine seite oder deine dazwischengiebt es grau stufen aber du kannst das halles mit ein ander über kreuzen hab zwar auch nicht genau die ahnung was das heist aber so wurde es mir an einem beispiel erklärt
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wenn das leben so schön wäre wie mans sagt wäre es vieleicht ein grund weiter zu leben
Eowyn  
Gast
« Antworten #10 am: 20. April 2005, 21:42:09 »

Selbstdiagnosen sind eine gefährliche Sache, ich bin grad dabei mir das abzugewöhnen, was mir nicht so wirklich gelingt.

Ich hab da auch schon einige Krankheiten gefunden, die auf mich zutreffen KÖNNTEN, und mit jeder neuen Erkenntnis, wurde ich nur noch tiefer nach unten gezogen. Die Diagnosenstellung sollten wir vielleicht doch den Fachkräften überlassen. Man macht sich nur kaputt damit, sich selber diagnostieren zu wollen, obwohl auch ich mich ständig im Kreis dreh, eine Psychoseite nach der anderen verschlinge, mir jene Symptome raussuche die eventuell passen könnten, dabei aber die Gesamtheit völlig außer Acht lasse. Ich weiß auch nicht warum es mir so wichtig ist, einen Namen für  mein Prob zu haben. Ich weiß ja auch so, was mein Prob ist, ohne zu wissen, wie das Psychiater bezeichnen. Trotzdem komme ich kaum zur Ruhe solang ich nichts in der Hand habe, ich brauche vermutlich diese Bestätigung, diese Gewissheit, dass man mein Verhalten irgendwo eingliedern kann, damit ich weiß, dass ich nicht spinne, was weiß ich......

Liebe Grüße Eowyn
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