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Montag, 06. Februar 2012
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2930 Artikel (489 Seiten, 6 Artikel pro Seite)


Perfektionismus stresst den Bauch

Aktuelle News    Wer immer alles 1000-prozentig machen will, erkrankt schneller am Reizdarmsyndrom. Aber auch ängstliche und gestresste Menschen sind gefährdet

Der Auslöser ist meist eine bakterielle Magen-Darm-Infektion. Doch während die meisten nach ein paar unangenehmen Tagen wieder genesen, entwickelt ein Teil der Kranken ein chronisches Reizdarmsyndrom. Es zeigt sich mit Symptomen wie Durchfall, aber auch Verstopfung, Bauchschmerzen und Blähungen, ohne dass sich eine medizinische Ursache finden lässt.

Rona Moss-Morris und ihre Kollegen von der University of South Hampton wollen herausfinden, inwiefern die Psyche eine Entstehung des Reizdarms beeinflusst. Dazu befragten die Forscher 620 Patienten mit einer Magen-Darm-Entzündung nach Symptomen seelischer Belastung wie Stress, Ängstlichkeit und Perfektionismus. 49 der Probanden litten sowohl drei als auch sechs Monate nach der ursprünglichen Darmentzündung unter Symptomen eines Reizdarms.


Geschrieben von Richard am Mittwoch, 28. Februar 2007

Arzt-Patient-Kommunikation ist bei funktionellen Störungen wirksamer als Spritze

Aktuelle NewsopenPR) - Psychotherapeutische Gespräche zwischen Arzt und Patient, Entspannungsübungen und Bewegung sind bei Patienten mit so genannten funktionellen Störungen oder psychosomatischen Beschwerden, deren körperliche Ursache unklar ist, oftmals wirksamer als Spritzen oder Operationen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität Tübingen aufgrund einer Auswertung internationaler wissenschaftlicher Übersichtsarbeiten zu funktionellen Störungen.

Geschrieben von Richard am Mittwoch, 28. Februar 2007

Funktionelle Störungen: Kein körperlicher Befund, was hilft?

Aktuelle News    Rund 30 Prozent der Hausarztbesuche - erstaunlich viele also - zählen zu den funktionellen Störungen, die oft nur ein Achselzucken hervorrufen (oder eine Odyssee von Arzt zu Arzt zur Folge haben). Dabei ist Abhilfe im Prinzip nicht schwierig: Der aktive Umgang mit der Erkrankung, ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient sind erfolgreiche Leitlinien.

Wirksamer als Spritzen und Operationen sind Gespräche zwischen Arzt und Patient, Entspannungsübungen und Bewegung; höchstens solche Psychopharmaka, die das allgemeine Wohlbefinden bessern (keine Mittel gegen spezielle Schmerzen).
Geschrieben von Richard am Mittwoch, 28. Februar 2007

Autismus - Modewort oder Unwort in Politik und Wirtschaft?

Aktuelle News    Frankfurt am Main (kobinet) Immer häufiger liest man in der Tagespresse das Wort "Autismus". So warf Claudia Roth (Die Grünen) der Justiz "rechtsblinden Autismus" vor, Berliner Abgeordnete wollen bei Friedrich Merz schon seit längerem "politischen Autismus" diagnostiziert haben. "Worum geht es da?" fragt sich Katharina Wilke als selbst vom Asperger Autismus Betroffene in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten.

Geschrieben von Richard am Dienstag, 27. Februar 2007

Schizophrenes Einkaufen

Aktuelle News  In einem speziellen Supermarkt können gesunde Menschen nachspüren, wie psychisch Kranke die Welt erfahren

Das ist ja zum Verrücktwerden. Verstummen denn diese Stimmen nie? Jetzt geht?s auch noch in einer fremden Sprache los, türkisch oder finnisch oder sowas. Und die Milch darf ich jetzt auch nicht aus dem Regal holen, weil sie giftig ist. Aber Brot und Salz brauche ich, die sind doch lebenswichtig, flüstert mir jemand ins Ohr.

Jetzt kommen sie, um mich zu holen, und die Sirene ertönt auch schon wieder. Wie man sich danach sehnt, Hand in Hand zu gehen, ja, das stimmt. Aber da ist keiner, der mir hilft, die Verkäuferin im weißen Kittel redet nicht mit mir, außerdem versperrt sie mir dauernd den Weg, und aus der Ecke dort starrt mich jemand an.
Geschrieben von Richard am Dienstag, 27. Februar 2007

Wenn der Rücken schmerzt ? oft ein Hilferuf der Seele

Aktuelle News    Wie Stress und Ärger unseren Rücken belasten. Die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) hilft bei der richtigen Wahl der geeigneten Kurse

München -  Häufig haben Rückenschmerzen auch psychische Ursachen, dann wird der Rücken zum ?Spiegel der Seele?. Der Erkenntnis, dass Rückenschmerzen mit der seelischen Verfassung eines Menschen häufig im Zusammenhang stehen, wurde lange Zeit wenig Beachtung geschenkt. Heute ist allgemein anerkannt, dass ein Rückenleiden psychosomatisch bedingt sein kann.
Sorgen im Beruf, Partnerschaftskonflikte, Selbstzweifel, Angst und Depressionen können, wenn sie lange andauern, deutliche Spuren am ?Stützapparat? hinterlassen. Diese inneren Konflikte lösen eine verkrampfte Körperhaltung aus, die zu Verspannungen führt. Der Teufelskreis beginnt: Um die Schmerzen zu reduzieren, nimmt der Körper instinktiv eine Schonhaltung ein, die weitere Verspannungen nach sich zieht.
Geschrieben von Richard am Montag, 26. Februar 2007

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